"Blecherne" Sprachqualität

WS Daniel

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10. März 2021
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2
Hallo,

nach mehreren Versuchen den Fehler selbst zu finden und zu beheben hoffe ich nun auf eure Hilfe.
Meine Ausgangssituation:
- Firewall: Securepoint Black Dwarf
- Switches: Unifi Switches alle mit SFP+ verbunden
- 3CX: Eine Linuxinstallation auf einem Fujitsu NUC mit Pro Lizenz
- Telefone: Yealink T42S, T46S, T48S und W52P
- SIP Trunk: HostProfis

Ausgangssituation: Der Kunde klagt über Probleme bei der Sprachqualität. Es klingt sehr blechern und dumpf.
Gefühlt ist das Problem schlimmer wenn die Anrufe in weiter entfernet Länder gehen.
Ich habe natürlich schon mit dem Firewallhersteller gesprochen, laut denen gibt es kein Problem dererseits.

Ich weiß einfach nicht mehr wo ich suchen kann und der Kunde ist schon etwas "nervös".

Habt ihr eine Idee?

Danke!
 
Codec Priorität überall auf
Alaw
Ulaw
Rest egal
Einstellen

Das hilft meist gegen das schlechte transcoding der 3cx Telefonanlage.
 
Zusätzlich noch an jeder möglichen Stelle "PBX überträgt Audio" deaktivieren.

Codec am besten überall (im Trunk, in den Nebensgellen und innden allgemeinen Einsgellungen) wie folgt setzen:

OPUS
G722
G711A
G711U
G729
(GSM)

In der Securepoint alle 3CX Relevanten Dienste als Stateless anlegen. Bei Accept funkt die Securepoint öfter Mal in die Sip-Pakete rein.
 
Guten Morgen,

Danke Schon einmal!!!
Folgende Änderungen habe ich durchgeführt:
- Beim SIP-Trunk das Häckchen "PBX überträgt Audio" deaktivert
- Beim Trunk folgende Reihenfolge definiert: opus, G722, G711 A-law, G711 U-law, G729, GSM-FR
- Bei Allgemein für interne und externe Rufe folgende Reihenfolge: OPUS, G722, PCMA, PCMU, G729, GSM
- Bei den Nebenstellen/Telefonen folgede Reihenfolge: G722, PCMA, PCMU, G729 (mehr Codecs hatte ich hier nicht)
- Und bei allen Nebenstellen kontrolliert ob PBX überträgt Audio deaktivert ist

Zur Firewall - ja das hatte ich bereits so und ich habe auch zusätzlich das QoS aktiviert und die Pakete explizit mit dem SIP Dienst geroutet damit ich einen ToS auch habe.

Hat aber auch jemand Erfahrungen mit einer reinen Unifi Switch Umgebung mit Cloud Key - muss ich hier netzwerkintern auch etwas beachten?
 
Eigtl. Nicht. Wie ist den die Qualli jetzt?
 
Guten Morgen,

Danke Schon einmal!!!
Folgende Änderungen habe ich durchgeführt:
- Beim SIP-Trunk das Häckchen "PBX überträgt Audio" deaktivert
- Beim Trunk folgende Reihenfolge definiert: opus, G722, G711 A-law, G711 U-law, G729, GSM-FR
- Bei Allgemein für interne und externe Rufe folgende Reihenfolge: OPUS, G722, PCMA, PCMU, G729, GSM
- Bei den Nebenstellen/Telefonen folgede Reihenfolge: G722, PCMA, PCMU, G729 (mehr Codecs hatte ich hier nicht)
- Und bei allen Nebenstellen kontrolliert ob PBX überträgt Audio deaktivert ist

Zur Firewall - ja das hatte ich bereits so und ich habe auch zusätzlich das QoS aktiviert und die Pakete explizit mit dem SIP Dienst geroutet damit ich einen ToS auch habe.

Hat aber auch jemand Erfahrungen mit einer reinen Unifi Switch Umgebung mit Cloud Key - muss ich hier netzwerkintern auch etwas beachten?
Also... ich hatte das mal in einer Nacht- und Nebelaktion umsetzen müssen und es funktioniert auch mit den aktuellen Corona-Problematiken eigentlich ganz gut (trotz der vielen HomeOffice Nutzer).
Lancom => Unifi PoE Switch => UniFi Switch
Vom Router oder Deinem Fall der Firewall zwei Leitungen in Richtung PoE Switch (jeweils eigenes VLAN) mit den VLANs VoIP und Office (als Beispiel). Der PoE Switch verwaltet die VLANs über eine portbasierte Zuteilung und alle Geräte des VoIP VLANs sowie die APs, die nur dem Office VLAN zugeteilt sind.
Der PoE Switch ist wiederum mit zwei Uplinks zum Switch für das Office VLAN verbunden, wodurch Engpässe in Richtung Internet und von den WLANs zu den Office Geräten (z. B. Drucker, Server) nicht aufkommen sollten. Durch die Trennung über VLANs dürfte der Netzwerkverkehr des Office VLANs den des VoIP VLANs gar nicht beeinträchtigen.
Die Webclients greifen über die FQDN Einwahl auf die 3CX zu, so dass alles ohne Änderung der Einstellungen im Büro wie auch im HomeOffice funktioniert. Die Mitarbeiter können dann über die Laptops aus dem HomeOffice telefonieren und Webmeetings abhalten sowie im Büro Ihre Telefone benutzen (über Hotdesking auch Corona konform - freie Wahl des Arbeitsplatzes).
Warum ich zwei Leitungen vom LANCOM genutzt habe... bei UniFi heißt es, dass VLANs nur über ein Security Gateway konfiguriertbar sind (ggf. waren - ist schon länger her). Das wollte ich so nicht hinnehmen und habe jeden einzelnen Port der Switche angepasst. Die VLANs konnten nämlich im UniFi Controller trotzdem definiert und den Ports zugewiesen werden. Da es schnell gehen musste und dies mein erster Ausflug in Sachen VLANs war, war diese Konfiguration die praktikabelste.
Heute würde ich das eher mit der Ubiquiti Edge Reihe oder gleich mit LANCOM machen, da diese Switche in Sachen VLANs einfach flexibler sind, als die UniFi Version, die eben nur über den Controller konfiguriert werden können.

Grüße aus Berlin.
 
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