FAQ zu IP-Telefonanlagen, SIP, VoIP und Internet Telefonie Informationen

Für internet telefonie, eine IP-Telefonanlage oder eine VoIP-Telefonanlage ersetzt klassische Telefonanlagen und bietet die gleichen Komfortmerkmale, darunter Wählton, Konferenzschaltungen, Anrufweitergabe und kostenlose interne Gespräche. Die Übertragung der Anrufe via Internettelefonie erfolgt in Datenpaketen über ein Datennetzwerk anstatt über das herkömmliche Telefonnetz. Bei Einsatz eines VoIP-Gateways lassen sich vorhandene Telefonleitungen mit der IP-Telefonanlage verbinden – internet telefonie Anrufe erfolgen über die normale PSTN-Leitung.

Immer mehr Unternehmen wechseln von traditionellen Telefonsystemen/-Anlagen zu VoIP-/IP-Anlagen. Bis Ende 2007 wird der Umsatz im Bereich der Internet Telefonie voraussichtlich jährlich 15 Mrd. US-Dollar betragen – die Zuwachsraten betragen mehr als 50 Prozent im Jahr.

SIP-FAQ und allgemeine Infos

Die Anwendungsmöglichkeiten des Internets entwickeln sich stetig weiter. Das Korrespondieren in Echtzeit ist der nächste Meilenstein in der Internet-Kommunikation. Aufbau, Steuerung und Beendigung von Internet-Telefonaten erfolgen mit dem SIP-Netzprotokoll (Session Initiation Protocol), entwickelt von der IETF (Internet Engineering Task Force) und definiert im RFC 3261.

Gespräche in einem IP-Netzwerk können dank SIP mit einem oder mehreren Teilnehmern erfolgen. Es bieten sich Möglichkeiten des Informationsaustauschs, die bis vor ein paar Jahren noch undenkbar waren: Internet-Konferenzen, IP-Telefonie, Instant-Messaging, audiovisuelle Konferenzen mit Anwendungsverteilung, Multimedia-Konferenzschaltungen, Online-Spiele u. v. m.

Die Bedeutung von SIP für die Echtzeit-Kommunikation kann mit der Relevanz von HTTP für die Web-Nutzung und von SMTP für die E-Mail-Korrespondenz verglichen werden – ohne SIP hätte sich die IP-Telefonie nicht so rasant entwickeln können.

Der offene SIP-Standard ähnelt dem HTTP-Protokoll, ist textbasiert und sehr flexibel. Aus diesem Grund hat SIP gegenüber dem älteren H.323-Standard in weiten Teilen die Führung übernommen.

Unternehmen erhalten mit einer Telefonielösung auf SIP-Basis eine überaus leistungsstarke und wachstumsfähige Alternative zu traditionellen Telefonanlagen. Mobilität und Produktivität von Mitarbeitern können optimiert, Kosteneinsparungen in bedeutender Höhe erzielt werden. Nicht zuletzt ist von großem Vorteil, dass proprietäre Telefon-Hardware, die Firmen an einen bestimmten Hersteller bindet, nicht länger erforderlich ist.

Antworten auf häufige Fragen zum Thema SIP erhalten Sie mit diesem SIP-FAQ von 3CX.

Was sind SIP-Methods/Requests und -Responses?

Per Methods/Requests (Methoden/Anfragen) und entsprechenden Responses (Antworten) sorgt SIP für den Aufbau eines Anrufs.

SIP-Requests:

Es gibt sechs grundlegende Requests/Methods:

INVITE = Lädt Benutzer zu Anruf ein (initiiert eine Sitzung)
ACK = Bestätigt einen INVITE-Request
BYE = Beendet eine Sitzung
CANCEL = Bricht den Verbindungsaufbau ab
REGISTER = Gibt Daten zur Teilnehmer-Erreichbarkeit an (Host-Name, IP-Adresse)
OPTIONS = Stellt Informationen zu unterstützen Funktionen der am Gespräch beteiligten SIP-Telefone bereit

SIP-Responses:

SIP-Responses folgen als Antwort auf SIP-Requests. Es gibt sechs Grundvarianten von SIP-Responses mit zahlreichen Unterantworten:

1xx = liefern informative Meldungen (180 zeigt z. B.Telefonklingeln beim Empfänger an)
2xx = melden den Erfolg von Anfragen
3xx = melden Weiterleitungen
4xx = zeigen Client-Fehler an
5xx = informieren über Server-Fehler
6xx = melden übergreifende Fehler

Der Vorteil des textbasierten SIP, das dem HTTP ähnelt, besteht in seiner Einfachheit und Verständlichkeit.

Welche SIP-Responses gibt es im Einzelnen?

1xx = informative Meldungen

100 Verbindungsaufbau wird versucht
180 Anruf wird beim Empfänger signalisiert
181 Anruf wird weitergeleitet
182 Anruf befindet sich in Warteschleife
183 Sitzung wird aufgebaut
2xx = Erfolgreiche Requests

200 Request ist erledigt
202 Verbindung wurde akzeptiert
3xx = Weiterleitungen

300 Auswahlmöglichkeiten (keine eindeutige Zieladresse)
301 Kontaktadresse permanent geändert
302 Kontaktadresse temporär geändert
305 Proxy zu verwenden
380 Alternative Dienste
4xx = Client-Fehler

400 Request fehlerhaft
401 Autorisierung fehlt: nur von Registrars verwendet. Für Proxys ist Proxy-Autorisierung 407 zu empfehlen.
402 Gesprächsaufbau erst nach Bezahlung (für zukünftige Dienste vorgesehen)
403 Unzulässig
404 Nicht gefunden: Gegenstelle wurde nicht gefunden
405 SIP-Methode unzulässig
406 Anrufoptionen nicht gestattet
407 Proxy-Authentifizierung erforderlich
408 Zeitüberschreitung: Gegenstelle antwortet nicht rechtzeitig
410 Teilnehmer ist nicht mehr erreichbar
413 SIP-Parameter (Request-Entity) zu groß
414 SIP-Parameter (Request-URI) zu lang
415 Codec nicht unterstützt
416 URI-Schema nicht unterstützt
420 Fehlerhafte Erweiterung: Verwendete SIP-Erweiterung nicht vom SIP-Server verarbeitbar
421 Erweiterung notwendig
423 zu kurzes Intervall
480 zurzeit nicht erreichbar
481 Anruf/Verbindung existiert nicht
482 Weiterleitungsschleife festgestellt
483 zu viele Weiterleitungsschritte
484 SIP-Adresse unvollständig
485 SIP-Adresse mehrdeutig/nicht eindeutig auflösbar
486 Teilnehmer ist belegt
487 Anrufversuch wurde abgebrochen
488 Anrufversuch unzulässig
491 Anfrage steht aus
493 Anfrage nicht verständlich: S/MIME-Body konnte nicht entschlüsselt werden
5xx = Server-Fehler

500 interner Server-Fehler
501 nicht implementierte SIP-Request-Methode
502 Gateway in SIP-Request ist fehlerhaft
503 SIP-Dienst nicht verfügbar
504 Zeitüberschreitung Server
505 SIP-Version nicht vom Server unterstützt
513 Nachricht zu groß
6xx = übergreifende Fehler

600 Teilnehmer an allen Endgeräten besetzt
603 Teilnehmer hat Anrufversuch abgelehnt
604 Teilnehmer nicht existent
606 Anrufoptionen nicht gestattet

Was ist ein SIP-Server?

Ein SIP-Server ist der Hauptbestandteil einer IP-Telefonanlage, der alle SIP-Anrufe im Netzwerk vorbereitet. Ein SIP-Server wird auch als SIP-Proxy oder Registrar bezeichnet.

Was sind SIP-Telefone?

Ob als SIP-Telefon (Session Initiation Protocol), VoIP-Telefon (Voice over IP) oder Softphone (Software-Telefone) bezeichnet, Telefone dieser Art beruhen auf derselben Technologie – mit ihnen können Gespräche per VoIP geführt werden.

Es gibt zwei Arten von SIP-Telefonen: SIP-Hardphones (Hardware-Telefone) und SIP-Softphones. Erstere ähneln herkömmlichen Telefonen, lassen sich jedoch für Gespräche per Internet statt über das traditionelle öffentliche Telefonnetz (PSTN, Public Switched Telephone Network) einsetzen.

Mit einem SIP-Softphone hingegen werden Gespräche über den Computer geführt – er dient als Telefon. Hierbei kommen neben der Software ein Kopfhörer mit Mikrofon und/oder eine Sound-Karte zum Einsatz. Ebenfalls erforderlich: ein Breitbandanschluss und eine Anbindung an einen VoIP-Provider oder einen SIP-Server.

Die 3CX IP-Telefonanlage für Windows lässt sich mit den meisten gängigen SIP-Hardphones einsetzen. Das von 3CX mitgelieferte, kostenlose SIP-Softphone dient als VoIP-Client für die 3CX IP-Telefonanlage.

Informieren Sie sich jetzt über das SIP-/VoIP-Telefon von 3CX.

Hier erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Arten von VoIP-Telefonen/SIP-Telefonen.

Was ist eine SIP-URI?

Eine SIP-URI dient der Adressierung von Teilnehmern SIP-basierter Gespräche. Es handelt sich hierbei somit um die SIP-Telefonnummer eines Teilnehmers, die die von E-Mail-Adressen her bekannte Notation verwendet:

SIP-URI = sip:x@y:Port
„x“ steht hier für den Benutzernamen und „y“ für den Host (Domäne oder IP-Adresse)

Beispiele:

sip:Peter.Meier@212.123.1.213
sip:support@phonesystem.3cx.com
sip:22444032@phonesystem.3cx.com

Der SIP-URI-Standard ist im RFC 3261 definiert.

Links:
RFC 2396 – Uniform Resource Identifiers (URI): Generic Syntax.

So geben Sie die Provisioning-URL in einem snom-Telefon manuell ein

WICHTIGER HINWEIS: Die nachfolgenden Konfigurationsschritte wurden unter der Firmware-Version 7.3.14 getestet. Beachten Sie, dass andere Firmware-Revisionen eine unterschiedliche Web-Benutzeroberfläche und andere Funktionalitäten aufweisen können.

HINWEIS: IP-Telefone können so konfiguriert werden, dass die Provisioning-URL automatisch per DHCP-Option 66 abgerufen wird. Dieses Vorgehen ist für größere Netzwerke zu empfehlen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem Konfigurationsleitfaden.

Nachdem Sie die Nebenstelle in der 3CX IP-Telefonanlage konfiguriert sowie die MAC-Adresse und das Gerätemodell angegeben haben, müssen Sie für das snom-Telefon die Sprache der Benutzeroberfläche auswählen und die Konfigurationsdaten vom HTTP-Server der 3CX IP-Telefonanlage abrufen. So nehmen Sie diese Einstellungen für das snom-Telefon vor:

Schalten Sie das Telefon ein. Während des Startvorgangs wird die IP-Adresse des Telefons auf dem Display angezeigt. Notieren Sie sich die IP-Adresse.
Lautet sie z. B. 10.172.0.104, geben Sie diese Adresse wie folgt in Ihrem Webbrowser ein, um die Web-gestützte Konfigurationsoberfläche des Telefons aufzurufen: http://10.172.0.104.
Klicken Sie im Menü-Navigationsbereich auf der linken Seite auf Setup > Advanced (Einrichtung > Erweitert).

Screenshot 1: Erweiterte Netzwerkeinstellungen des snom-Geräts
Fahren Sie bei Einrichtung eines neuen Telefons mit Schritt 6 fort.
Ist das Telefon bereits zuvor verwendet worden, klicken Sie auf die Schaltfläche Reset am Ende der Seite. Bestätigen Sie die Aktion mit Ja, um das Gerät auf seine Werkseinstellung zurückzusetzen.
Soll für das Gerät die standardmäßig eingestellte Sprache weiter verwendet werden, fahren Sie mit Schritt 10 fort.
Wählen Sie im Bereich Update (Update) für Update Policy (Update-Verhalten) die Option Update Automatically (Automatisch updaten) aus. Geben Sie als Setting URL (Setting URL) folgende URL an: http://fox.snom.com/config/settings.xml. Speichern Sie die Änderungen und führen Sie einen Neustart des Telefons durch.
Klicken Sie nach dem Neustart in der Web-gestützten Konfigurationsoberfläche auf Setup > Preferences (Einrichtung > Präferenzen) und wählen Sie die gewünschte Sprache der Web- und Telefonoberfläche aus der jeweiligen Drop-Down-Liste aus.

