Site-to-Site VPN Auto Provisionierung Tishtelefone

TrupiD

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19. April 2021
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Hallo an alle,

wir haben aktuell zwei Standorte mit zwei verschiedenen Trunks und zwei einzelnen Telefonanlagen die auf der Linux-Basis mit v18 laufen und mit einer Bridge miteinerander verbunden sind. Wir möchten die Nebenstellen und Benutzer in eine 3CX-Instanz zusammenführen. Zur Testzwecke haben wir erstmal versucht ein Tischtelefon (Yealink T48S) von anderem Standort mit der Telefonanlage die anschlißend im Betrieb bleibt zu verbinden.

Die Standorte sind mit einer Site-to-Site IPsec Verbindung verbunden und die dürfen Firewalltechnisch miteinander über das VPN-Tunnel kommunizieren. Die Tischtelefone an dem Standort wo sich auch die Telefonanlage die später auch als einzige im Betrieb bleibt sind in zwei verschiedenen Subnetzen die durchgeroutet sind (diese Netzwerke sind auch für das VPN-Tunnel mit dem anderen Standort wie gesagt freigegeben) und z.B. ein Tischtelefon kann, wenn man nur die MAC-Adresse des Telefons in der Verwaltungskonsole einträgt und der entsprechenden Nebenstelle zuweist provisioniert werden.

Das Problem ist, dass das Telefon nicht provisioniert werden kann. Ich trage manuell in der Weboberfläche des Telefons den Provisionierungslink der Telefonanlage ein und führe das Autobereitstellungstest durch und der beendet erfolgreich aber das Telefon bekommt die Nebenstelle nicht zugewiesen und man sieht unter "Konto" keine Nebenstelle die dem Telefon zugewiesen ist. Erst wenn wir manuell die Kontoeinstellungen (SIP-Host Server, Benutzername, Passwort, Anzeigename, Registierungsname etc.) eintragen können wir die Nebenstelle (Telefon) auch anrufen und darüber kommunizieren. Wir verstehen uns auch klar und deutlich.

Meine Frage wäre ob für die Site-to-Site VPN Verbindung der Tischtelefonen und der Telefonanlage ein SBC benötigt wird oder sollte das auch so funktionieren?

Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

Vielen Dank und ich kann gerne nochmal auf Fragen beantworten.
 
Hallo,

Das Problem ist, dass das Telefon nicht provisioniert werden kann. Ich trage manuell in der Weboberfläche des Telefons den Provisionierungslink der Telefonanlage ein und führe das Autobereitstellungstest durch und der beendet erfolgreich aber das Telefon bekommt die Nebenstelle nicht zugewiesen und man sieht unter "Konto" keine Nebenstelle die dem Telefon zugewiesen ist. Erst wenn wir manuell die Kontoeinstellungen (SIP-Host Server, Benutzername, Passwort, Anzeigename, Registierungsname etc.) eintragen können wir die Nebenstelle (Telefon) auch anrufen und darüber kommunizieren. Wir verstehen uns auch klar und deutlich.

Meine Frage wäre ob für die Site-to-Site VPN Verbindung der Tischtelefonen und der Telefonanlage ein SBC benötigt wird oder sollte das auch so funktionieren?
Es müssen mehrere Dinge reibungslos funktionieren, damit die Provisionierung nicht nur erfolgreich ist sondern auch bleibt. Insbesonders wenn im gleichen Netzwerk, in dem sich die fremdzuprovisionierenden Telefone befinden, ebenfalls schon eine 3CX läuft oder sehr kurz erreichbar ist. Es macht Sinn, diese Telefone in ein anderes Netzsegment zu heben (um die Kommunikation mit der lokalen 3CX zu unterbinden) und einen SBC für Tests oder gar dauerhaft zu benutzen. Es hilft auch ungemein, diesen Telefonen per DHCP Option 66 dauerhaft einen Wegweiser zur gewünschten 3CX mitzugeben. Kann eben sein das reicht nicht. Auch dass diese Telefone die Signalisierung der ortsfremden 3CX sauber bekommen. Separierung der Netzwerke ist einer der ersten logischen Schritte bei solchen Versuchen. Alles weitere vmtl. per Wireshark und Analyse.
 

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