Anrufe an Rufnummernblock an Master-Bridge weiterleiten

ChGr132

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Hallo Community,

ich stehe aktuell vor dem Problem dass ich einen bestimmten Rufnummernblock an einen Alarmserver weiterleiten muss.
Das ziel ist dass alle Anrufe an die Nummern 0123-4567-900* an den Alarmserver geleitet werden.

Der Alarmserver ist als Master-Bridge (Empfehlung laut Hersteller) verbunden. Die Verbindung zur 3CX ist auch aktiv.
Es ist eine "Inbound To Alarmserver" Regel angelegt worden welche alle Anrufe mit dem Präfix 900 an die Master-Bridge weiterleitet. Von intern funktioniert hier alles wunderbar. Bei den Anrufen von extern scheitere ich allerdings an dem korrekten anlegen/zuordnen der DIDs. Hier muss ich die DID 01234567900* ja zwingend einer Nebenstelle zuordnen, kann aber dort nicht einfach die Master-Bridge bzw. den Alarmserver auswählen. Ich hatte auch bereits versucht eine "Relay-Nebenstelle" zu erstellen. Hier müsste ich aber scheinbar für jede Rufnummer (bspw. 0123-4567-90010) eine Nebenstelle anlegen.

Vielleicht sehe ich auch den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber hat jemand einen Rat wie ich das umsetzen kann?

Viele Grüße!
 
Hierfür könnte man einen CFD erstellen. Den kann man dann eine DID zuordnen.
 
Wie genau kann ich das bauen? Ich habe leider noch keine Erfahrungen mit CFDs, habe mir gerade mal das Tool heruntergeladen.
 
So richtig habe ich das Problem noch nicht erkannt.

Kann es sein, dass dem Alarmserver die jeweils von extern angerufene Nummer (komplette Nummer oder nur die DID, z.B. mit *) übermittelt werden soll?
Sprich: jemand ruft die DID 0123-4567-90010 an und per Weiterleitung über die Bridge 900 (ist das so?) soll die 910 (oder doch die 90010?) angerufen werden? Womöglich gar mit der ext. Nummer des Anrufers im From?

Es ist eine "Inbound To Alarmserver" Regel angelegt worden welche alle Anrufe mit dem Präfix 900 an die Master-Bridge weiterleitet.
Ist damit in der 3CX eine ausgehende Regel gemeint?
Ist dabei als Präfix wirklich die Nummer 900 oder doch nur die Zahl 9 gemeint?
Wird der Bridge Präfix (900 oder 9) in der ausg. Regel (sofern es eine ist, siehe Frage oben) entfernt?

Erkläre das alles bitte ein klein wenig ausführlicher.

Noch etwas (für die Verwendung einer CFD App): eine CFD App nimmt einen Anruf immer an. Das heißt, externe Anrufer an die CFD App würden MOH hören während auf den Alarmserver vermittelt wird bis zu dem Zeitpunkt an dem der Alarmserver den Anruf annimmt. Ist das überhaupt gewünscht / in dem Szenario möglich?

Nachtrag:
Im internat. Forum gab es letztens eine entfernt ähnliche Frage und mögliche Antwort:
https://www.3cx.com/community/thre...rid-using-transfer-in-cfd.135613/post-648919
Die Aufgabe war zwar eine andere, die Lösung ist aber evtl. transportierbar.
Hinweis noch dazu: Im Prinzip alles (und noch ein klein wenig mehr) was in der 3CX Verwaltung unter Admin machbar ist kann man per 3CX Config API automatisieren, z.B. auch die Massenanlage von Rufgruppen und ausgehenden Regeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also der Alarmserver hat interne Nummern z.B. 12,55, 55077 etc.

Die "Hauptdurchwahl" lautet 0123-4567-900. Das bedeutet der Anrufer wählt z.B. die Rufnummer 0123-4567-90012 oder 0123-4567-90055077.
Der Hinweis zu dem anderen Forenbeitrag hat mich da schon näher ans Ziel gebracht. Ich habe es nun soweit dass alle Anrufe an die 0123-4567-900XXXXXXXX an den Alarmserver weitergeleitet werden. Am Alarmserver sehe ich im Livelog nun Anrufe an die Zielnummer "<desiredTarget>" ankommen.