Screenshot 2: Auswahl der Spracheinstellungen für Web-Oberfläche und Gerät
Klicken Sie auf Setup > Advanced (Einrichtung > Erweitert) und wählen Sie im Bereich Update (Update) für Update Policy (Update-Verhalten) die Option Update Automatically (Automatisch updaten) aus.
Geben Sie im Feld Setting URL (Setting URL) folgende URL ein: http://10.172.0.116/management/provisioning/cfg{mac}. Verwenden Sie hierbei die IP-Adresse 3CX IP-Telefonanlage. Alle weiteren Angaben bleiben unverändert, da das Telefon die Zeichenfolge „{mac}“ automatisch durch seine eigene MAC-Adresse ersetzt, um beim nächsten Neustart die passende Konfigurationsdatei abzurufen. Bei Einsatz von Cassini oder Apache (Version 6) lautet die URL wie folgt: http://10.172.0.116:5481/provisioning/cfg{mac}

Screenshot 3: Erweiterte Einstellungen mit Angabe des Provisioning-Links
Klicken Sie unten auf der Seite auf Save (Speichern), um die neuen Einstellungen zum HTTP-Provisioning zu sichern.
Klicken Sie nach dem Speichern auf Reboot (Neustart) am Ende der Seite. Das Telefon führt einen Neustart durch und ruft die Konfigurationsdaten von der 3CX-Anlage ab.
Anmerkungen:

Weitere Hinweise zu den Spracheinstellungen von snom-Telefonen erhalten Sie in folgendem Knowledge-Base-Artikel von snom: http://kb.snom.com/kb/index.php?View=entry&CategoryID=20&EntryID=83.

Was ist ein STUN-Server?

Ein STUN-Server (Simple Traversal of User Datagram Protocol [UDP] Through Network Address Translators [NATs]) ermöglicht es NAT-Clients (z. B. Computern hinter einer Firewall), die Kommunikation mit einem VoIP-Provider außerhalb des lokalen Netzwerks aufzubauen.

Mit Hilfe des STUN-Servers können Clients ihre öffentliche IP-Adresse, das NAT-Gerät, hinter dem sie sich befinden, und den nach außen veröffentlichten, Internet-seitigen Port ermitteln, dem per NAT ein bestimmter lokaler Port zugewiesen wurde. Diese Informationen werden zur UDP-basierten Kommunikation zwischen dem Client und dem VoIP-Provider verwendet, um einen Anruf aufzubauen. Das STUN-Protokoll ist im RFC 3489 definiert.

Der STUN-Server wird auf UDP-Port 3478 angesprochen. Er weist Clients jedoch an, auch Verbindungstests über eine andere IP und Port-Nummer durchzuführen (STUN-Server besitzen zwei IP-Adressen). Laut RFC 3489 sind dieser Port und diese IP-Adresse nicht fest vorgegeben.

Weitere allgemeine Informationen zu STUN und VoIP stehen über die „3CX VoIP Nuggets“, Videoschulungen zu SIP/VoIP, zur Verfügung. Die 3CX VoIP Nuggets mit technischen Tipps und Tricks sind über YouTube abrufbar. Eine Übersicht zu allen aktuellen Nuggets finden Sie hier.

Die 3CX IP-Telefonanlage für Windows bietet als Microsoft-Windows-basierte IP-Telefonanlage reibungslose Unterstützung für STUN.

Was bedeutet T.38?

Bei T.38 handelt es sich um ein Protokoll, das den Versand von Faxmitteilungen über Datennetzwerke ermöglicht. T.38 dient der Konvertierung von Faxsignaltönen, da Faxdaten nicht auf demselben Weg über Datennetzwerke verschickt werden können wie Sprachsignale. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Artikel Wie werden Faxe per VoIP verschickt? Einfach ausgedrückt wird ein Fax per T.38 in ein Bild konvertiert, an den T.38-fähigen VoIP-Gateway übermittelt und dann in ein analoges Faxsignal übertragen. T.38 wird mittlerweile von den meisten VoIP-Gateways und ATAs (Analog-Telefon-Adapter) zuverlässig unterstützt. Die VoIP-Integration eines Faxgeräts per Linksys 3102 wird anhand dieses Beispiels illustriert.

T.38 wird im RFC 3362 beschrieben und legt fest, wie ein Faxgerät Daten übertragen soll. Der in der obigen Abbildung dargestellte Fax-Gateway und das sich dahinter befindliche Faxgerät müssen beide T.38 unterstützen. Für das mit einem analogen Anschluss verbundene G3-Faxgerät ist dies nicht erforderlich.

 

Was ist unter Unified Communications zu verstehen?

Mit Unified Communications (UC) bezeichnet man die Integration sämtlicher Kommunikationsgeräte und –medien mit dem Ziel, dass sich jeder mit jedem standortunabhängig und in Echtzeit austauschen kann.

Geschäftsabläufe können per UC optimiert und die Informationsübermittlung durch effektivere Kommunikationsprozesse erleichtert werden.

Die 3CX IP-Telefonanlage für Windows vereint als einzigartiges IP-Telefonsystem Sprach- und Datennetzwerke. Unternehmen erhalten intuitive UC-Technologie für eine vereinfachte Kommunikation in Echtzeit.

Was ist ein Voicemail-System?

Ein zentralisiertes Voicemail-System ermöglicht Unternehmen das Speichern, Abrufen und Weiterleiten von Sprachmitteilungen an ihre Mitarbeiter – wie ein Anrufbeantworter, jedoch mit weitaus flexibleren Optionen.

Für jede Nebenstelle einer Telefonanlage ist in den meisten Fällen eine eigene Mailbox eingerichtet. Sollte ein Teilnehmer nicht erreichbar oder der Anschluss besetzt sein, werden Anrufer wie gewohnt per Ansage zum Hinterlassen einer Nachricht aufgefordert. Ebenfalls möglich ist es, Teilnehmer über den Eingang einer Nachricht auf ihrer Mailbox benachrichtigen zu lassen oder den Anruf an eine Nebenstelle bzw. an die Vermittlung weiterzuleiten.

Für Unternehmen ist der Einsatz eines Voicemail-Systems unerlässlich. Wichtige Informationen gehen nicht verloren, und die interne wie externe Kommunikation verläuft effizient und reibungslos.

Mit dem kostenfreien Voicemail-System der 3CX IP-Telefonanlage für Windows vereinfachen Sie Ihren Kundendialog. Die IP-TK-Anlage von 3CX bietet umfassende Voicemail-Funktionalität für Unified Communications – Sprachnachrichten werden per E-Mail direkt an den Empfänger weitergeleitet.

Erfahren Sie mehr über die Voicemail-Funktionalität von 3CX.

Überzeugen Sie sich selbst von den Möglichkeiten der 3CX IP-Telefonanlage für Windows.

Was bedeutet Voice over IP – VoIP?

Voice over Internet Protocol (VoIP) steht für die Übertragung von Sprachdaten über Computernetzwerke, die auf Internet-Standards basieren. Das Internet-Protokoll, ursprünglich nur für die Vermittlung von Datenpaketen konzipiert, setzte sich rasch als Standard durch und wurde daraufhin an die Übertragung von Sprachinformationen über Netzwerke angepasst.

VoIP kann übliche Abläufe in der Telefonie vereinfachen und ermöglicht Funktionen/Dienste, die im herkömmlichen Telefonnetz nur schwer oder mit hohem Kostenaufwand realisierbar sind:

Über eine Breitbandleitung können mehrere Gespräche gleichzeitig übertragen werden. Neue Telefonleitungen lassen sich leichter hinzufügen.
Leistungsmerkmale wie Rufweiterleitung, Caller-ID oder automatische Rufwiederholung, die von vielen Telefonanbietern nur kostenpflichtig angeboten werden, sind dank VoIP kostengünstiger und einfacher nutzbar.
VoIP-Technologie unterstützt Unified Communications (UC), da weitere Internet-Dienste wie Videokonferenzen, Instant-Messaging u. Ä. leicht integriert werden können.
Diese und viele weitere Vorteile von VoIP sorgen für einen rasanten Zuwachs von VoIP-Telefonanlagen in Unternehmen.

Definition von VOIP

Voice-over-IP (auch VoIP, IP-Telefonie) bezeichnet die Telefonie über das Internet oder Computernetzwerke. Um per VoIP ein Telefongespräch führen zu können, benötigen Benutzer ein Software-basiertes SIP-Telefon ODER VoIP-Telefon-Hardware. Gespräche sind mit jedem beliebigen Teilnehmer möglich: Sowohl VoiP-Nummern als auch Teilnehmer mit normalen Telefonnummern können angerufen werden.

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Arten von VoIP/SIP-Telefonen, und informieren Sie sich zu VoIP-Gateways und deren Einsatz in der IP-Telefonie.

VOIP(Voice over IP)-FAQ und allgemeine Infos

Unternehmen haben lange Zeit nur über herkömmliche Telefonanlagen kommunizieren können, die keine integrierte Datenübertragung unterstützten. Mit dem Aufkommen der VoIP Telefonie (Voice over Internet Protocol) sind zuvor getrennte Sprach- und Datennetzwerke endlich zusammengewachsen – für den unternehmerischen Einsatz ein bedeutender Vorteil. VoIP-Telefonsysteme lösen proprietäre Anlagen daher zunehmend ab und verzeichnen hohe Zuwachsraten.

Vereinfacht ausgedrückt erlaubt VoIP / Voice over IP die Übertragung von Sprachinformationen über Computernetzwerke auf Grundlage des Internet-Protokolls. Nachdem sich das Internet-Protokoll als weltweiter Standard für die Vermittlung von Datenpaketen etabliert hatte, wurde es für die Sprachübertragung über Computernetzwerke angepasst.

Beim Einsatz eines VoIP-Telefonsystems müssen Anrufe nicht allein über das IP-Netzwerk laufen. Auch traditionelle, bereits vorhandene Telefonleitungen lassen sich für eine höhere Sprachqualität und Erreichbarkeit weiterhin verwenden: Durch Einsatz eines VoIP Gateways sind eingehende Leitungen ebenfalls für VoIP (Voice over IP) /SIP (Session Initiation Protocol) nutzbar. Anrufe können über das normale Telefonnetz angenommen und gestartet werden.

Nicht zuletzt unterstützen VoIP Telefonanlagen Mitarbeiter beim standortunabhängigen Arbeiten und bieten wachsenden Unternehmen dank ihrer leichteren Verwaltung und hohen Skalierbarkeit ein Optimum an Flexibilität – ganz im Gegenteil zu traditionellen Telefonanlagen, deren Administrationskosten zudem bedeutend höher sind.

Informieren Sie sich über das Thema VoIP mit diesem Voice over IP / VoIP FAQ von 3CX.

Informationen zu VoIP-Gateways

Ein VoIP-Gateway dient der Umwandlung von Sprachsignalen in IP-Datenpakete, die über ein Datennetz übertragen werden. VoIP-Gateways können auf zwei Arten eingesetzt werden:

1. Zur Umwandlung eingehender PSTN-Verbindungen in VoIP/SIP-Anrufe:

Der VoIP-Gateway erlaubt die Annahme und Durchführung von Anrufen über das normale Telefonnetz. In vielen Geschäftsbereichen ist es vorteilhafter, auch weiterhin traditionelle Telefonleitungen einzusetzen, da Gesprächsqualität und -Verfügbarkeit besser sind.

2. Zur Anbindung klassischer Telefonanlagen/Telefonsysteme mit dem IP-Netzwerk:

Der VoIP-Gateway erlaubt die Durchführung von Anrufen über VoIP. Gespräche können dann über einen VoIP-Service-Provider erfolgen. Bei Unternehmen lassen sich Kosten für Gespräche zwischen Niederlassungen mindern, indem die Anrufe über das Internet geroutet werden. VoIP-Gateways sind als externe Geräte oder als PCI-Karten verfügbar, externe Hardware ist jedoch häufiger anzutreffen. VoIP-Gateways besitzen einen Anschluss für das IP-Netzwerk und einen oder mehrere Ports für Telefonleitungen.

