Zweigstelle einrichten

anonymous

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Hallo zusammen,

wir möchten einem Kunden die 3CX anbieten als Ablösung für die klassische TK-Anlage. Nun plant der Kunde eine Zweigstelle, in der keine Server etc. stehen sollen. Wir wollen die Zweigstelle (6 Telefone) mittels VPN-Tunnel an den Hauptstandort anbinden.
Ein klassischer ISDN-Anschluss ist vorhanden in der Zweigstelle.
Wie würdet ihr die Zweigstelle anbinden, so dass die Zweigstellen ihren eigenen lokalen Rufnummernkreis erhält?

Kann ich jetzt an jeden Standort eine Beofix installieren und beide an den 3CX-Server anbinden? Oder ist das Quatsch, weil alle Gespräche erst über den Tunnel zur 3CX gehen und dann wieder zurück und raus über die Berofix in der Zweigstelle?
Oder lieber gleich Rufnummern bei einem SIP-Provider mieten und diese direkt an die 3CX anbinden am Hauptstandort?

Danke im Voraus für eure Tipps!
Jörg
 
Hallo,

ich würde alle Nummern auf der 3CX am Hauptstandort laufen lassen und die Zweigstellen mit dem SIP Proxy Manager daran anbinden.
Den Proxy Manager kannst du ja auf einem kleinen Atom-Computer installieren.

Gruss
 
Hi,

d.h. man müsste den Rufnummernkreis für die Zweigstelle bei einem Voip-Provider anmieten und mit der 3CX verbinden oder auf andere Nummern weiterleiten am Hauptstandort, richtig?
 
Einfachste und womöglich günstigste Variante: Nummern zu einem VoIP-Provider portieren lassen und mit der 3CX verbinden, Zweigstelle mit dem Proxy Manager anbinden.
Nachteil: wenn Internet an Hauptsitz oder Zweigstelle oder 3CX Server tot, telefoniert auch die Zweigstelle nicht mehr.

Du kannst natürlich auch in den Zweigstellen weitere 3CX-Server platzieren, den Anschluss ("normaler" Telefonanschluss) behalten und z.B. mit einem Patton Smartnode oder einer Beronet-Karte einbinden und die 3CX-Servers mit der Bridge verbinden.
Ist aber kostenintensiver, dafür hast du mehr Ausfallsicherheit.
 
Was hälst du von dem Plan, die Rufnummern von Standort A per ständiger Weiterleitung an eine Rufnummer von Standort B weiterzuleiten um Internetbandbreite zu sparen? Kann die 3CX dann die gewählte Nummer noch erkennen, um Durchwahlen zu Mitarbeitern zu ermöglichen? Oder wird die 3CX dann nur die Nummer an Standort B "sehen"?

Gruß Jörg
 
Was meinst du mit der "ständigen Weiterleitung" und wo bitte willst du Bandbreite sparen?
 
Na kann man nicht beim Provider (Telekom) eine Rufweiterleitung einrichten von Standort A an Standort B? Dann würden die Gespräche für Standort A über ISDN bei Standort B reinkommen und ich mir somit die Internetbandbreite sparen für den Trunk... oder bin ich jetzt total falsch? :roll:
 
Du musst dir von der Telekom ja eh einen Anschluss erstellen lassen, wofür dann die Umleitungen?
Und intern verbinden kannst du dann über die Bridge...
 
Ja weil ich nur an Standort B Servertechnik habe und dort die 3CX steht. Aber ich denke auch ich mache es mit dem VoIP-Anbieter und Trunk, hab mal Sipgate im Auge.
 
Den Proxy Manager kannst du ja auf einem kleinen Atom-Computer installieren.
 
oder neu auch einfach auf einen Ipod installieren und nie die Home taste drücken und auto lock abschalten...

https://www.3cx.de/blog/performance-test-3cx-voip-tunnel/
 
Ist eine entsprechende Bandbreite an beiden Standorten gegeben, dann ist sicher die 1 Server-Variante interessant oder eventuell sogar eine gehostete Lösung, bzw. ein beim Hoster angemieteter vServer (wobei hier dann noch mehr Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind). Es sollte jedoch min. 1024 Kbit in Upload-Richtung auf beiden Seiten vorhanden sein, das reicht theoretisch für 8 Gespräche über G.711, durch VPN Overhead eher für 6, vorausgesetzt es läuft nichts anderes was die Bandbreite beansprucht. Hier wird dann der Einsatz von QoS wichtig.
 

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