Mehrere Standorte mit Telekom DeutschlandLAN All-IP

ndrsglbtz

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Hallo Community,

wir haben 9 Standorte bei der Telekom mit Anlagen-Anschlüssen, Vertrag ist DeutschlandLAN All-IP.
Die jeweiligen Niederlassungsleiter haben identische Durchwahlen, auch bei einigen Kollegen im Vertrieb gibt es Überschneidungen im Bereich der Durchwahlen.
Pro Standort werden ca. 5-10 Teilnehmer telefonieren. Standorte sind per VPN vernetzt und gehen über eine gemeinsame Firewall im HQ in das Internet.

Aus den o. g. zwei Gründen planen wir nun an jedem Standort eine phys. 3CX PBX und binden die jeweils per Bridge an das HQ an.
Als Hardware würden wir ggf. Intel NUCs in Erwägung ziehen.

Spricht gegen dieses Design grundsätzlich etwas, oder würdet Ihr ganz anders Vorgehen?

Viele Grüße
ndrsglbtz
 
Hallo,

nein, prinzipiell spricht wenig dagegen.

Es ist auch keine schlechte Überlegung nur eine 3CX (oder gar zwei wg. failover) im HQ einzusetzen, alle SIP Trunks dort zu registrieren und die Standorte nur per SBC anzubinden. Die 3CX bekommt einen 4stelligen Nummernkreis wobei die erste Ziffer den Standort markiert (dieses Konzept hat allerdings so seine Probleme ab dem 11. Standort). Aber das nur als Idee. Da fehlen einfach noch zu viele Informationen für ein Konzept.

Ich an eurer Stelle würde mir eine kompetente Firma vor Ort holen bzgl. der Planung und Umsetzung. Da gehört wesentlich mehr dazu wie hier beschrieben wurde. Das Konzept soll langfristig funktionieren und Ausbaureserven bieten.
 
Spricht gegen dieses Design grundsätzlich etwas, oder würdet Ihr ganz anders Vorgehen?
Nein, grundsätzlich kann man dies so realisieren. Aufgrund der ehlenden Informationen kann man dies allerdings schwer abschließend beurteilen.
 
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Hallo fxbastler,

vielen Dank für Dein Feedback.
Da fehlen einfach noch zu viele Informationen für ein Konzept.

Welche Infos werden benötigt? Wir wollen erstmal schauen, wie weit wir ohne Dienstleister kommen.
 
Wir wollen erstmal schauen, wie weit wir ohne Dienstleister kommen.
a) Habt ihr die bisherige Telefonanlage selber konzipiert, aufgebaut und betrieben?
b) Habt ihr eure einzelnen Netzwerke inkl. VPN Verbindungen selber konzipiert, aufgebaut und betrieben?
c) Können sich mind. 2 Mitarbeiter damit beschäftigen und sind fit in o.g. Dingen?
d) Gibt es einen Zeitpunkt bis zu dem das umgesetzt sein muss?
e) Was wird denn aktuell für Hardware verwendet?

Die nächsten Schritte neben der Konzeptermittlung wäre ein Probebetrieb parallel zur bestehenden Anlage, durchspielen der notwendigen Anforderungen der Mitarbeiter, Software und Geräte und Selbststudium. Unbedingt zu empfehlen sind die Kurse von 3CX. 3 Wochen lang je 3 Tage müssen möglich sein. Wissen und etwas Praxiserfahrung vorab sollte da schon vorhanden sein.
 
Hallo fxbastler,

vielen Dank für Dein Feedback.


Welche Infos werden benötigt? Wir wollen erstmal schauen, wie weit wir ohne Dienstleister kommen.
Euren Mut in allen Ehren aber so ein Projekt baut man wirklich nicht ohne einen kompetenten Partner an seiner Seite auf. Rein Betriebswirtschaftlich ist das schon eine Katastrophe. Die Einarbeitungszeit für 2 Leute die sich 3 Tage die Woche damit auseinandersetzen ist deutlich teurer als einen externen Dienstleister mit genug Erfahrung und Expertise (zumindest für die Basisinstallation und Einrichtung) mit ins Boot zu holen (zumal ja dadurch auch andere Arbeiten liegenbleiben).

