Was bedeutet T.38?

Bei T.38 handelt es sich um ein Protokoll, das den Versand von Faxmitteilungen über Datennetzwerke ermöglicht. T.38 dient der Konvertierung von Faxsignaltönen, da Faxdaten nicht auf demselben Weg über Datennetzwerke verschickt werden können wie Sprachsignale. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Artikel Wie werden Faxe per VoIP verschickt? Einfach ausgedrückt wird ein Fax per T.38 in ein Bild konvertiert, an den T.38-fähigen VoIP-Gateway übermittelt und dann in ein analoges Faxsignal übertragen. T.38 wird mittlerweile von den meisten VoIP-Gateways und ATAs (Analog-Telefon-Adapter) zuverlässig unterstützt. Die VoIP-Integration eines Faxgeräts per Linksys 3102 wird anhand dieses Beispiels illustriert.

T.38 wird im RFC 3362 beschrieben und legt fest, wie ein Faxgerät Daten übertragen soll. Der in der obigen Abbildung dargestellte Fax-Gateway und das sich dahinter befindliche Faxgerät müssen beide T.38 unterstützen. Für das mit einem analogen Anschluss verbundene G3-Faxgerät ist dies nicht erforderlich.

Die 3CX IP-Telefonanlage für Windows bietet einen voll ausgestatteten Fax-Server mit T.38-Unterstützung, sodass sich Faxnachrichten überall im Netzwerk empfangen und verschicken lassen. Eingehende Faxmitteilungen werden in PDF-Dateien umgewandelt und per E-Mail zugestellt. Für den Versand von Faxen im Netzwerk wird der Fax-Dienst von Microsoft unterstützt (kostenfrei im Lieferumfang von Microsoft Windows Server 2003 und 2008 enthalten).

Links:
Wie werden Faxe per VoIP verschickt?
Informationen zu RFC3362
Installierung der Microsoft-Faxdienste unter Microsoft Windows Server 2008

Installierung der Microsoft-Faxdienste unter Microsoft Windows Server 2003

 

Fragen zu IP-Telefonanlagen, SIP & VOIP

Weitere englische FAQs zu IP-Telefonanlagen, VoIP und SIP