Analoge VoIP-Gateway von Beronet

Verschiedene Arten von VoIP-Gateways

1. Analoge Geräte: Erlauben den Anschluss normaler analoger Telefonleitungen. Sie sind in Ausführungen für 2 bis 24 Leitungen erhältlich.

2. Digitale Geräte: Erlauben den Anschluss digitaler Leitungen an eine/mehrere ISDN-BRI-Leitungen (Europa), eine/mehrere PRI/E1-Leitungen (Europa) oder eine/mehrere T1-Leitungen (USA).

Hersteller von VoIP-Gateways

Die Auswahl an kostengünstigen VoIP-Gateways wächst kontinuierlich. Analoge VoIP-Gateways sind bereits ab € 180,– erhältlich. Folgende Hersteller bieten VoIP-Gateways an:

beroNet: http://www.beronet.com
oder
Patton Electronics: http://www.patton.com
oder
Grandstream: http://www.grandstream.com

Die Hardware kann über Online-Shops der Anbieter erworben werden.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile von VoIP-Telefonanlagen, die Auswahl an VoIP/SIP-Telefonen, und informieren Sie sich zu VoIP-Gateways.

Wo erfahre ich mehr uber VoIP?

Über die kostenfreie Online-Enzyklopädie Wikipedia stehen mehrere informative Artikel zum Thema VoIP zur Verfügung. Für einen schnellen Einstieg in die Materie ist folgender Artikel zu empfehlen:

http://de.wikipedia.org/wiki/VoIP

Über die Querverweise dieses Artikels können weitere für die IP-Telefonie relevante Themen aufgerufen werden.

Was ist ein VoIP-Telefon?

VoIP-Telefone (Voice over IP), auch bekannt als SIP-Telefone (Session Initiation Protocol) oder Softphones (Software-Telefone), können für VoIP-gestützte Telefongespräche mit anderen Softphones, Mobilgeräten oder Festnetzanschlüssen verwendet werden. Die Übertragung erfolgt über das Internet statt über das herkömmliche Telefonnetz.

Bei einem VoIP-Telefon kann es sich um ein einfaches Softphone oder um ein Hardphone (Hardware-Telefon) handeln. Letzteres ähnelt gängigen Tischtelefonen.

Übliche Telefoniemerkmale, die von VoIP-Telefonen unterstützt werden, sind unter anderem Caller-ID, Parken und Halten von Anrufen sowie Rufvermittlung.

3CX hat ein kostenfreies VoIP-Telefon entwickelt, mit dem sich Telefonkosten ohne großen Aufwand bedeutend senken lassen: Lediglich ein Breitbandanschluss (DSL oder Kabel), die Anbindung an einen VoIP-Provider oder einen SIP-Server sowie ein Kopfhörer mit Mikrofon und/oder eine Sound-Karte sind erforderlich.

Informieren Sie sich über das 3CX VoIP-Telefon und die unterschiedlichen Arten von VoIP-Telefonen.

SIP-Telefone/VoIP-Telefone – Unterschiedliche Ausführungen/Typen

Für die IP-Telefonie per VoIP-System sind entsprechende SIP/VoIP-Telefone erforderlich. SIP-Telefone sind in mehreren Ausführungen erhältlich:

SIP-/VoIP-Softphone – Software-basiertes SIP-Telefon

Bei Einsatz eines Software-basierten SIP-Telefons werden das bereits im Lieferumfang vieler Computersysteme enthaltene Mikrofon und Lautsprecher zur Kommunikation genutzt. Noch komfortabler ist die Verwendung eines Internet-Headsets mit integriertem Mikrofon. SIP-Telefone werden beispielsweise von mehreren Anbietern zum Download bereitgestellt, so das SJPhone von SJlabs (http://www.sjlabs.com), Xten (http://www.xten.net) oder die 3CX-Lösung 3CX VoIP Phone for Windows.

Softphone von 3CX

USB VoIP-Telefone
Bei der VoIP-Kommunikation per USB-Telefon wird der USB-Telefonhörer einfach an den USB-Anschluss eines Computers angeschlossen. Anrufe erfolgen über die SIP-/VoIP-Software, sodass Gespräche wie bei einem normalen, analogen Telefon möglich sind. Ein USB-Telefon ist für Benutzer somit intuitiv zu verwenden.

USB-Telefon

Hardware-basiertes SIP-Telefon
Ein Hardware-basiertes SIP-Telefon sieht wie ein klassisches Telefon aus und lässt sich ebenso einfach bedienen. Der Unterschied zwischen beiden Gerätetypen besteht jedoch im Netzanschluss, da die SIP-Telefon-Hardware direkt mit dem Datennetz verbunden ist. In das Gerät integriert ist ein Mini-Hub, sodass ein einzelner Netzwerk-Anschluss gemeinsam mit einem Computer genutzt werden kann – für das Telefon muss kein zusätzlicher Anschluss bereitgestellt werden. SIP-Telefon-Hardware wird z. B. von Grandstream (http://www.grandstream.com) angeboten.

Hardware-basiertes SIP-Telefon

Per ATA-Adapter verbundenes analoges Telefon
Soll ein bereits vorhandenes analoges Telefon für Gespräche per VoIP-Telefonsystem verwendet werden, kann ein ATA-Adapter die IP-Telefonie ermöglichen. Hierbei wird der ATA-Adapter einfach mit dem Netzwerk verbunden und das analoge Telefon an den Adapter angeschlossen. Die VoIP-Telefonsoftware behandelt das analoge Telefon hierdurch als normales SIP-Telefon.

ATA-Adapter zur Verbindung analoger Telefone mit einem VoIP-System

Hier erfahren Sie mehr über VoIP-Telefonanlagen und ihre Vorteile sowie über VoIP-Gateways und deren Verwendung.

VoIP-Glossar

– ist auch als IP-Telefonie, Internet-Telefonie oder Digitale Telefonie bekannt und erlaubt das Telefonieren über ein Computernetzwerk auf Grundlage des Internetprotokolls, allgemein auch als das „Führen von Telefongesprächen über das Internet“ bezeichnet.
SIP – Session Initiation Protocol – ist ein von der IETF MMUSIC Working Group entwickeltes Protokoll, das zum Aufbau, Verwalten und Beenden von Kommunikationssitzungen verwendet werden kann. Diese Sitzungen können neben Telefongesprächen unter anderem auch Multimedia-Streaming, Instant-Messaging und das Spielen von Online-Computerspielen umfassen.
PSTN – das Public Switched Telephone Network – ist das leitungsvermittelte weltweite öffentliche Telefonnetz zur Abwicklung von Telefongesprächen. Analog dazu ist das Internet das weltweite Netzwerk voneinander unabhängiger Netzwerke, über die eine IP-basierte Kommunikation per Datenpaketen abgewickelt wird.
ISDN – Integrated Services Digital Network – ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz, bei dem Gespräche und Daten über herkömmliche Telefonleitungen aus Kupfer vermittelt werden. Die Digitalisierung erlaubt eine bessere Sprachqualität und höhere Datenübertragungsraten als bei analogen Telefonnetzen.
PBX – Private Branch Exchange – ist auch als Private Business Exchange bekannt und dient in privaten Unternehmen als interne Telefonanlage, mit der sich Endgeräte wie Telefon, Fax und Anrufbeantworter sowohl untereinander als auch mit dem öffentlichen Telefonnetz verbinden lassen.
IVR – Interactive Voice Response – ist ein computergesteuertes Sprachdialogsystem, das für interaktive Ansagedienste verwendet wird. Anrufer erhalten dabei über ein Sprachmenü Möglichkeiten der Navigation, um Dienste per Sprache oder Eingabe auf der Telefontastatur aufzurufen.
DID – Direct Inward Dialing – ist in Europa auch als DDI (Direct Dialling In) bekannt und erlaubt die Durchwahl zu einem Teilnehmer, der an eine private Telefonanlage angeschlossen ist. Nebenstellen lassen sich so ohne Vermittlung durch die Telefonzentrale direkt erreichen.
RFC – Request for Comments – ist eine Reihe durchnummerierter technischer und organisatorischer Dokumente, die Internet-Standards formulieren. Diese „Aufforderungen zu Stellungnahmen“ sind nicht bindend, etablieren sich aber durch allgemeine Akzeptanz und Gebrauch bei kommerzieller Software und Freeware sowie

Konfigurieren des 3CXPhone für due 3CX-IP Telefonanlage

 

Konfigurieren des 3CXPhone für die 3CX-IP Telefonanlage mit Hilfe der Plug-and-Play-Provisionierung

Wichtiger Hinweis: Stellen Sie vor der Konfigurierung des 3CXPhone 6 sicher, dass die Nebenstelle für das Softphone bereits in der 3CX IP-Telefonanlage eingerichtet worden ist. Halten Sie zudem die zugewiesene Nebenstellennummer sowie die Authentifizierungs-ID und das Authentifizierungspasswort bereit.

1. Installation des 3CXPhone 6

  1. Laden Sie den aktuellen Build des 3CXPhone 6 hier herunter. Rufen Sie das Online-Handbuch auf.
  2. Installieren Sie das 3CXPhone 6 per Doppelklick auf die Datei 3CXPhone6.msi. Weitere Informationen zur Installation des 3CXPhone finden Sie hier.

2. Provisionierung

Bei gemeinsamer Nutzung mit der 3CX IP-Telefonanlage können Sie das 3CXPhone mit Hilfe der Plug-and-Play-Provisionierung automatisch mit allen erforderlichen Einstellungen konfigurieren lassen.

 

1. Doppelklicken Sie auf das Programmsymbol des 3CXPhone auf dem Desktop. Wenn Sie das 3CXPhone zum ersten Mal starten, werden Sie gefragt, ob Sie die Provisionierungsfunktion nutzen oder das Softphone durch Erstellung eines Profils manuell konfigurieren möchten. Wählen Sie die automatische Provisionierung. Warten Sie, bis Ihr Administrator Ihre Provisionierungsanfrage bestätigt hat.

2. Bestätigen Sie das ausgewählte Telefon, und weisen Sie ihm eine Nebenstelle zu (siehe 3).

3. So bestätigen Sie die Registrierung des 3CXPhone und weisen ihm eine Nebenstelle zu:

Klicken Sie in der 3CX-Verwaltungskonsole auf den Knoten “Telefone”. Das 3CXPhone wird am Anfang der Telefonliste mit Fettdruck hervorgehoben.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das 3CXPhone, und wählen Sie eine der beiden folgenden Optionen:
“Nebenstelle hinzufügen” – Erstellt für das 3CXPhone eine neue Nebenstelle.
“Einer vorhandenen Nebenstelle hinzufügen” – Weist dem 3CXPhone eine bereits bestehende Nebenstelle zu.
Klicken Sie nach der Auswahl auf “OK”.
Das 3CXPhone erhält von der 3CX IP-Telefonanlage einen Provisionierungs-Link. Die Einstellungen werden abgerufen und automatisch übernommen. Anschließend ist das 3CXPhone einsatzbereit.


Alternativ können Sie das 3CXPhone mit Hilfe des Provisionierungs-Links konfigurieren, der mit der 3CX-Begrüßungsnachricht verschickt wurde.

Setzen Sie sich mit Ihrem Administrator in Verbindung, damit er Ihnen die 3CX-Begrüßungsnachricht per E-Mail zuschicken kann, sofern Sie diese nicht zur Hand haben. Mit dem Provisionierungs-Link aus der Mitteilung werden alle Daten abgerufen, die zur Anbindung des 3CXPhone an die 3CX-Anlage erforderlich sind.

Klicken Sie auf “Konten” und dann auf “Neues Konto”, um ein neues Konto zu erstellen.

Kopieren Sie den Provisionierungs- Link, und fügen Sie ihn im Eingabefeld für die URL-basierte Provisionierung des 3CXPhone ein. Klicken Sie auf “OK”. Beim Starten des 3CXPhone werden alle Einstellungen automatisch konfiguriert. Treffen Sie anschließend die Auswahl, ob eine lokale oder eine Remote-Verbindung zur 3CX IP-Telefonanlage hergestellt werden soll.

