Externe Nebenstellen

tom_ch

Mitglied seit
16. Oktober 2014
Beiträge
172
Hallo zusammen

Werden externe Nebenstellen über STUN angebunden, müssen auf dem Remotenetzwerk (also dort wo die externe Nebenstelle ist) ebenfalls Portforwardings erfolgen, gemäss Nebenstellenkonfiguration.
(https://www.3cx.de/docs/provisionierung-externe-nebenstelle/)

Jetzt aber mal angenommen, ich habe eine grosse Zahl externe Nebenstellen anzubinden, z.B. 50 Stück.
Die Telefone stehen zum Beispiel bei Mitarbeitern im Home-Office.
Jetzt ist es doch so, dass sicher 2/3 der Leute ihr eigenes Router-Passwort nicht wissen.
Abgesehen davon ist der individuelle Konfigurationsaufwand ja immens!

Gibt es da irgend eine andere Lösung (sie darf natürlich was kosten), so dass Homeoffice-seitig keine Konfigurationen am Router notwendig sind?
Ich mein, wenn ich mein Snom bei einem x-beliebigen Virtual PBX Anbieter provisioniere, muss ich an meinem Router auch im seltensten Fall etwas verändern.

Danke schon mal für alle Ideen und Hinweise.

Grüsse
Thomas
 
Wenn die STUN-Variante gewählt wird, dann muss bei den meisten mordernen Routern nichts weiter eingestellt werden, da die Ports automatsich geöffnet werden. Gerade snom-Telefone kommen mit der STUN-Variante gut zurecht. Über den SIP Proxy Manager arbeitet man in der Regel, wenn man kontrolliert über einen Port die Telefone anbinden möchte. Das macht insbesondere dann Sinn, wenn man die Standard SIP und RTP Ports seiner Telefonanlage nicht ins Internet freigeben möchte, was zum Beispiel dann der Fall ist, wenn die ausgehende Telefonie über ein ISDN-Gateway stattfindet oder die Ports nur für bestimmte feste IPs freigegeben sind. Gerade größere Unternehmen haben hier striktere Firewall-Regeln, die dies erforderlich machen können.
 
Hallo

danke für deine Antwort.
Es ist eben dieses "bei den meisten modernen Routern", das mich noch stört.

Es gibt ja noch Session Border Controller.
Wann macht ein Einsatz eines SBC Sinn?
Oder haben die mit dieser Problematik gar nichts zu tun?

Gruss
Thomas
 
Na dann schau mal hier,


ein Open Source Projekt mit möglicher Hardware als mini Sip Proxy. Ob es geht weiß ich nicht.
http://www2.milkfish.org.sipwerk.com/?page_id=2

Aber hört sich genau nach der Lösung an die gebraucht wird.


Das hört sich zwar etwas übertrieben an aber kann ja auch einen Blick wert sein.
http: //www.lancom-systems.de/produkte/standortvernetzung/voip-router/lancom-1722-voip/1722-voip-ueberblick/
 
Die snoms können auch über die 3CX als externe Nebenstellen konfiguriert werden. Einfach die STUN-Variante auswählen und Provisionierungs-URL im Telefon hinterlegen. Ob die STUN-Variante gut funktioniert, hängt auch von den Telefonen ab. snoms können das ganz gut, viele andere nicht. Das Problem liegt häufidg darin, dass man eine dynamisch zugewiesene IP vom Provider bekommt und die sich spätestens alle 24 Stunden änndert. Wenn nun das Telefon die STUN-Anfrage nicht aktualisiert, dann sendet das Telefon eine falsche IP im SIP-Contact-Feld, welches die 3CX für die Rückantwort nutzt. Sie sendet die Pakete also ins Leere. Warum dies bei den meisten anderen Anbietern besser funktioniert? Ganz einfach. Sie verwenden in der Regel nicht die IP aus dem SIP-Contact-Feld, sondern die Source IP der Pakete. Auch die 3CX kann man dazu bringen dies zu tun. Gerade wenn man viele externe Nebenstellen hat, ist dies häufig sogar zu empfehlen.
 
Danke, ich werde über die Festtage mal ein paar Tests machen.
 

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