Wie bekomme ich es nun hin dass dort dann bspw. die 55077 übermittelt wird?
 
Wenn z.B. die DID 0123-4567-90055077 an eine RG geht, diese bei Nichtannahme an die Nummer 900550077 leitet, es dafür eine ausgehende Regel mit Präfix 900 über die Bridge gibt und die ersten drei Stellen entfernt werden, dann sollte der Alarmserver doch die Nummer 55077 als angerufene Nummer sehen. Oder habe ich das falsch verstanden?
 
An die RG geht die DID 0123-4567-900. Diese leitet um auf **900, was dann durch eine ausgehende Regel abgefangen und an das Master-Gateway (den Alarmserver) umleitet. Beim Alarmserver kommt dann als angerufene Nummer laut Log die **900 an. Ich möchte erreichen dass dort z.B. 0123-4567-90055077 ankommt. Das wäre dann die Rufnummer die der Alarmserver verarbeitet.
 
Das mit dem **900 war ein Beispiel im verlinkten Thread für die Aufgabe des TO dort. Das musst du ja nicht so machen. Der TO dort wollte die ausgehende Nummer (From) von ausgehenden Anrufen individuell festlegen. Das ist vmtl. bei dir nicht so. So wie ich das bisher verstehe willst du dass die ausgehende Nummer (von der 3CX ausgehende Nummer über die Bridge zum Alarmserver) erhalten bleibt. Das ist dann die Nummer die von extern (im From) die 3CX angerufen hat, der externe Anrufer eben. Diese Nummer soll der Alarmserver sehen so wie ich es verstanden habe. Mir ging es nur um das Gleichnis mit RG und ausgehenden Regeln und nicht der Manipulation der ausgehend anrufenden Nummer.
... also abhaken ...

Dann lege alle DID 0123-4567-900xxxxx einzeln an, lasse die DID jeweils auf eine eigene (oder einige wenige wenn man das einkürzen kann) RG leiten, diese leitet diesen Anruf an z.B. die 900xxxxx weiter, es gibt eine ausgehende Regel für den Präfix 900, als Route wird die Bridge gewählt und die ersten drei Stellen entfernt.

Ablaufbeispiel 1:
  1. Anrufer A ruft 0123-4567-900550077 an
  2. dafür gibt es eine einzelne DID
  3. dieser DID ist einer RG1 (ohne Nutzer) zugewiesen
  4. die RG1 leitet den Anruf bei Nichtannahme an die Nummer 900550077 weiter
  5. es gibt eine ausgehende Regel R1 mit Präfix 900, Route über die Bridge und entfernen von drei Stellen
  6. der Alarmserver bekommt einen Anruf, im From steht die Nummer des Anrufers A, im To die 550077
Ablaufbeispiel 2:
  1. Anrufer A ruft 0123-4567-90012 an
  2. dafür gibt es eine einzelne DID
  3. dieser DID ist einer RG2 (ohne Nutzer) zugewiesen
  4. die RG2 leitet den Anruf bei Nichtannahme an die Nummer 90012 weiter
  5. es gibt eine ausgehende Regel R1 (dieselbe wie oben) mit Präfix 900, Route über die Bridge und entfernen von drei Stellen
  6. der Alarmserver bekommt einen Anruf, im From steht die Nummer des Anrufers A, im To die 12
Ablaufbeispiel 3:
  1. Anrufer A ruft 0123-4567-90055 an
  2. dafür gibt es eine einzelne DID
  3. dieser DID ist einer RG3 (ohne Nutzer) zugewiesen
  4. die RG3 leitet den Anruf bei Nichtannahme an die Nummer 90055 weiter
  5. es gibt eine ausgehende Regel R1 (dieselbe wie oben) mit Präfix 900, Route über die Bridge und entfernen von drei Stellen
  6. der Alarmserver bekommt einen Anruf, im From steht die Nummer des Anrufers A, im To die 55
Ist es das?