Alternativ können Sie das 3CXPhone auch manuell konfigurieren.

Weitere Informationen zum 3CXPhone finden Sie hier:

http://www.3cx.com/blog/3cxphone/windows/

Was ist ein automatisches Antwortsystem?

 

Ein automatisches Antwortsystem (auch Digital Receptionist genannt) bezeichnet in der Telefonie ein Sprachdialogsystem, das es Anrufern ermöglicht, sich computergesteuert, ohne Hilfe der Vermittlung/Zentrale, mit einem Gesprächspartner verbinden zu lassen.

Vielfach werden die Namen der in der Telefonanlage verzeichneten Teilnehmer durch das System angesagt, sodass Anrufer sich bei Aufruf des gewünschten Namens per Tastendruck direkt mit der Nebenstelle des Gesprächspartners verbinden lassen können.

Ist ein Teilnehmer nicht erreichbar, sorgt das Antwortsystem dafür, dass eine Voicemail-Nachricht hinterlassen werden kann.

Telefonanlagen mit einem automatischen Antwortsystem unterstützen Unternehmen, ihren Kundendialog zu optimieren und kosteneffizient zu gestalten. Die Telefonzentrale kann entlastet/ersetzt werden, eingehende Anrufe lassen sich leichter verwalten.

Im Lieferumfang der 3CX IP-Telefonanlage für Windows ist ein automatisches Antwortsystem bereits als kostenfreies Komfortmerkmal enthalten. Sie möchten mehr erfahren? Informieren Sie sich jetzt über das automatische Antwortsystem der 3CX IP-Telefonanlage für Windows.

Welche Arten von Sprach-Codecs gibt es?

 

Als Codec wird ein Verfahren bezeichnet, das analoge Daten oder Signale digital codiert, um sie über ein Datennetzwerk zu verschicken. Folgende Codecs sind im Rahmen der Sprachcodierung aktuell:

  • GSM – 13 KBit/s Sprachdatenrate (Full-Rate-Verfahren), 20 ms-Sprachrahmen
  • iLBC – 15 KBit/s, 20 ms-Sprachrahmen: 13.3 KBit/s, 30 ms-Sprachrahmen
  • ITU G.711 – 64 KBit/s, Sample-basierend. Wird auch als A-law/µ-law-Verfahren bezeichnet.
  • ITU G.722 – 48/56/64 KBit/s
  • ITU G.723.1 – 5,3/6,3 KBit/s, 30 ms-Sprachrahmen
  • ITU G.726 – 16/24/32/40 KBit/s
  • ITU G.728 – 16 KBit/s
  • ITU G.729 – 8 KBit/s, 10 ms-Sprachrahmen
  • Speex – 2,15 bis 44,2 KBit/s
  • LPC10 – 2,5 KBit/s
  • DoD CELP – 4,8 KBit/s

Links:
Links zu Codecs und Quellcode

Was ist DID?

DID – Direct Inward Dialing – wird von Telekommunikationsunternehmen angeboten und ist in Europa auch als DDI (Direct Dialing In) bekannt. DID erlaubt die Durchwahl zu einem Teilnehmer, der an eine private Telefonanlage angeschlossen ist. Der Telefonanbieter weist Kunden dabei einen Nummernbereich zu, der mit einer oder mehreren Telefonleitungen verbunden ist.

Per DID können Unternehmen allen Mitarbeitern eine persönliche Rufnummer zuteilen, ohne für jeden von ihnen eine eigene Telefonleitung zu benötigen. Sprachanrufe können dadurch leichter verwaltet und Nebenstellen ohne Vermittlung durch die Telefonzentrale direkt erreicht werden.

Für DID ist eine ISDN-Leitung notwendig. Als DID-Hardware sind BRI-, E1- oder T1-Karten oder -Gateways erforderlich.

Was bedeutet Echokompensation?

Die Echokompensation ist ein Verfahren zur Beseitigung von Echo- oder Halleffekten bei der Sprachkommunikation. Es dient somit der Verbesserung der Sprachqualität. Die Komprimierung von Sprachsignalen und Verzögerungen bei der Verarbeitung von Sprachdaten-Paketen erzeugen Echoeffekte, die jedoch mit Hilfe der Echokompensation ausgeglichen werden können. Es gibt zwei Arten von Echoeffekten: akustische und hybride.

Die Echokompensation dient nicht nur der Optimierung der Sprachqualität, sondern hilft dank seiner Silence-Suppression-Technik, Bandbreite zu sparen.

Wofür steht ENUM?

 

ENUM steht für „Telephone Number Mapping“. Mit Hilfe dieses Adressierungsprotokolls werden unterschiedliche Dienste wie Telefonie, E-Mail, Fax, HTTP u. v. m. miteinander verknüpft. ENUM wurde entwickelt, um auf verschiedenen Kommunikationswegen weltweit unter einer Nummer erreichbar zu sein. Je nach vom Teilnehmer festgelegten Zeitpunkt ist dieser auf verschiedene Weise und über den für ihn kostengünstigsten Weg erreichbar, z. B. per Routing von Gesprächen über das Internet. Per ENUM werden Telefonnummern (u. a. vom Festnetz- und Mobiltelefon) als Internet-Domains eingetragen und im Domain Name System (DNS) veröffentlicht. Der Eigentümer einer ENUM-Nummer kann per DNS-Eintrag die jeweils gewünschte Weiterleitung eines Anrufs festlegen. Zudem ist es möglich, dass beispielsweise beim Eingang eines Faxanrufs eine speziell hierfür gewählte Fax-Route zum Einsatz kommt. Die Telefon-Hardware des Anrufers muss ENUM-fähig sein.

Viele Registrars und VoIP-Provider bieten ENUM zurzeit noch als kostenfreien Service an. Da dieser Dienst sehr neu ist, ist er bisher kaum verbreitet. Es wird jedoch erwartet, dass er eine neue Ära der Kommunikation und persönlichen Mobilität einleitet.

Links:
Der ENUM RFC-Standard
ENUM-Seite bei der ITU

Wie werden Faxe per VoIP verschickt?

Die Technologie zur Übermittlung von Faxnachrichten wurde ursprünglich für analoge Telefonnetzwerke ohne Datenkomprimierung entwickelt und eignet sich somit nur sehr bedingt für VoIP-Umgebungen. Beim Faxen werden Daten in Töne umgewandelt, die per VoIP nicht in Gänze korrekt dargestellt werden können, da VoIP nur für die Digitalisierung und Komprimierung analoger Sprachsignale optimiert wurde.

Soll im Rahmen des Umstiegs auf eine VoIP-Telefonanlage auch weiterhin die Möglichkeit gegeben sein, Faxmitteilungen zu verschicken und zu empfangen, sind unterschiedliche Aspekte zu beachten.

Falls bereits vorhandene Faxgeräte weiterverwendet und an die VoIP-Telefonanlage angeschlossen werden sollen, ist ein VoIP-Gateway/ATA (Analog-Telefon-Adapter) erforderlich, der das T.38-Protokoll unterstützt. Das T.38-Protokoll ermöglicht die Übermittlung von Faxnachrichten über ein VoIP-Netzwerk. Die VoIP-Integration eines analogen Faxgeräts per VoIP-Telefonadapter wird anhand dieses Beispiels illustriert.

Ebenfalls möglich ist der Umstieg auf eine rein Software-basierte Netzwerk-Faxlösung, die vom VoIP-Telefonsystem unterstützt wird. Die 3CX IP-Telefonanlage für Windows bietet einen umfassenden, voll ausgestatteten Fax-Serverzum Fax-Empfang. Eingehende Nachrichten werden im PDF-Format per E-Mail zugestellt.

 

Wofür stehen die Begriffe “FXS” und “FXO”?

 

„FXS“ und „FXO“ sind Schnittstellen, die für den Anschluss analoger Telefonleitungen genutzt werden (auch „POTS“ genannt, Plain Old Telephone Service).

FXS – Foreign Exchange Station – bezeichnet die „Telefondose“ in der Wand/die Schnittstelle einer TK-Anlage, an die ein FXO-Gerät (s. u.) angeschlossen werden kann, und so eine Verbindung mit einem konventionellen, analogen Telefon eines Teilnehmers herstellt. Dieser Anschluss liefert Wählton, Betriebsstrom und Rufsignal.

FXO – Foreign Exchange Office – bezeichnet den Anschluss am Telefon, über den die Verbindung mit einer analogen Telefonleitung (PSTN) hergestellt wird. Er gibt Signale zum Einhänge-/Aushängezustand aus (Schleifenschluss). Da der FXO-Port mit einem Gerät (z. B. Fax oder Telefon) verbunden ist, bezeichnet man dieses Gerät häufig als „FXO-Gerät“.

FXO und FXS werden immer paarweise verwendet, d. h. wie Stecker/Buchse.

Ist keine Telefonanlage vorhanden, wird das Telefon direkt mit einem FXS-Anschluss verbunden, der von einem Telefonanbieter bereitgestellt wird.


FXS/FXO ohne Telefonanlage

Bei Verwendung einer Telefonanlage werden die vom Telefonanbieter bereitgestellten Leitungen mit der Anlage verbunden, an die dann wiederum die Telefone anschlossen werden. Die Telefonanlage muss somit FXO- als auch FXS-Anschlüsse besitzen.


FXS/FXO mit Telefonanlage

 

FXS und FXO bei der VoIP-Kommunikation

Die Begriffe FXS und FXO spielen eine Rolle bei der Entscheidung, wenn Hardware angeschafft werden soll, die eine Verbindung analoger Telefonleitungen und Telefone mit einem VoIP-Telefonsystem oder von herkömmlichen Telefonanlagen mit einem VoIP-Service-Provider oder untereinander per Internet erlauben sollen.

Einsatz eines FXO-Gateways

Zum Anschluss analoger Telefonleitungen an eine IP-Telefonanlage ist ein FXO-Gateway erforderlich. Hierbei kann der FXS-Anschluss mit dem FXO-Port des Gateways verbunden werden, der die Gesprächssignale der analogen Telefonleitung in VoIP-Anrufe übersetzt.

Einsatz eines FXS-Gateways

Ein FXS-Gateway wird verwendet, um eine oder mehrere Leitungen einer klassischen Telefonanlage an ein VoIP-Telefonsystem oder einen VoIP-Service-Provider anzubinden. Der FXS-Gateway ist erforderlich, um die FXO-Ports (die sonst mit den Leitungen des Telefonanbieters verbunden sind) an das Internet oder ein VoIP-System anzuschließen.

Einsatz eines FXS-Adapters (ATA-Adapters)

Ein FXS-Adapter wird benötigt, um eine Verbindung von analogen Telefonen oder Faxgeräten mit einem VoIP-Telefonsystem oder einem VoIP-Provider herzustellen. Dabei wird der FXO-Port des Telefons/Faxgeräts an den FXS-Adapter angeschlossen.

 

Verbindungsaufnahme

 

Ablauf der Kommunikation zwischen FXS/FXO-Anschlüssen

Nachfolgend erfahren Sie, wie die Kommunikation zwischen dem FXS- und dem FXO-Port abläuft.

Bei ausgehenden Anrufen:

  1. Der Telefonhörer (des FXO-Geräts) wird abgenommen. Der FXS-Port erkennt das Aushängen des Hörers.
  2. Die Telefonnummer wird gewählt, die als DTMF-Töne an den FXS-Port gehen.

Bei eingehenden Anrufen:

  1. Der FXS-Port empfängteinen Anruf und stellt die Klingelspannung für das angeschlossene FXO-Gerät bereit.
  2. Das Telefon klingelt.
  3. Beim Abheben des Telefonhörers ist das Gespräch erfolgreich aufgebaut.

Anrufbeendigung – üblicherweise beendet der FXS-Port den Anruf, wenn ein entsprechendes Signal von einem angeschlossenen FXO-Gerät gesendet wird.

(Bitte beachten Sie: Bei analogen Telefonleitungen liegen ungefähr 50 Volt Spannung am FXS-Port an. Daher ist beim Berühren eines Anschlusses kann daher ein leichter Stromstoß zu spüren sein. Hierdurch können auch noch bei Stromausfall Anrufe getätigt werden.)

