Unified Communications as a Service lohnt sich

UCaaS provides high flexibility and scalability for businessesUnified Communications as a Service, oder kurz UCaaS, steht für die Migration von Telefonie, Kommunikation und Zusammenarbeit auf ein einheitliches System in der Cloud. Mit entsprechenden neuen Distributionsmodellen für UC-Plattformen ändert sich jedoch nicht nur die Serviceerbringung für ausgelagerte Dienste selbst. Auch neue Lizenzmodelle mit jährlichen Gebühren für Hardware und Software sowie zusätzliche Funktionalitäten für System- und Sicherheitsupdates finden weitgehende Verbreitung.

Moderne UC-Plattformen umschließen vielseitige Funktionalitäten wir interne Chats, Präsenz, Webmeetings, virtuelle Teamarbeit, Telefonie und Videokonferenzen sowie Hot Desking und gewährt darüber hinaus jederzeit mobile Erreichbarkeit für Mitarbeiter im Außendienst oder Home Office. Darüber hinaus bieten viele UCaaS-Betreiber heute bereits zusätzliche Kontaktcenter-Funktionalitäten wie automatische Telefonzentrale, IVR-Technologie (Interactive Voice Response), Anrufweiterleitung sowie die Integration mit gängigen CRMs, um Anwendern volle Flexibilität und Skalierbarkeit im täglichen Geschäft zu gewährleisten.

Zwei Formen von UCaaS-Architektur

UCaaS kommt in hauptsächlich zwei Architekturformen daher: als Einzelnutzung (Single Tenancy) oder geteilte Nutzung (Multi Tenancy).

Bei der Einzelnutzung profitieren Kunden von eine exklusiven, kundenspezifischen Softwareplattform, welche sich mit lokalen Anwendungen integrieren lässt. Diese Lösung gilt als weitaus sicherer und zuverlässiger, da eigene Unternehmensdaten von den anderen Kunden des Cloud-Anbieters getrennt liegen. Probleme bei anderen Kunden haben so keinerlei Einfluss auf die eigene Software-Instanz.

Bei Multi-Tenant-Lösungen hingegen teilen sich Kunden eine gemeinsame Software-Plattform. Üblicherweise sind diese Lösungen kostengünstiger, da weniger anpassungsfähig und flexibel als Single-Tenant-Systeme. Die Plattform wird im Datenzentrum des UCaaS-Anbieters gehostet, welcher auch die Software-Updates durchführt.

In einigen Fällen nutzen Unternehmen einen hybriden Ansatz und unterhalten einen Teil ihrer Unified Communications-Infrastruktur lokal, während andere Anwendungen zu Sicherheits- und Managementzwecken in der Cloud angesiedelt werden. So können beispielsweise bestehende Telefonsysteme oder andere lokale Systeme langsam auslaufen, bevor ein kompletter Wechsel in die Cloud vollzogen wird.

Legen Sie Wert auf Flexibilität und Open-Standards Ihres UCaaS-Systems

UCaaS greift sowohl auf teils geschlossene, standardisierte als auch flexible, offene Systeme zurück. Viele Anbieter bevorzugen geschlossene und an ihre eigene Hosting-Plattform und spezifische VoIP-Provider gebundene Systeme. Damit bleibt dem Anwender selbst jedoch keinerlei Möglichkeit, seine bevorzugten VoiP-Anbieter zu nutzen. Außerdem sind solche Systeme sind an die Cloud-Umgebung gebunden und ermöglichen keinerlei Migration auf lokale Netzwerke. Und auch die Auswahl an Hardware (Telefone, Konferenztechnik, Gateways) ist oft auf bestimmte Anbieter begrenzt und mag die Nutzung einer präferierten Ausstattung verhindern.

Warum sich UCaaS in jedem Fall lohnt

UCaaS-Technologie wurde zunächst vor allem bei kleineren Unternehmen eingeführt, welchen oft die Arbeitskräfte und Ressourcen fehlen, um Unified Communications-Systeme vor Ort zu unterhalten und ausreichend zu unterstützen. Mittlere bis große Unternehmen nutzen UCaaS dagegen insbesondere, um ihre Kommunikation grundlegend zu optimieren, mehrere Standorte gleichzeitig Support zu vernetzen und diesen einheitlichen Support bieten zu können. UCaaS erhöht darüber hinaus das Reaktionsvermögen von Unternehmen auf rasche Veränderungen, z.B. wenn saisonale oder befristete Angestellte unmittelbar hinzugefügt oder entfernt werden müssen, ohne die Kommunikationsinfrastruktur jedes Mal neu anzupassen. Nicht zuletzt verschafft eine cloudbasierte Geschäftskommunikation ein einheitliches Nutzererlebnis für all jene Mitarbeiter, welche an anderen Standorten oder mobil arbeiten.

Der 3CX Ansatz

Mit dem Fokus auf maximale Mobilität und Skalierbarkeit verschafft 3CX mit seiner UC-Lösung eine völlig unkomplizierte Migration vom lokalen Netzwerk in die Cloud, bei Bedarf auch im Rahmen einer graduellen Migration mithilfe des hybriden Modells, in welchem lokale und cloudbasierte Anwendungen nebeneinander existieren.
Dabei bietet 3CX nicht nur die freie Wahl bezüglich des präferierten Hosting-Anbieters, sondern ermöglicht auch eine individuelle Auswahl von Hardware unter zahlreichen marktführenden Anbietern. Selbst das genutzte Betriebssystem – Windows der Linux Debian – ist wählbar. In der Pro- und Enterprise-Edition ist außerdem der Call Flow Designer enthalten – ein Entwicklungstool für kundenspezifische Anwendungen wie zum Beispiel Anrufweiterleitung und Datenbankintegration. Nicht zuletzt umschließt die 3CX Jahreslizenz alle wichtigen System- und Sicherheits-Updates, Ergänzungen und Erweiterungen.

Leave a Reply