3CX funktioniert an vielen Stellen nämlich leider anders als man es als Einsteiger erwartet. Zudem werdet ihr bei dem Umfang auch definitiv nicht am CallFlow Designer vorbeikommen bzw. relativ schnell an kreative Grenzen stoßen wenn ihr euch dem CFD verweigert.
 
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Reaktionen: fxbastler und bitn2
a) Habt ihr die bisherige Telefonanlage selber konzipiert, aufgebaut und betrieben?
b) Habt ihr eure einzelnen Netzwerke inkl. VPN Verbindungen selber konzipiert, aufgebaut und betrieben?
c) Können sich mind. 2 Mitarbeiter damit beschäftigen und sind fit in o.g. Dingen?
d) Gibt es einen Zeitpunkt bis zu dem das umgesetzt sein muss?
e) Was wird denn aktuell für Hardware verwendet?
a) Wir betreuen seit ca. 10 Jahren an jedem Standort unsere HiPath Anlagen in Eigenregie
b) VPN an jedem Standort - Eigenregie
c) Ja
d) Ende 2022
e) siehe a)

Die 3CX bekommt einen 4stelligen Nummernkreis wobei die erste Ziffer den Standort markiert (dieses Konzept hat allerdings so seine Probleme ab dem 11. Standort). Aber das nur als Idee.

Ist es nicht so, dass dann jeder MA sich sowohl seine DW als auch seine DID merken müsste? Das werden wir denke ich nicht durchsetzen können.

Euren Mut in allen Ehren aber so ein Projekt baut man wirklich nicht ohne einen kompetenten Partner an seiner Seite auf.

Wir sind ein Team mit mehreren Senior-Admins - wie gesagt, es ging in erster Linie darum, das oben vorgestellte Konzept zu besprechen, nicht ob wir einen Externen ins Boot holen. Das kann auch geschehen, nachdem die Planungen weiter fortgeschritten sind.

Danke erst Einmal an alle...
 
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Die Antworten zu a) und b): habt ihr das damals auch je konzipiert und umgesetzt oder betreibt ihr die 'nur'' weiter?

Meine Vorgehensweise wäre: baut euch mind zwei (besser drei) Standorte mit mind. je zwei Endgeräten ('was auch immer') als Testszenario auf. Egal ob mit mehreren einzelnen 3CX oder mit einer und SBC. Idealerweise auch an unterschiedlichen Standorten. Dann kommen die ersten Fragen (Telefonbuch, Notrufnummerneinrichtung, Geschäftszeitenfestlegungen, Feiertagsregelungen, Hotlineverteilung, Chef-Sekretärin-Funktion, ausgehende Rufberechtigungen usw.).

Nehmt an den neun 3CX Schulungen im Mai teil.

Die Länge der Nebenstellennummern ergibt sich aus den (angedacht dreistelligen) internen Nummern (die sich auch an mehr. Standorten überlappen können) und der ersten Nummer als Standortauswahl. Wenn das eine Anlage wird dann würde die einen 4stelligen Nummernkreis bekommen. Wenn das mehrere einzelne Anlagen wären dann würden die 3CX je einen dreistelligen Nummernkreis bekommen und die vierte Ziffer davor wird für die jew. Bridge als Verbindung zu einem anderen Standort benutzt.

Pro Standort werden ca. 5-10 Teilnehmer telefonieren.
'Werden telefonieren' (parallel) oder es gibt pro Standort nur 5-10 Nebenstellen (inkl. ATA usw.)? Ich rate von der Verwendung von zweistelligen int. Nummern pro Standort ab. Von dem so begrenzten Nummernkreis können einige Nummern als NSt. nicht benutzt werden. Das wird irgendwann knapp und eine Änderung auf intern dreistellig führt zu einer völligen Neueinrichtung aller (oder der einen) Anlage.
 
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