Noch immer Faxprobleme

joshi

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28. April 2018
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Hallo zusammen!

Wir haben noch immer Probleme beim Faxempfang.

Wir können Faxe über ein analoges Faxgerät empfangen. Dieses ist über ein Patton 4114 angebunden. Die Faxparameter im Faxgerät wurden mit Druckerdienstleister optimiert. Vor der Optimierung lief es nicht gut. Jetzt ist's einigermaßen OK.

Der interne Faxserver geht nicht richtig. Wenn ich von zu Hause ein Testfax schicke wird dies mit einer Fehlermeldung in der Fritzbox quittiert. Hier kommt dann ein zerstückeltes Fax an. T.38 ist in der FB ausgeschaltet. Die Kommunikation läuft also über G.711. Das sehe ich auch im Log der FB.

Welche Parameter gibt es in der 3CX um den Faxempfang ohne (!!!) T.38 einzustellen? Dieser eine T.38-Wert (habe den Wortlauf gerade nicht zur Hand) ist auf 20 eingestellt.

Die Anlage läuft am Telekom SIP-Trunk.

Jemand eine Idee?

Gruß joshi
 
Hallo Joshi,

Es gibt leider kein Parameter um t38 Abzuschalten. Der Wert auf 20 zu setzen reicht aber, da in diesem Fall die Anlage ein g711 Stream erwartet und das 20 Sek. in diese Zeit sendet jeder Provider den Fax. Auch die Telekom. Ich habe mehrere Kunden mit Telekom Provider die den Faxserver ohne Probleme benutzen.
Allerdings schreibst du dass das Fax an die Fritzbox zerstört kommt, wie auch dass du in der Frizbox t38 ausgeschaltet hast.
Kannst du mir kurz deine Konfiguration schreiben? Über den Faxserver erhälst du das Fax nicht auf eine E-Mail Adresse?
 
Ja, ich weiß, dass ich in der 3CX T.38 nicht abschalten kann. Ich möchte halt nur, dass Faxe über den Faxserver angenommen werden. Und wenn ich von zu Hause über G.711 Faxe schicke, wird T.38 erst gar nicht versucht auszuhandeln. Also alles so wie ich's gerne hätte.

Ich denke auch, dass es in meinem Fall nicht an der Telekom liegt, da ich ja Faxe über das analoge Faxgerät empfangen kann.

Die Emailzustellung der Faxe funktioniert. Es kommen schließlich meine geschredderten Faxe per Mail bei mir an.

Ich weiß jetzt nicht so genau, was Du für eine Konfiguration haben möchtest. Ich schreibe einfach mal was dazu:
Faxe kommen an NST45 herein, werden dann in den "eingehenden Regeln" auf "Send fax to 88" weitergeleitet. Der Faxserver hat die NST88 und leitet das Fax an eine Mailadresse weiter. Letzteres funktioniert grundsätzlich auch. Nur, dass die Fax, die ich von zu Hause aus schicke, defekt sind (nur ein Bruchteil der Seite, Blöckchengrafik, wenige Zeilen lesbar). Das Fallback T.38 auf G.711 ist gesetzt. Der Parameter ist auf 20 eingestellt.

Fällt Dir dazu noch etwas ein?
 
Ok, verstehe.

Läuft dein Firewall Checker komplett durch und ohne Probleme?
 
Habe den Firewallcheck gerade nochmal laufen lassen. Er läuft ohne ein Problem zu melden durch. Also alles "grün"
 
Das Problem bei Faxen über G.711 ist, dass diese über Audio-Signale übertragen werden. Gehen bei diesen Übertragungen Pakete verloren, wird dies nicht korrigiert (Bei Sprache ist es nicht tragisch wenn einzelne Millisekunden fehlen). Bei Faxen führt das dazu, dass die Faxe fehlerhaft oder nicht vollständig übertragen werden können. Aus diesem Grunde ist T.38 entwickelt worden, welches eine Überwachung der empfangenen Pakete mit sich bringt. Da die Telekom T.38 nicht vollständig unterstützt kann dieses Protokoll nicht genutzt werden.
Jetzt stellt sich mir die Frage, wie die Internet-Leitung allgemein im Falle dieser Installation ist. Können hier Packet Losses oder ein hoher Jitter beobachtet werden (Firewall, Router)?
 
Danke für die Antwort. Mir ist schon klar, wo das Problem bzw. die Herausforderung beim Faxen über's Internet liegt. Leider hilft das Wissen im Moment nicht das Problem zu lösen.

Die Telekom hat bereits mehrfach die Leitung nach einem etwaigen Jitter untersucht. Ebenso die Stabilität der Leitung. Alles OK. Da wir einen Lamcom-Router über die Telekom mit Telekom-Branding im Einsatz haben, hat die Telekom diesen ebenfalls mit mir gemeinsam untersucht. Alles unauffällig.

Da aber das Faxen über das analoge Faxgerät mehr oder weniger gut funktioniert, gehe ich auch davon aus, dass der Fehler nicht auf Seiten der Telekom zu suchen ist.

Bisher haben zwei IT-Dienstleister an der Anlage "herumkonfiguriert" , deshalb will ich nicht ausschließen, dass irgendjemand irgendwo ein "Häkchen" gesetzt hat, welches falsch ist.

Gibt es irgendwelche Einstellungen, die standardmäßig schon richtig sind, die aber verstellt sein könnten? Oder fällt Dir sonst noch etwas ein?
 

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