Provisioning a Linksys SPA 901, 921, 941, 922, 942, 962 for 3CX Phone System

Die folgenden Konfigurationsschritte gelten für die Linksys-Telefone SPA 901 mit Firmware-Version 5.1.5, die Modelle SPA 921 und 941 mit Firmware-Version 5.1.8, und die Modelle SPA 922, 942 sowie 962 mit Firmware-Version 6.1.5a.

Bei Linksys-Telefonen mit einer niedrigeren Firmware als Version 6.1.5a kann die Sprache der LCD-Anzeige nicht geändert werden.

Die folgenden Konfigurationsschritte gelten für ein zuvor noch nicht eingerichtetes, neues Telefon oder für ein Gerät, das auf Werkseinstellungen zurückgesetzt worden ist. Stellen Sie im Zweifelsfall zur Vermeidung von Problemen vor der Konfigurierung die Werkseinstellungen wieder her.

Für die direkte Rufweiterleitung an einen weiteren Nebenstellenteilnehmer, ohne zuvor Rücksprache mit ihm zu halten ("Blind Transfer"), steht der Softkey "bxfer" zur Verfügung. Zur Rufweiterleitung nach vorheriger Rücksprache ("Attended Transfer") verwenden Sie den Softkey "xfer". Linksys-Telefone können zurzeit nicht die "Attended"-Weiterleitung nutzen, ohne auf eine Antwort der anderen Nebenstelle zu warten.

Telefone lassen sich am einfachsten mit Hilfe der integrierten Provisionierungsfunktion der 3CX IP-Telefonanlage für den Einsatz mit dem 3CX-System einrichten. Die Geräte konfigurieren sich hierbei selbsttätig über eine von der 3CX-Anlage erstellte Konfigurationsdatei.

Die Provisionierung erfolgt in drei Schritten:

  1. Aktivieren Sie die Provisionierung für eine Nebenstelle, um die Konfigurationsdatei für das zugehörige Telefon zu erstellen.
  2. Weisen Sie das Telefon an, seine Konfigurationsdatei abzurufen.
  3. Konfigurieren Sie erweiterte Optionen wie die Zeitzone über den Provisionierungsknoten (optional).

Aktivieren der Provisionierung für eine Nebenstelle

  1. Rufen Sie unter der Nebenstelle den Reiter "Telefon-Provisionierung" auf.
  2. Geben Sie die aus 12 Zeichen bestehende MAC-Adresse des Telefons an. Diese Information ist üblicherweise auf der Unterseite des Telefons zu finden.
  3. Wählen Sie das Modell des zu provisionierenden Geräts und die Sprache der LCD-Anzeige aus. (Hinweis: Es müssen zuvor entsprechende Sprachpakete abgerufen und im Firmware-Ordner der 3CX-Anlage abgelegt werden.*)
  4. Verfügt Ihr Telefonanlagen-Server über mehrere Netzwerkschnittstellen, wählen Sie per Drop-Down-Menü "Schnittstelle auswählen" die IP-Adresse der Schnittstelle aus, über die sich das Telefon mit der 3CX-Anlage verbindet. Ist nur eine Netzwerkkarte vorhanden, überspringen Sie diesen Schritt.
  5. Sollte an Ihr Linksys-Telefon ein Erweiterungsmodul angeschlossen sein, können Sie die Besetzt-Anzeige (BLF) konfigurieren, um den Status anderer Nebenstellen zu überwachen.
  6. Klicken Sie unten auf der Seite auf "OK". Wählen Sie unter dem Knoten "Telefone" das Telefon aus, und klicken Sie auf "Neu provisionieren". Das Telefon wird neu gestartet und übernimmt die neuen Konfigurationseinstellungen.

Vorbereiten des Telefons zum Abruf der Konfigurationsdatei

Weisen Sie das Telefon an, die Konfigurationsdatei vom 3CX-Server abzurufen. Führen Sie hierfür folgende Schritte durch:

  1. Schalten Sie das Telefon ein, und ermitteln Sie seine IP-Adresse, indem Sie die Menütaste drücken, die Option "Network" (Netzwerk) wählen und die Taste "Select" (Auswählen) drücken. Für unser Konfigurationsbeispiel soll gelten, dass die IP-Adresse des Telefons 10.172.0.126 und die IP-Adresse der 3CX-Anlage 10.172.0.15 lautet.
  2. Geben Sie die Telefon-IP wie folgt in Ihrem Browser ein, um die Web-Oberfläche des Geräts aufzurufen: http://10.172.0.126
  3. Klicken Sie auf den Link "Admin Login" (Administratoranmeldung) und dann auf den Link "Advanced" (Erweitert) oben auf der Konfigurationsseite zur erweiterten Telefonadministration.
  4. Klicken Sie auf den Reiter "Provisioning" (Provisionierung) und geben Sie für "Profile Rule" (Profilregel) folgende URL ein: http://10.172.0.15:5000/provisioning/$MA.xml
  5. Klicken Sie unten auf der Seite auf "Submit All Changes", damit alle Änderungen übernommen werden. Das Telefon führt einen Neustart durch. Anschließend ruft das Gerät seine Konfigurationsdateien ab und meldet sich an der 3CX IP-Telefonanlage an. Die Anmeldung kann über die 3CX-Verwaltungskonsole auf der Seite "Nebenstellenstatus" kontrolliert werden.
  6. Sollte der Provisionierungsvorgang zu lange dauern, können Sie eine sofortige Neuprovisionierung erzwingen, indem Sie den folgenden Link in Ihrem Webbrowser eingeben (unter Verwendung Ihrer eigenen IPs)
    http://10.172.0.126/admin/resync?http://10.172.0.15:5000/provisioning/$MA.xml

Erweiterte Konfigurationsoptionen (Zeitzone, Sommer-/Winterzeit, Firmware-Versionen)

Über den Provisionierungsknoten können Sie die Zeitzone, Sommer-/Winterzeit-Einstellungen und andere Optionen konfigurieren. Ebenso können Sie die Provisionierungsvorlagen anpassen und eigene Optionen hinzufügen. Sie haben auch die Möglichkeit, die Firmware von Telefonen im gesamten Netzwerk zu aktualisieren.

*Hinweis: Um eine neue Sprache einstellen zu können, muss das zugehörige Sprachpaket abgerufen und im Firmware-Ordner der 3CX IP-Telefonanlage gespeichert werden. Klicken Sie hierfür auf den Knoten "Telefon-Provisionierung" > Reiter "Firmware" > Schaltfläche "Firmware hinzufügen".

Sprachpakete für Linksys-Telefone der SPA-Reihe mit Firmware 6.1.5a finden Sie hier.

Fragen zu IP-Telefonanlagen, SIP & VOIP

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