Mailing: TLS/SSL Fehlermeldung

timmbo

3CX MVP
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3. April 2019
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724
Hallo

Was bedeutet diese Fehlermeldung unter Einstellung - E-Mail - Testen:

The remote certificate was rejected by the provided RemoteCertificateValidationCallback.


Also wann generiert die 3CX diese Fehlermeldung?
Verwendet der Mailserver ein Zertifikat welches nicht von einer CA akzeptiert wirst o.à.?
Also checked die 3CX das Zertifikat gegen eine der eingetragenen CAs?


Timm
 
Hallo,
Also wann generiert die 3CX diese Fehlermeldung?
Vor der Authentifizierung am SMTP Server um senden zu können.
Verwendet der Mailserver ein Zertifikat welches nicht von einer CA akzeptiert wirst o.à.?
Die Frage ist nicht zu beantworten. Eine CA akzeptiert nie Zertifikate, die stellt die aus.
Also checked die 3CX das Zertifikat gegen eine der eingetragenen CAs?
Das trifft es nicht ganz. Die 3CX untersucht das Zertifikat des angesprochenen E-Mail Server, dessen Zertifikataussteller und ggf. weitere Unterschreibende auf Akkreddition und Gültigkeit. - wie üblich und sonst überall auch. Das schlägt fehl.
 
Hallo fxbastler.

Ich meinte mit Wann, wann wird diese Meldung erzeugt?
Also was muss gegeben sein, das diese Meldung erzeugt wird.
Wenn z.B. die Gegenstelle ein Selfsigned Zertifikat verwendet, wird dann diese Meldung erzeugt, weil die CA nicht in der 3CX vorhanden ist?
Oder aus einem anderen Grund?
 
Hallo fxbastler.

Ich meinte mit Wann, wann wird diese Meldung erzeugt?
Also was muss gegeben sein, das diese Meldung erzeugt wird.
Wenn z.B. die Gegenstelle ein Selfsigned Zertifikat verwendet, wird dann diese Meldung erzeugt, weil die CA nicht in der 3CX vorhanden ist?
Oder aus einem anderen Grund?
Das wäre zb ein Grund.
 
Leider ist der ITler der fùr den Kunden arbeitet, wohl nicht soo vom Fach.
Habe schon mehrmals nachgefragt, aber keine zielfùhrende Antwort erhalten.
 
Hallo @timmbo ,
ich habe das denke ich schon richtig gelesen:
Ich meinte mit Wann, wann wird diese Meldung erzeugt?
Das ist immer noch die richtige Antwort für diese Frage:
Vor der Authentifizierung am SMTP Server um senden zu können.


Die 3CX will eine verschlüsselte Verbindung zum angegebenen SMTP Server Server aufbauen. Nach Aufbau einer initialen Verbindung und Wechsel auf TLS /StartTLS bekommt die 3CX auch einmal ein Zertifikat (Typ Server) des Gegenüber (des SMTP Server des E-Mail Server) für die weiter stattfindende Kommunikation angeboten. Das dient an dieser Stelle erst einmal der Überprüfung des Gegenüber, noch nicht der Verschlüsselung. Das Zertifikat wird überprüft (s.o.) und für schlecht befunden. Da bricht die Kommunikation mit dieser Fehlermeldung ab. Das alles vor einer enrsthaft stattfindenen verschlüsselten Kommunikation, insbes. vor dem Austausch von Anmeldedaten usw.. Das ist ein ganz normaler Vorgang.

Wenn z.B. die Gegenstelle ein Selfsigned Zertifikat verwendet, wird dann diese Meldung erzeugt, weil die CA nicht in der 3CX vorhanden ist?
Ein Selfsigned Zertifikat wurde - wie der Name schon sagt - von sich selbst auf sich selbst ausgestellt und nicht von einer CA. Dem wird grundsätzlich nie vertraut.

Aber vielleicht ist das ja doch ein Schreibfehler und es handelt sich doch um ein von einer eigenen CA ausgestelltes Zertifikat. So einen Verständnisprobleme erlebe ich sehr oft. Das ist schnell zu klären, ein Lapsus der Kommunikation, nicht schlimm so lange man es bemerkt bevor es zu spät ist.

Vereinfacht gesagt: würde es eine (eigene) CA geben (selbst aufgesetzt, eben nicht öffentlich akkreditiert, mit vernünftigen Parametern für die Schlüsselerzeugung, Key Type, Key Size, Zeitdauer usw.) und diese würde ein Server Zertifikat für den SMTP Service Dienst auf dem E-Mail Server ausstellen (mit ebenso gültigen Parameter, s.o.) und würde ein Client Computer (z.B. eine 3CX) dieses CA Zertifikat in der Liste der vertrauenswürdigen Herausgeber führen, dann würde auch die verschlüsselte Kommunikation anstandslos funktionieren. Das war schon immer so, das kriegt man auch heute noch hin.
Anmerkung: wir haben schon div. CA in mittleren Netzerken aufgesetzt und ausrollen lassen. I.d.R. nutzen die meisten Kunden intern eine / mehrere eigene CA, für sämtliche ext. Dienste wird zugekauft oder automatisch bei LE bestellt und eingepflegt - egal ob 3CX oder SMTP Server. E-Mail Server Frontends sollten akkreditierte Zertifikate nutzen und ausschließlich per FQDN kommunizieren - ein typisches Problem.
 
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Hallo allerseits.

Der ITler hat mir jetzt zurùckgeschrieben, es ist ein Wildcard von Let's Encrypt.
Somit sollte die CA nicht das Problem sein, was kann es also noch sein?
Nochmal die Frage, was lòst so eine Meldung aus?
Das kann uns ja nur 3CX beantworten.

Wie das mit dem Mailversand funktioniert, ist mir hinreichend bekannt, betreibe selbst einen Mailserver.

Grùsse
Timm
 
Der ITler hat mir jetzt zurùckgeschrieben, es ist ein Wildcard von Let's Encrypt.
Somit sollte die CA nicht das Problem sein, was kann es also noch sein?
Wenn das Wildcard Cert von LE noch aktiuell ist und der Mailserver mit einem FQDN angesprochen wird der dem Wildcard Cert entspricht, dann kann es durchaus sein, dass der Service nicht per Wildcard Cert genutzt werden kann. Das gibt es ab und an. Wildcard Cert werden nicht in allen Umgebungen und / oder für alle Services akzeptiert.

Hast du dir denn das vom Mailserver genutzte Cert wirklich einmal angeschaut? Ist es denn auch das was der dortige Admin angesagt hat? Was für ein E-Mail Server wird denn genutzt?
 
Nein.
Aber habe mich bei einem Kollegen, der sich nur mit Mailservern beschàftigt, erkundigt.
Der teilte mir mit, ein Mailserver Zertifikat muss immer den FQDN beinhalten, ansonsten kann es passieren, das die Gegenstelle die Kommunikation ablehnt, genau das ist wohl passiert.

So Fall erledigt.
Timm
 

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