Provisionieren enes Grandstream GXP2110, GXP2120, GXP2100 und GXP1450 für die 3CX IP-Telefonanlage für Windows

 

Die folgenden Konfigurationsschritte wurden für die Grandstream-Telefone GXP2110, GXP2120, GXP2100 und GXP1450 mit Firmware-Version 1.0.1.66 getestet. Beachten Sie, dass andere Firmware-Versionen eine unterschiedliche Web-Benutzeroberfläche und abweichende Funktionalität aufweisen können.

Wichtiger Hinweis:

  • Ältere Firmware-Versionen, die kein Plug-and-Play unterstützen, werden nicht unterstützt und daher nicht unter dem Knoten “Telefone” der 3CX-Anlage angezeigt. Besuchen Sie die Support-Seite von Grandstream, um die neueste Firmware für Ihr Telefon herunterzuladen und ein Upgrade durchzuführen.
  • Zur Provisionierung der Grandstream-Geräte ist Version 10 der 3CX IP-Telefonanlage erforderlich.

Plug-and-Play-Provisionierung von Grandstream-Telefonen für 3CX-IP Telefonanlage

Schritt 1: Überprüfen der Firmware des Grandstream-Telefons

Stellen Sie fest, mit welcher Firmware Ihr Telefon läuft, da ältere Versionen kein Plug-and-Play unterstützen. Starten Sie hierfür das Telefon, und gehen Sie auf “Menü” >”Status” > “Prog”. Ist die Version älter als 1.0.1.66, besuchen Sie die Support-Seite von Grandstream, um die neueste Firmware für Ihr Telefon herunterzuladen und ein Upgrade durchzuführen.

Schritt 2: Verbinden des Telefons mit dem Netzwerk

Verbinden Sie das Grandstream-Telefon mit dem lokalen Netzwerk, in dem sich auch die 3CX IP-Telefonanlage befindet.

Schritt 3: Bestätigen des Telefons und Zuweisen einer Nebenstelle

3CX management Console Adding Extensions

So bestätigen Sie die Registrierung des IP-Telefons und weisen ihm eine Nebenstelle zu:

  1. Klicken Sie in der 3CX-Verwaltungskonsole auf den Knoten “Telefone”.
  2. Das Grandstream-Gerät wird am Anfang der Telefonliste mit Fettdruck hervorgehoben.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät, und wählen Sie eine der beiden folgenden Optionen:
    - “Nebenstelle hinzufügen” – Erstellt für das Telefon eine neue Nebenstelle.
    - “Einer vorhandenen Nebenstelle hinzufügen” – Weist dem Telefon eine bereits bestehende Nebenstelle zu.
  4. Klicken Sie nach der Auswahl auf “OK”.
  5. Die Seite “Nebenstelle bearbeiten” wird aufgerufen.
  6. Sofern gewünscht, können Sie BLF- und Kurzwahltasten konfigurieren. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Schritt 4.
  7. Klicken Sie auf “OK”. Das Grandstream-Telefon erhält von der 3CX IP-Telefonanlage einen Provisionierungs-Link und führt einen Neustart durch, um die Einstellungen zu übernehmen. Anschließend ist das Gerät einsatzbereit.

Schritt 4: Optionale Konfigurierung von BLF- und Funktionstasten

Die Plug-and-Play-Provisionierung ermöglicht es, unterschiedliche Arten von BLF-Einstellungen (Busy Lamp Field) und Funktionstasten automatisch zu konfigurieren, beispielsweise zur Nebenstellenüberwachung und Kurzwahl oder zum Festlegen des Warteschleifen- und Profilstatus sowie von gemeinsamen Parkpositionen. Nehmen Sie die Änderungen wie nachfolgend beschrieben über den Reiter “Telefon-Provisionierung” vor, und klicken Sie auf “Übernehmen”> “OK”, um die Konfigurationsdatei zu erstellen.

3CX Management Console BLF Settings

  1. Rufen Sie auf der Seite “Nebenstelle bearbeiten” den Reiter “Telefon-Provisionierung” auf.
  2. Legen Sie die Codec-Priorität fest, und wählen Sie die Sprache der LCD-Anzeige des Telefons aus.
  3. Konfigurieren Sie die Funktionstasten für BLF, gemeinsame Parkpositionen und Kurzwahl.
  4. Klicken Sie auf “OK”. Das Telefon führt einen Neustart durch und konfiguriert sich automatisch.

Konfigurieren des Grandstream GXP2000 für die 3CX IP-Telefonanlage

 

WICHTIGER HINWEIS: Die nachfolgenden Konfigurierungsschritte wurden unter Firmware-Version 1.1.6.46 und Bootloader 1.1.6.6. getestet. Beachten Sie, dass andere Firmware-Revisionen eine unterschiedliche Web-Benutzeroberfläche und andere Funktionalitäten aufweisen können.

  1. Stellen Sie vor der Konfigurierung des Telefons sicher, dass die dem Grandstream GXP2000 zugewiesene Nebenstelle bereits in der 3CX IP-Telefonanlage eingerichtet worden ist. Halten Sie die Daten des ID- und Passwort-Feldes, die Sie für die Nebenstelle festgelegt haben, bereit.
  2. Verbinden Sie das Grandstream GXP2000 mit dem Netzwerk und schließen Sie das Netzteil an, wie vom Hersteller vorgegeben. Das Telefon startet. Bei eingerichteter DHCP-Unterstützung im Netzwerk wird dem Gerät automatisch eine IP-Adresse zugeteilt. Sie wird im unteren Bereich des Telefon-Displays angezeigt.
  3. Geben Sie diese IP-Adresse in Ihrem Webbrowser ein, um die Web-gestützte Konfigurationsoberfläche des Telefons aufzurufen.
  4. Geben Sie das Passwort des Telefons ein (Standard: „admin“) und klicken Sie auf Login.

    Konfigurierung des GXP2000 per Webbrowser
  5. Klicken Sie in der Link-Leiste zu Beginn der Seite „Grandstream Device Configuration“ auf den Link Account 1.
  6. Konfigurieren Sie das Konto für den Einsatz des Telefons: Wählen Sie für das Optionsfeld Account Active die Option Yes. Benennen Sie das Konto im Eingabefeld Account Name. Diese Angabe wird jedoch nicht für die 3CX IP-Telefonanlage benötigt, sondern nur für direkte Anrufe an andere Telefone.
  7. Geben Sie im Feld SIP Server die IP-Adresse oder den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) des Servers mit der 3CX IP-Telefonanlage an. Bei Angabe eines FQDN gelten die in diesem FAQ beschriebenen Einstellungen.
  8. Übernehmen Sie die Angaben aus Schritt 7 für das Feld Outbound Proxy.
  9. Geben Sie die dem Telefon zugewiesene Nebenstellennummer im Feld SIP User ID ein.
  10. Geben Sie die Anmeldeinformationen Authenticate ID und Authenticate Password ein. Diese Informationen müssen mit den in der 3CX-Verwaltungskonsole auf der Seite „Nebenstelle hinzufügen“ im Bereich „Authentifizierung“ angegebenen Daten der Felder „ID“ und „Passwort“ übereinstimmen.
  11. Scrollen Sie zum Ende der Seite und klicken Sie auf Update, um die Einstellungen zu speichern.
  12. Klicken Sie auf Reboot, um einen Neustart des Grandstream-Geräts durchzuführen und die Änderungen zu übernehmen.
  13. Das neu startende Telefon meldet sich automatisch an der 3CX IP-Telefonanlage an.
  14. Rufen Sie die 3CX-Verwaltungskonsole auf. Gehen Sie im linken Navigationsbereich auf Telefonanlage > Leitungsstatus. Die Nebenstelle wird jetzt aufgeführt und zeigt als Status Angemeldet (inaktiv) an.

Erweiterte Leistungsmerkmale

Einige erweiterte Leistungsmerkmale der 3CX IP-Telefonanlage können erst nach entsprechender Konfigurierung des Grandstream-Telefons genutzt werden. Diese Merkmale werden jedoch nur von den kostenpflichtigen Editionen der 3CX-Anlage unterstützt.

Aktivieren der Anzeige neuer Voicemail-Nachrichten (MWI) per Grandstream-Telefon

Die 3CX-Anlage kann Teilnehmern per MWI-LED (Message Waiting Indicator) des Grandstream-Geräts anzeigen, ob neue Nachrichten auf der Voicemailbox vorliegen. Zum Aktivieren dieser Anzeige rufen Sie die Grandstream-Konfigurationsoberfläche auf, klicken Sie auf das zuvor konfigurierte Konto und wählen Sie die Option SUBSCRIBE for MWI durch Markieren von Yes aus.

Einrichten der Besetzt-Anzeige (BLF) über das Grandstream-Telefon

Mit Hilfe der Besetzt-Anzeige (Busy Lamp Field, BLF) werden Teilnehmer über den Status anderer Nebenstellen informiert (frei, läutet, besetzt). So aktivieren Sie BLF über das Grandstream-Gerät:

  1. Klicken Sie in der Link-Leiste zu Beginn der Seite „Grandstream Device Configuration“ auf den Link Basic Settings.
  2. Scrollen Sie zum Bereich Multi Purpose Key in der Mitte der Seite, um die gewünschten Anzeigen festzulegen.
  3. Geben Sie sowohl im Feld Name als auch im Feld UserID die Nummer der Nebenstelle ein, über deren Status informiert werden soll.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Update. Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche Reboot. Die gewünschten BLFs sind jetzt eingerichtet.

Automatisches Abrufen des Telefonverzeichnisses der 3CX-Anlage

Das Grandstream-Gerät kann das zentrale Telefonverzeichnis der 3CX IP-Telefonanlage automatisch abrufen. Das Verzeichnis wird von der 3CX-Anlage beim Einrichten einer neuen Nebenstelle selbsttätig erstellt (zum manuellen Erstellen klicken Sie in der 3CX-Verwaltungskonsole auf Allgemein > Telefonverzeichnis und dann auf Erstellen).

So legen Sie über die Web-gestützte Konfigurationsoberfläche des Grandstream-Geräts fest, wie das zentrale Telefonverzeichnis der 3CX-Anlage abgerufen werden soll:

  1. Klicken Sie in der Link-Leiste zu Beginn der Seite „Grandstream Device Configuration“ auf den Link Advanced Settings.
  2. Wählen Sie im Bereich Phonebook XML Download die Option YES, HTTP aus.
  3. Geben Sie für Phonebook XML Server Path die Daten „10.172.0.126:5481/provisioning“ ein, sofern die 3CX-Anlage unter der IP-Adresse 10.172.0.126 erreichbar ist.
  4. Geben Sie für Phonebook Download Interval den Wert 60 (Minuten) an, damit das Grandstream-Gerät das Telefonverzeichnis stündlich aktualisiert.
  5. Klicken Sie zum Übernehmen der neuen Einstellungen auf Update. Führen Sie einen Neustart des Telefons durch, indem Sie auf Reboot klicken.

Aktivieren der Gegensprechen-/Paging-Funktion

So legen Sie über die Web-gestützte Konfigurationsoberfläche des Grandstream-Geräts fest, dass es zum Gegensprechen/Paging verwendet werden soll:

  1. Klicken Sie in der Link-Leiste zu Beginn der Seite „Grandstream Device Configuration“ auf den Link Account 1. Ist für das ausgewählte Grandstream-Telefon mehr als ein Konto eingerichtet, müssen Sie die folgenden Einstellungen für alle Konten vornehmen.
  2. Wählen Sie für Auto Answer die Option No und für Allow Auto Answer by Call-Info die Option Yes.

Aktivieren der Besetzt-Anzeige (BLF) des Grandstream GXP2000 über das Erweiterungsmodul Grandstream GXP2000EXT

Das Hardware-Erweiterungsmodul Grandstream GXP2000EXT bietet 56 vollständig programmierbare Zusatztasten. Es wird direkt an das Grandstream GXP2000 angeschlossen und von diesem gesteuert.

