Hallo,
beim Codec des SIP Trunk, der 3CX als auch der NSt. würde ich mich immer an die Präferenzen des Providers halten. Das Umkodieren kostet Zeit und Leistung, teils eben auch Qualität. Von der Unmöglichkeit per Opus oder G722 zu faxen will ich gar nicht erst schreiben. Schau dir mal per Wireshark an was bei normalen Gesprächen nach außen ausgehandelt wird und richte dich sinnvollerweise daran aus. Nicht komprimierende Codecs (G711) sind per default schneller.
In der gesamten Welt ausser Nordamerika und Japan gilt üblicherweise G711a. Das sehen die meisten innereuropäischen Provider ebenso. Das steht daher bei denen oben, manchmal steht auch nur das da. Ob man das App danach mit Opus oder G722 pobiert ist eine andere Sache, kostet halt wieder Zeit und Rechenleistung.
Wenn an der Fritz!Box mehrere LAN Anschlüsse benutzt werden: einen Switch für alle angeschlossenen Geräte nutzen und nur 1x LAN an der Fritz!Box als Downlink zum Uplink des Switches nutzen.
Falls das mit dem WLAN zutrifft hier noch eine 'kleine' Anmerkung:
Rein innerhalb des eigenes Netzwerkes per WLAN und App zu telefonieren sollte schnell funktionieren, gutes WLAN vorausgesetzt. Oft ist es genau das was schlecht läuft: das hausinterne WLAN welches von zu vielen sonstigen Endgeräten genutzt wird, überlaufen ist oder bei dem einzelne Clients Traffic ohne Ende verursachen. Darunter haben alle anderen Accesspoint Teilnehmer zu leiden. Dazu kommen noch diverse Störer. Das WLAN einer Zelle richtet sich immer am kleinsten gemeinsamen Nenner aus. Wenn da ein Client weiter weg ist oder aus sonstigen Gründen schlechten Empfang hat dann wird die Rate gedrosselt, permanent, für alle. Das geht erst später langsam wieder hoch wenn alle Clients dem zustimmen, sonst geht's wieder runter. Jeder dieser Wechsel erfordert Zeit, bei allen Teilnehmern. Wenn dann mehrere Accesspoints aufgestellt werden kommt dazu: Mobiltelefon, WLAN und Roaming sind drei Wörter welche in den wenigsten Fällen in einem Satz in einem solchen Szenario zufriedenstellend vorkommen. Das klappt prinzipiell nie ausser man hat einen separaten WLAN Controller
vor den AP. Im Klartext: wandert einer der Clients an den Rand seiner Funkzelle bleibt der Client am alten AP kleben und verringert dort laufend künstlich die Bandbreite aller Teilnehmer dieses AP - auch wenn der nächste AP schon eine bessere WLAN Anbindung bereitstellt. Wohlgemerkt: das passiert auch wenn dieser WLAN Client nicht telefoniert, der bewegt sich einfach nur innerhalb / am Rande der Zelle und macht den anderen das Leben zur Hölle.
Falls das mit dem Telefonieren per WLAN nicht zutrifft dann einfach vergessen