Wenn der Alarmserver wirklich die volle (von Anrufer A angerufene) Nummer sehen soll, dann ändere die ausgehende Regel leicht ab. Stelle zusätzlich die Zahlen 0123-4567-900 davor.

1763156270123.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke das geht schonmal in die richtige Richtung.
Ich kann dies aber leider erst am Montag final testen.

Das Problem werden die eingehenden DIDs sein. Bei dem Alarmserver gibt es die möglichkeit eine Rufnummer inkl. sog. Anschaltnummern anzuwählen. So können bspw. Alarmprofile aus der Ferne geschaltet werden oder auch Rufbereitschaften angepasst werden. So kann bspw. die Nummer 0123-4567-507701*015712312313 angerufen werden was dann im Alarmserver eine Änderung der Bereitschaftsnummer (zur Handynummer 015712312313) zur Folge hat.

Es sind also ein ziemlicher haufen an DIDs die zum Alarmserver müssen. Daher hatte ich auf eine Möglichkeit gehofft einfach den Rufnummernblock 0123-4567-900XXXXXXXXXXXXX umzuleiten, wobei die "XXXXXXXXXXXXX" als "Call To" schon beim Alarmserver ankommen müssen.
 
Das mit den überlangen Nummern ist ein Problem, ein ganz anderes Problem. So etwas kann nicht per VOIP direkt angerufen werden, noch dazu mit *.
Nachdem von Anrufer A der Anruf (über die 3CX an den Alarmserver) aufgebaut wurde (DID 0123-4567-507701) müssten diese Eingaben per DTMF übergeben werden. Das hat mit unterschiedlichen DID grds. erst einmal nichts zu tun.

Es sind also ein ziemlicher haufen an DIDs die zum Alarmserver müssen.
Über wie viele DID (ohne * usw.) mit Weiterleitung zum Alarmserver reden wir denn hier überhaupt?
 
Das mit den überlangen Nummern ist ein Problem, ein ganz anderes Problem. So etwas kann nicht per VOIP direkt angerufen werden, noch dazu mit *.
Nachdem von Anrufer A der Anruf (über die 3CX an den Alarmserver) aufgebaut wurde (DID 0123-4567-507701) müssten diese Eingaben per DTMF übergeben werden. Das hat mit unterschiedlichen DID grds. erst einmal nichts zu tun.


Über wie viele DID (ohne * usw.) mit Weiterleitung zum Alarmserver reden wir denn hier überhaupt?
Theoretisch kann eine CFD APP das auslesen weil die DID auch nach dem * weiterhin als solche übermittelt wird - das * wird in den Logs bzw. Der DID nur entfernt. Auf Basis der Stammnummer könnte man aber die neue Nummer auslesen und setzen bzw. anderweitig verarbeiten lassen.

Ich würde für das Szenario ggf. sogar einen SBC vor der 3CX bevorzugen weil das alles in allem einfacher wird und man auch direkt die Anrufernummer ändern könnte (was ja auch via Inbound Rewrites am Trunk geht aber dennoch etwas komplexer wird)
 
Das mit den überlangen Nummern ist ein Problem, ein ganz anderes Problem. So etwas kann nicht per VOIP direkt angerufen werden, noch dazu mit *.
Das sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Die max. Länge liegt bei 15 Ziffern, VoIP mach nur Blockwahl und kennt im Vergleich zu ISDN keine Nachwahl.
 
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Hallo in die Runde,

also ich habe mittlerweile mit dem Hersteller des Alarmservers sprechen können. Die Zielhandynummer wird tatsächlich nicht wie von mir ursprünglich angegeben über einen Anruf an die Nummer 0123-4567-507701*015712312313 geändert, sondern durch einen Anruf an die 0123-4567-507701015712312313 (also ohne *).
Da wir allerdings diverse Rufgruppen und Handynummer dann über ein "3CX Dummy-Relay" weiterleiten müssten wäre es immer noch super wenn die 3CX alle Anrufe an die 900XXX weiterleitet, wobei die XXX am Alarmserver wie bereits beschrieben auch sichtbar sein müssen, damit dort das Routing funktioniert.
 

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