  1. Nachdem Sie das Modul gemäß Herstelleranleitung angeschlossen haben, starten Sie das Telefon und überprüfen Sie, ob es mit der neuesten Firmware ausgestattet ist. In der Web-gestützten Konfigurationsoberfläche des Grandstream-Geräts werden zu Beginn der Seite „Grandstream Device Configuration“ am rechten Rand der Link-Leiste die Links EXT 1 und EXT 2 angezeigt, da bis zu zwei Zusatzmodule unterstützt werden.
    Screenshot 1: Links EXT 1 und EXT 2 zum Konfigurieren der Erweiterungsmodule
  2. Klicken Sie auf den Link EXT 1, um die BLF-Anzeige des Moduls einzurichten. Der folgende Screenshot zeigt, wie die ersten sechs EXT Keys so konfiguriert werden, dass sie als BLF-Anzeige dienen.
    Screenshot 2: Konfigurationseinstellungen für das Zusatzmodul GXP2000EXT
  3. Klicken Sie zum Übernehmen der neuen Einstellungen auf Update. Führen Sie einen Neustart des Telefons durch, indem Sie auf Reboot klicken.

Provisionieren eines Grandstream GXP280, GXP285, GXP1200, GXP2000, GXP2010 und GXP2020 für die 3CX IP-Telefonanlage für Windows

 

Die folgenden Konfigurationsschritte gelten für die Grandstream-Telefone GXP 280, 285, 1200, 2000, 2010 und 2020 mit der Firmware-Version 1.2.4.3. Beachten Sie, dass andere Firmware-Versionen eine unterschiedliche Web-Benutzeroberfläche und abweichende Funktionalität aufweisen können.

Telefone lassen sich am einfachsten mit Hilfe der integrierten Provisionierungsfunktion der 3CX IP-Telefonanlage für den Einsatz mit dem 3CX-System einrichten. Die Geräte konfigurieren sich hierbei selbsttätig über eine von der 3CX-Anlage erstellte Konfigurationsdatei.

Die Provisionierung erfolgt in drei Schritten:

  1. Aktivieren Sie die Provisionierung für eine Nebenstelle, um die Konfigurationsdatei für das zugehörige Telefon zu erstellen.
  2. Weisen Sie das Telefon an, seine Konfigurationsdatei abzurufen.
  3. Konfigurieren Sie erweiterte Optionen wie die Zeitzone über den Provisionierungsknoten (optional).

Aktivieren der Provisionierung für eine Nebenstelle

  1. Rufen Sie unter der Nebenstelle den Reiter “Telefon-Provisionierung” auf.
  2. Geben Sie die aus 12 Zeichen bestehende MAC-Adresse des Telefons an. Diese Information ist üblicherweise auf der Unterseite des Telefons zu finden.
  3. Wählen Sie das Modell des zu provisionierenden Geräts aus.
  4. Wählen Sie die gewünschte Display-Sprache des Telefons aus. Hinweis: Hierfür müssen entsprechende Sprachpakete abgerufen und im Firmware-Ordner von 3CX abgelegt werden.
  5. Verfügt Ihr Telefonanlagen-Server über mehrere Netzwerkschnittstellen, wählen Sie per Drop-Down-Menü “Schnittstelle auswählen” die IP-Adresse der Schnittstelle aus, über die sich das Telefon mit der 3CX-Anlage verbindet. Ist nur eine Netzwerkkarte vorhanden, überspringen Sie diesen Schritt.
  6. Klicken Sie unten auf der Seite auf OK, um die Konfigurationsdatei zu erstellen. Die Datei wird auf dem Webserver angelegt und vom Telefon beim Start abgerufen.

Vorbereiten des Telefons zum Abruf der Konfigurationsdatei

Weisen Sie das Telefon an, die Konfigurationsdatei vom 3CX-Webserver abzurufen. Hierfür stehen Ihnen zwei Optionen zur Verfügung:

1. Provisionierung per DHCP-Option 66

Bei größeren Netzwerken ist zu empfehlen, IP-Telefonen die URL zum automatischen Abruf der Provisionierungsdatei mit Hilfe der DHCP-Option 66 vorzugeben. Per DHCP-Server können Netzwerkgeräten nicht nur IP-Adressen, DNS-Server und Router-IPs bereitgestellt werden, sondern auch Boot-Server-Adressen, über die die meisten SIP-Telefone die URL zum Abruf von Konfigurationsdateien erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Konfigurationsleitfaden.

2. Provisionierung ohne DHCP-Option 66

Wird die DHCP-Option 66 nicht genutzt, müssen Telefone manuell angewiesen werden, von welcher Adresse die zugehörige Konfigurationsdatei abzurufen ist. Führen Sie hierfür folgende Schritte durch:

  1. Schalten Sie das Telefon an, um seine IP-Adresse vom Display abzulesen. Für unser Konfigurationsbeispiel soll gelten, dass die IP-Adresse des Telefons 10.172.0.100 und die IP-Adresse der 3CX-Anlage 10.172.0.15 lautet.
  2. Geben Sie die Telefon-IP wie folgt in Ihrem Browser ein, um die Web-Oberfläche des Geräts aufzurufen: http://10.172.0.100. Das Standardpasswort lautet “admin”.
  3. Rufen Sie die Seite “Advanced Settings” auf, und scrollen Sie nach unten zum Bereich “Firmware Upgrade and Provisioning”.
  4. Wählen Sie für “Upgrade via” die Option “HTTP”.
  5. Geben Sie im Feld “Config Server Path” folgenden Wert an: http://10.172.0.15:5000/provisioning/
  6. Wählen Sie für “Allow DHCP Option 43 and Option 66 to override server” die Option “No”.
  7. Klicken Sie unten auf der Seite auf “Update” und dann auf “Reboot”. Das Telefon führt einen Neustart durch. Anschließend ruft das Gerät seine Konfigurationsdateien ab und meldet sich an der 3CX IP-Telefonanlage an. Die Anmeldung kann über die 3CX-Verwaltungskonsole auf der Seite “Nebenstellenstatus” kontrolliert werden.

Erweiterte Konfigurationsoptionen (Zeitzone, Sommer-/Winterzeit, Firmware-Versionen, Display-Sprache)

Über den Provisionierungsknoten können Sie die Zeitzone, Sommer-/Winterzeit-Einstellungen und andere Optionen konfigurieren. Ebenso können Sie die Provisionierungsvorlagen anpassen und eigene Optionen hinzufügen. Weitere Informationen:

Um weitere Informationen zur Konfigurierung von IP-Telefonen zu erhalten, besuchen Sie bitte unseren Support-Blog

Was bedeutet H.323?

 

H.323 ist ein von der ITU-T empfohlener Standard, der Protokolle für die Übertragung von Audio- und Videosignalen über ein Computer-Netzwerk definiert.

Als relativ altes Protokoll wird H.323 zunehmend vom SIP-Standard (Session Initiation Protocol) abgelöst. H.323 ist im Vergleich mit SIP, das HTTP/SMTP-Protokollen ähnelt, weitaus komplexer.

Die überwiegende Anzahl moderner VoIP-Systeme basiert auf dem SIP-Standard, wohingegen ältere noch H.323 verwenden.

Link:
Website der ITU-T
Was bedeutet SIP?

 

Welche Vorteile bietet eine IP-Telefonanlage?

 

  • Einfacher zu installieren und konfigurieren als proprietäre Telefonsysteme
  • Leichter zu verwalten dank einer Web-basierten Konfigurationsoberfläche
  • Erfordert keine gesonderte Verkabelung
  • Ermöglicht Benutzern den schnellen Anschluss ihres Telefons an jedem Arbeitsplatz im Büro – einfach am nächstgelegenen Ethernet-Port samt Rufnummernmitnahme!
  • Bietet alle Möglichkeiten des Roaming – Anrufe können dank des SIP-Protokolls mühelos an jeden Ort weltweit umgeleitet werden
  • Erlaubt erhebliche Kosteneinsparungen durch Nutzung der Internet-Infrastruktur
  • Einsatz anbieterspezifischer, teurer Telefone bleibt durch SIP-Standard erspart
  • Überzeugt durch hohe Skalierbarkeit
  • Liefert bessere Auswertungsmöglichkeiten
  • Vereinfacht den Überblick über Systemstatus und Anrufaufkommen
  • Weitere Vorteile von IP-Telefonanlagen

Welche Vorteile bieten IP-Telefonanlagen/VoIP-Telefonsysteme?

Einfachere Installation und Konfiguration
Ein Software-basiertes Telefonsystem, das auf einem Microsoft Windows-Rechner läuft, kann die Vorteile und Leistungsfähigkeit des Computers und Betriebssystems nutzen und lässt sich problemlos über die intuitive Benutzeroberfläche bedienen. Jeder Anwender, der sich mit Microsoft-Betriebssystemen und Computern auskennt, kann die IP-Telefonanlage mit nur geringem Aufwand installieren und konfigurieren. Bei proprietären Telefonsystemen hingegen müssen diese Arbeiten oftmals von einem speziell geschulten Techniker durchgeführt werden.

Leichter zu verwalten dank Web-basierter Konfigurationsoberfläche
VoIP-Telefonsysteme werden über eine Web-Konfigurationsoberfläche gesteuert und lassen sich somit einfacher verwalten. Zudem können Sie das System noch besser an die Telefonie-Anforderungen und Bedürfnisse Ihres Unternehmens anpassen. Herkömmliche Telefonsysteme besitzen häufig komplizierte und nur von Hersteller-Experten effizient zu bedienende und einzurichtende Interfaces.

Geringere Anrufkosten:
Nutzen Sie die Dienste eines VoIP-Service-Providers, um bei Fern- oder Auslandsgesprächen Kosten in beträchtlicher Höhe zu sparen. Die Telefonsysteme mehrerer Büros oder Unternehmensniederlassungen lassen sich einfach miteinander verbinden, um so kostenfreie Anrufe zu ermöglichen.

Keine gesonderte Verkabelung durch Nutzung der bestehenden Netzwerk-Infrastruktur
Bei Einsatz eines VoIP-Telefonsystems können Sie Telefon-Hardware direkt an einen standardmäßigen Netzwerk-Port anschließen (der mit dem nächstliegenden Rechner gemeinsam genutzt werden kann). Software-Telefone lassen sich direkt auf dem PC installieren. Zum Einrichten des Systems ist somit keine gesondert zu verkabelnde Telefonanlage erforderlich. Eine aufwändige Wartung entfällt, und dank der hohen Flexibilität und Skalierbarkeit können Sie neue Benutzer/Nebenstellen leichter hinzufügen. Ist noch keine Telefonanlage vorhanden, z. B. bei neuen Geschäftsräumen, ist es möglich, mit der Einrichtung eines Computer-Netzwerks gleichzeitig kostengünstig ein komplettes VoiP-Telefonsystem zu installieren.

Herstellerunabhängigkeit
Setzen Sie standardmäßige Telefone ein: VoIP-Telefonsysteme basieren auf einem offenen Standard – alle modernen VoIP-Telefonsysteme setzen bei der IP-Telefonie auf das SIP-Protokoll. Dies hat für Sie den Vorteil, fast jede Art von SIP-Telefon oder VoIP-Gateway zur VoIP-Kommunikation einsetzen zu können. Bei herkömmlichen, proprietären Telefonsystemen hingegen können optimierte oder neue Funktionen oftmals nur durch Neukauf teurer Hardware oder Erweiterungsmodule genutzt werden.

Hohe Skalierbarkeit
Proprietäre Telefonsysteme können mit einem schnellen Wachstum nicht Schritt halten: Mit der zunehmenden Anzahl von Telefonleitungen oder Nebenstellen muss nicht selten auch die Hardware erweitert werden – zu den entsprechenden Kosten. Mitunter ist sogar ein komplett neues Telefonsystem erforderlich. Anders bei einem VoIP-Telefonsystem: Selbst mit einem normal ausgestatteten Computer kann eine große Anzahl an Telefonleitungen und Nebenstellen mühelos verwaltet werden. Bei Bedarf werden neue Telefone einfach hinzugefügt.

Bessere Kundendienstleistungen und höhere Produktivität
Durch die nahtlose Integration der Telekommunikation in das Computer-Netzwerk können Entwickler die Telefonie in die Datenverarbeitung und somit in Unternehmensanwendungen einbinden. Beispiel: Bei eingehenden Anrufen lassen sich Anfragen schneller beantworten, da mit der Erkennung der Anrufernummer sofort dessen Kundenkonto aufgerufen werden kann und benötigte Daten schneller bereit stehen. Kunden wird wertvolle Wartezeit erspart, und Arbeitsabläufe lassen sich kosteneffizienter gestalten. Ausgehende Anrufe erfolgen direkt und schnell über Microsoft Outlook – Anrufernummern werden einfach über das Adressbuch aufgerufen und gewählt.

Benutzerfreundlichkeit
Konferenzschaltungen gehören zu Komfortmerkmalen, die jedoch gerade bei proprietären Telefonanlagen nicht sehr einfach zu verwenden sind. Bei Software-basierten SIP-Telefonen hingegen können alle Funktionen übersichtlich und leicht verständlich über eine bekannte Windows-Benutzeroberfläche aufgerufen werden.

Umfangreichere Auswahl an standardmäßigen Funktionen
Da VoIP-Telefonsysteme Software-basiert sind, lassen sich neue Funktionen leichter konzipieren, hinzufügen oder optimieren. Viele VoIP-Systeme werden bereits mit einem großen Funktionsumfang ausgeliefert, beispielsweise mit einem automatischen Antwortsystem, Voice-Mail, Anklopf-Funktion u. v. m. Werden diese Leistungsmerkmale bei proprietären Systemen gewünscht, sind sie häufig mit Zusatzkosten verbunden.

Bessere Kostenkontrolle durch umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten
Bei der VoIP-Telefonie werden die Verbindungsdaten ein- und ausgehender Anrufe in einer Datenbank auf dem Server gesichert, sodass sich Rufkosten und Gesprächsaufkommen detailliert analysieren lassen.

Vereinfachter Überblick über aktuellen Systemstatus und laufende Gespräche
Die Statusüberwachung proprietärer Systeme ist vielfach nur über teure, herstellerspezifische “Systemtelefone” möglich. Doch selbst mit dieser Hardware lässt sich der Status nicht immer eindeutig und übersichtlich feststellen. VoIP-Systeme erlauben es Ihnen festzulegen, welche Benutzer den Status des Telefonsystems kontrollieren dürfen – ganz einfach mit Hilfe eines grafischen Überblicks per Web-Browser.

Schneller Telefonanschluss und Rufnummernmitnahme an jeden Arbeitsplatz
Mitarbeiter können ihr eigenes Telefon ganz einfach am nächstgelegenen Ethernet-Port anschließen – und sind dabei weiterhin unter ihrer persönlichen Rufnummer zu erreichen!

Alle Möglichkeiten des Roaming
Die VoIP-Telefonie bietet alle Möglichkeiten des Roaming – Anrufe können dank des SIP-Protokolls mühelos an jeden Ort weltweit umgeleitet werden.

Weitere Informationen zu IP-TelefonanlagenVoIP/SIP-Telefonen und VoIP-Gateways.

Welche SIP-basierten IP-Telefonanlagen gibt es?

Asterisk – Linux-basierte IP-Telefonanlage

SIPX – Linux-basierte IP-Telefonanlage
3CX IP-Telefonanlage – Windows-basierte IP-Telefonanlage

Eine umfassende Übersicht über IP-Telefonanlagen-Software steht zum Abruf bereit unter WindowsNetworking.

 

FAQ zu IP-Telefonanlagen, SIP, VoIP und Internet Telefonie Informationen

 

Für internet telefonie, eine IP-Telefonanlage oder eine VoIP-Telefonanlage ersetzt klassische Telefonanlagen und bietet die gleichen Komfortmerkmale, darunter Wählton, Konferenzschaltungen, Anrufweitergabe und kostenlose interne Gespräche. Die Übertragung der Anrufe via Internettelefonie erfolgt in Datenpaketen über ein Datennetzwerk anstatt über das herkömmliche Telefonnetz. Bei Einsatz eines VoIP-Gateways lassen sich vorhandene Telefonleitungen mit der IP-Telefonanlage verbinden – internet telefonie Anrufe erfolgen über die normale PSTN-Leitung.

Immer mehr Unternehmen wechseln von traditionellen Telefonsystemen/-Anlagen zu VoIP-/IP-Anlagen. Bis Ende 2007 wird der Umsatz im Bereich der Internet Telefonie voraussichtlich jährlich 15 Mrd. US-Dollar betragen – die Zuwachsraten betragen mehr als 50 Prozent im Jahr.

Funktionsweise von IP-Telefonanlagen

 

VoIP-Telefonsysteme/IP-Telefonanlagen setzen sich zusammen aus einem oder mehreren SIP-/VoIP-Telefonen, einem IP-Telefonanlagen-Server und einem optionalen VoIP-Gateway. Der IP-Telefonanlagen-Server gleicht einem Proxy-Server: SIP-Clients, die aus Softphones oder Telefon-Hardware bestehen können, melden sich am IP-Telefonanlagen-Server an. Soll ein Anruf erfolgen, wird eine entsprechende Anfrage an die IP-Telefonanlage zum Verbindungsaufbau gestellt. Die IP-Telefonanlage verfügt über ein Verzeichnis aller Telefone/Benutzer und deren SIP-Adressen. So lassen sich interne Anrufe verbinden oder ausgehende Gespräche per VoIP-Gateway oder einen VoIP-Service-Provider weiterleiten.

Netzwerk-Integration einer IP-Telefonanlage und Einsatz von PSTN-Leitungen oder des Internet zur Verbindungsaufnahme

Was sind IP-Telefone?

 

Für den Einsatz eines IP-Telefonsystems im Unternehmen wird eine spezielle Art von Telefon benötigt: das IP-Telefon.

IP-Telefone werden oft auch als VoIP-Telefone (Voice over IP), SIP-Telefone (Session Initiation Protocol) oderSoftphones (Software-Telefone) bezeichnet. Sie beruhen auf derselben Technologie: der Übertragung von Sprache über das Internet im Rahmen der IP-Telefonie, auch kurz VoIP genannt.

IP-Telefone sind in mehreren Ausführungen erhältlich. Hier erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Arten von IP-Telefonen.

Die 3CX IP-Telefonanlage für Windows unterstützt als umfassendes IP-TK-System die meisten gängigen IP-Telefone. Informationen zu den mit der 3CX-Lösung einsetzbaren IP-Telefonen samt entsprechenden Konfigurationsleitfäden finden Sie hier.

Was ist IVR (Interactive Voice Response)?

 

IVR-Lösungen (Interactive Voice Response) sind computergesteuerte Sprachdialogsysteme, die für interaktive telefonische Ansagedienste verwendet werden. Anrufer erhalten über individuell konfigurierbare Sprachmenüs die Möglichkeit, Optionen per Sprach- oder Tastatureingabe auszuwählen.

IVR-Systeme sind in der Lage, eine große Anzahl an Anrufen gleichzeitig zu bedienen. Unternehmen können per IVRzudem Kosten reduzieren und kundengerechtere Leistungen anbieten: Informationen lassen sich rund um die Uhr abrufen, ohne auf die Hilfe von Service-Mitarbeitern angewiesen zu sein.

Gängige Anwendungsbereiche für Interactive Voice Response sind beispielsweise das Telefon-Banking, Flugreservierungssysteme und das Tele-Voting.

Mit dem integrierten IVR-System der 3CX IP-Telefonanlage für Windows profitieren Unternehmen von höherer Flexibilität, vereinfachten Workflows, niedrigeren Kosten und einer größeren Kundenzufriedenheit.

Informieren Sie sich über das Interactive-Voice-Response-System der IP-PBX von 3CX.

Überzeugen Sie sich von den Möglichkeiten der 3CX IP-Telefonanlage für Windows.

Provisionierung von Linksys-Telefonen

IP-Telefone von Linksys können so konfiguriert werden, dass die Provisionierungs-URL automatisch per DHCP-Option 66 abgerufen wird. Dieses Vorgehen ist für größere Netzwerke zu empfehlen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Konfigurationshinweisen zur DHCP-Option 66. Die Möglichkeit der Provisionierung besteht seit Version 6.1.5a der Linksys-Firmware.

Eine Anleitung zur Provisionierung von Linksys-Telefonen der SPA-Reihe finden Sie hier: Provisionieren des Linksys SPA 901, 921, 941, 922, 942 und 962 für die 3CX IP-Telefonanlage

Manually Configuring a Linksys SPA 901, 921, 941, 922, 942, 962 for 3CX Phone System

 

Die folgenden Konfigurationsschritte gelten für die Linksys-Telefone SPA 921 und 941 mit Firmware-Version 5.1.8sowie die Modelle SPA 922, 942 und 962 mit Firmware-Version 6.1.5a. Beachten Sie, dass andere Firmware-Versionen eine unterschiedliche Web-Benutzeroberfläche und abweichende Funktionalität aufweisen können.

Für die direkte Rufweiterleitung an einen weiteren Nebenstellenteilnehmer, ohne zuvor Rücksprache mit ihm zu halten (“Blind Transfer”), steht der Softkey “bxfer” zur Verfügung. Zur Rufweiterleitung nach vorheriger Rücksprache (“Attended Transfer”) verwenden Sie den Softkey “xfer”. Linksys-Telefone können zurzeit nicht die “Attended”-Weiterleitung nutzen, ohne auf eine Antwort der anderen Nebenstelle zu warten.

Es ist zu empfehlen, Linksys SPA9xx-Telefone per Provisionierung automatisch konfigurieren zu lassen. Alternativ können Sie jedoch die in dieser Anleitung beschriebenen Einstellungen manuell vornehmen.

Konfigurieren eines Linksys-Telefons für die Anmeldung an der 3CX IP-Telefonanlage

  1. Schalten Sie das Telefon ein, und ermitteln Sie seine IP-Adresse, indem Sie die Menütaste drücken, die Option “Network” wählen und die Taste “Select” drücken. Für unser Konfigurationsbeispiel soll gelten, dass die IP-Adresse des Telefons 10.0.0.1217 und die IP-Adresse der 3CX-Anlage 10.0.0.11 lautet.
    (Um die tatsächliche IP-Adresse eines Linksys SPA 901 abzurufen, nehmen Sie den Hörer ab, wählen Sie “****” zum Aufruf des Menüs und dann “110#”.)
  2. Geben Sie die Telefon-IP wie folgt in Ihrem Browser ein, um die Web-Oberfläche des Geräts aufzurufen:http://10.0.0.126

  3. Klicken Sie auf den Link “Admin Login” (Administratoranmeldung) und dann auf den Link “Advanced” (Erweitert) oben auf der Konfigurationsseite zur erweiterten Telefonadministration.
  4. Klicken Sie auf den Reiter “Ext1″ (Nebenstelle1), um die Daten zur Anmeldung an der 3CX-Anlage anzugeben.

    a. Wählen Sie im Bereich “General” (Allgemein) für” Line Enable” (Leitung aktivieren) die Option “Yes”.

    b. Geben Sie im Bereich “Proxy and Registration” (Proxy und Anmeldung) als Proxy die IP-Adresse der 3CX IP-Telefonanlage an (hier: 10.0.0.11). Falls Sie stattdessen den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) des Servers angeben möchten, lesen Sie zunächst diese häufig gestellten Fragen.

    c. Nehmen Sie im Bereich “Subscriber Information” (Teilnehmerinformationen) folgende Eingaben vor:
    i. Geben Sie als “Display Name” (Anzeigename) den Namen an, der auf dem Telefondisplay angezeigt werden soll.
    ii. Geben Sie als “User ID” (Benutzerkennung) die gewünschte Nebenstellennummer des Telefons an.
    iii. Geben Sie als “Password” (Passwort) das Authentifizierungspasswort der Nebenstelle ein.
    iv. Wählen Sie für “Use Auth ID” (Authentifizierungs-ID verwenden) die Option “Yes.”
    v. Geben Sie als “Auth ID” die Authentifizierungs-ID der Nebenstelle an.

    d. Geben Sie im Bereich “Dial Plan” (Wählplan) im Eingabefeld “Dial Plan” den Wert “[x*].” an. (ohne Anführungszeichen).

  5. Im nächsten Schritt muss die Voicemail-Nummer im Telefon festgelegt werden, damit Sprachmitteilungen von der 3CX IP-Telefonanlage abgerufen werden können. Klicken Sie auf den Reiter “Phone” (Telefon) und geben Sie als “Voice Mail Number” (Voicemail-Nummer) die für Ihr System gültige Voicemail-Nebenstellennummer an. (Bei Verwendung von drei Ziffern lautet der Standardwert “999″. Überprüfen Sie diese Angabe über die 3CX-Verwaltungskonsole, indem Sie auf “Einstellungen” > “Allgemein” klicken.)

  6. Passen Sie unter dem Reiter “SIP” die Audioeinstellungen an, indem Sie im Bereich “RTP-Parameters” (RTP-Parameter) für “RTP Packet Size” (RTP-Paketgröße) den Wert “0.020″ eingeben.
  7. Klicken Sie unten auf der Seite auf “Submit All Changes”, damit alle Änderungen übernommen werden. Das Telefon führt einen Neustart durch. Danach meldet sich das Gerät an der 3CX IP-Telefonanlage an. Die Anmeldung kann über die 3CX-Verwaltungskonsole auf der Seite “Nebenstellenstatus” kontrolliert werden.

Konfigurieren des Beistellmoduls Linksys SPA 932 (zur optionalen Verwendung mit Linksys SPA 962)

Das Beistellmodul Linksys SPA 932 lässt sich für die Statusüberwachung von anderen Systemnebenstellen konfigurieren (Besetzt-Anzeige, BLF).

  1. Klicken Sie auf den Reiter “SPA932″.
  2. Nehmen Sie folgende Einstellungen im Bereich “General” (Allgemein) vor:
    a. Geben Sie für “Subscribe Expires” (Subscription endet nach) den Wert “1800″ an.
    b. Wählen Sie für “Unit 1 Enable” (Modul 1 aktivieren) die Option “Yes”. Sind zwei Module miteinander verbunden, wählen Sie auch für “Unit 2 Enable” die Option “Yes”.
    c. Wählen Sie als “Server Type” (Server-Typ) die Option “RFC3265_4235″
    d. Geben Sie als “SPA932 Call Pickup Code” (Funktionswahl-Code zur aktiven Rufübernahme) den Wert “*98″ ein.

  3. Konfigurieren Sie einzelne Funktionstasten des Beistellmoduls, um darüber den Status von Nebenstellen per BLF-Funktion zu überwachen. Beispiel für “Unit 1 Key 1″ (Modul 1, Taste 1): fnc=sd+blf+cp;sub=xxx@yyy.yyy.yyy.yyy;nme=xxx
    Ersetzen Sie dabei “xxx” durch die Nummer der überwachenden Nebenstelle und “yyy” durch die IP-Adresse des 3CX-Servers. Beispiel: Wenn der Status der Nebenstelle 120 überwacht werden soll und die IP-Adresse der 3CX-Anlage 10.0.0.11 lautet, ist folgende Angabe erforderlich:
    fnc=sd+blf+cp;sub=120@10.0.0.11;nme=120
  4. Klicken Sie unten auf der Seite auf “Submit All Changes”, damit alle Änderungen übernommen werden. Das Telefon führt einen Neustart durch. Danach meldet sich das Gerät an der 3CX IP-Telefonanlage an. Die Überwachungseinstellungen sind jetzt aktiviert.

Microsoft Response Point vs. 3CX IP-Telefonanlage für Windows

 

Herkömmliche Telefonanlagen lassen sich sowohl durch Microsoft Response Point als auch durch die 3CX IP-Telefonanlage für Windows ersetzen. Beider Vorteil: eine optimierte Geschäftskommunikation und niedrigere Gesprächskosten.

Jedoch weicht das Leistungsangebot der neuen Telefonielösungen bedeutend voneinander ab. Hier die wichtigsten Unterschiede zwischen Microsoft Response Point und der 3CX IP-Telefonanlage für Windows:

  • Microsoft Response Point kann nur mit spezieller Hardware verwendet werden. Die 3CX IP-Telefonanlage für Windows hingegen unterstützt die meisten gängigen VoIP-Gateways und SIP-Telefone – wählen Sie einfach die Geräte aus, die Anforderungen und Budget Ihres Unternehmens am besten entgegenkommen.
  • Der Leistungsumfang von Microsoft Response Point ist auf wenige Hauptfunktionen beschränkt. Mit der 3CX IP-Telefonanlage für Windows erhalten Unternehmen eine umfassende Auswahl an leistungsfähigen Features – und dies zu einem besonders günstigen Preis.
  • Mit Microsoft Response Point können maximal 50 Teilnehmer im Unternehmen angebunden werden. Die drei kostenpflichtigen Editionen und selbst die Gratis-Edition der 3CX IP-Telefonanlage unterstützen jedoch eine uneingeschränkte Anzahl an Nebenstellen.

Jetzt die 3CX-Broschüre (PDF) abrufen und die Gratis-Edition downloaden!.

Wie wird der Fax-Client von Microsoft Windows Vista installiert?

Systemanforderungen für den Client:

  • Installiertes Windows-Fax und -Scan
  • Aktivierte Druckdienste
  • Faxdrucker auf dem Server für Netzwerkbenutzer freigegeben und nutzbar

So installieren Sie den Fax-Client:

  1. Gehen Sie auf Start > Alle Programme >Windows-Fax und -Scan.
  2. Wählen Sie aus dem Menü Extras die Option Faxkonten.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen, um ein neues Konto hinzuzufügen.
  4. Wählen Sie im Fax-Installationsassistenten die Option Verbindung mit einem Faxserver im Netzwerk herstellen.
  5. Geben Sie die Netzwerkadresse des Fax-Servers und den Druckernamen ein.

    Screenshot 1 – Standort und Name des freigegebenen Faxdruckers
  6. Klicken Sie auf Weiter, um die Registrierung des Faxkontos abzuschließen. Sie können nun über Windows-Fax und -Scan Faxe mit Hilfe des 3CX Fax-Server-Treibers verschicken.

Was ist eine PBX/Telefonanlage?

 

PBX steht für Private Branch Exchange, eine Telefonanlage für das firmeninterne Telefonnetz. Mitarbeiter teilen sich eine festgelegte Anzahl von ausgehenden Leitungen für unternehmensexterne Anrufe.

Eine PBX vernetzt Firmentelefone untereinander und bindet sie an das öffentliche Telefonnetz an (PSTN, Public Switched Telephone Network). Die Entwicklung von PBXs ist durch das Aufkommen der VoIP-Telefonie bedeutend vorangeschritten. Neue VoIP-PBXs (oder IP-PBXs) setzen für die Kommunikation zwischen Teilnehmern das Internet-Protokoll ein.

Derzeit gibt es vier verschiedene PBX-Varianten:

  • PBX
  • Gehostete/virtuelle PBX
  • IP-PBX
  • Gehostete/virtuelle IP-PBX

Bei einer IP PBX handelt es sich um eine Software-gestützte Telefonanlage, deren Funktionen und Dienste gegenüber herkömmlichen, herstellerspezifischen Systemen einfacher und kostengünstiger zu implementieren und zu konfigurieren sind.

Bestes Beispiel für eine IP-PBX ist die 3CX IP-Telefonanlage für Windows.

Konfigurieren des Polycom SoundPoint IP für die 3CX IP-Telefonanlage (Auto-Provisioning)

 

WICHTIGER HINWEIS: Die nachfolgenden Konfigurierungsschritte wurden unter der Firmware BootROM 4.1.2.0037 SIP 3.1.3.0439 getestet. Beachten Sie, dass andere Firmware-Revisionen eine unterschiedliche Web-Benutzeroberfläche und andere Funktionalitäten aufweisen können.

Das Provisioning von Polycom-Telefonen ist ausschließlich mit Hilfe der DHCP-Option 66 möglich. Eine entsprechende Konfigurierung der Provisioning-URL per HTTP-Oberfläche ist nicht möglich.

Eine detaillierte Anleitung für das Provisioning von Polycom-Telefonen per DHCP-Option 66 erhalten Sie in unseremKonfigurationsleitfaden.

Beachten Sie, dass das 3CX-Telefonverzeichnis noch nicht per Provisioning bereitgestellt werden kann. Eine entsprechende Unterstützung ist für das kommende Service-Release der 3CX IP-Telefonanlage 7 geplant.

 

Was bedeutet RTCP?

Das im RFC 3550 definierte RTCP (Real-Time Control Protocol) ist eng mit dem RTP-Standard (Real-Time Transport Protocol) verbunden. RTP sorgt für die kontinuierliche Übertragung von Multimedia-Daten, wohingegen RTCP Steuernachrichten zwischen Sender und Empfänger übermittelt. Vorrangige Funktion von RTCP ist die Kontrolle der vom RTP erbrachten Dienstqualität.

Was bedeutet RTP?

RTP (Real-Time Transport Protocol) bezeichnet ein Protokoll, das der kontinuierlichen, paketbasierten Übertragung von Multimedia-Inhalten über das Internet dient. Es wurde von der Audio Video Transport Working Group entwickelt und erstmals 1996 im RFC 1889 standardisiert.

RTP und RTCP (Real-Time Control Protocol) sind eng miteinander verbunden – RTP ist für die Übertragung der eigentlichen Daten zuständig, wohingegen RTCP die Einhaltung der Dienstqualität bei der Übermittlung sichert.

Links:
RFC 1889
Was bedeutet RTCP?

 

Was bedeutet SDP?

SDP (Session Description Protocol) ist ein Format, das die Aushandlung der Streaming-Media-Parameter (Codecs und Transportprotokolle) bei der VoIP-Kommunikation regelt. Das von der IETF (Internet Engineering Task Force) entwickelte Protokoll wird im RFC 4566 beschrieben. Mit „Streaming-Media“ werden über ein Computernetzwerk empfangene Audio- und Videodaten bezeichnet, die bereits während der Übertragung wiedergegeben werden.

Links:
RFC 4566
Was bedeutet SIP?

Was bedeutet SIP?

SIP (Session Initiation Protocol) baut als Netzprotokoll die VoIP-Kommunikation zwischen zwei oder mehr Teilnehmern auf und kann eine Sitzung modifizieren sowie beenden. Das von der IETF (Internet Engineering Task Force) entwickelte Protokoll ist im RFC 3261 definiert.

SIP wird lediglich verwendet, um Kommunikationsmodalitäten bei einem Telefonanruf zu vereinbaren bzw. auszuhandeln. Die weitere Datenübertragung erfolgt dann u. a. per SDP (Session Description Protocol).

SIP hat sich in der IP-Telefonie rasant durchgesetzt und wird von vielen Herstellern unterstützt. Der offene SIP-Standard ähnelt dem HTTP-Protokoll, ist textbasiert und sehr flexibel. Diese Eigenschaften haben dazu geführt, dass es den älteren H.323-Standard größtenteils abgelöst hat.

Links:
RFC 3261
Was bedeutet SDP?
Was bedeutet H.323?

Beispiel eines SIP-basierten Gesprächs zwischen zwei Teilnehmern

Ein SIP-Gespräch zwischen zwei Teilnehmern läuft wie folgt ab:

Das SIP-Telefon des Anrufers sendet einen INVITE-Request an einen anderen Teilnehmer.
Das SIP-Telefon des Angerufenen sendet die informative Antwort 100 (Versuch des Verbindungsaufbaus) zurück.
Beginnt das Telefon des Empfängers zu klingeln, wird die SIP-Response 180 (Anrufsignalisierung) zurückgeschickt.
Nimmt der Empfänger schließlich das Gespräch an, sendet sein Telefon die SIP-Response 200 (OK).
Das SIP-Gerät des Anrufers bestätigt diesen Vorgang wiederum mit ACK (Bestätigung), um den Verbindungsaufbau abzuschließen.
Die eigentliche Übertragung der Gesprächsdaten erfolgt nun per RTP.
Beendet einer der Teilnehmer das Gespräch, wird ein BYE-Request verschickt.
Das Telefon des anderen Teilnehmers antwortet mit einer SIP-Response 200 (OK).
Das SIP-Protokoll ist somit sehr einfach zu verstehen und logisch aufgebaut.