2 Netzwerkkarten ? , vServer machbar

Finace23

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28. Februar 2022
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Hallo ,

wir haben stellen gerade auf unsere einzelnen Telefonanlagen von Einzellösung auf die 3CX um.
Insgesamt werden später bis zu 5 Standorte angebunden sein.

Die 3CX ist in einem Rechenzentrum auf einen eignen vServer installiert in diesem Rechenzentrum befinden sich auch unsere anderen Server Instanzen.
Das Team vom Rechenzentrum hat jetzt den vServer mit zwei Netzwerkkarten ausgestattet. Netzwerkkarte I kümmert sich um das interne Routing und Netzwerkkarte II um das externe Routing inkl. öffentlicher IP.

Macht dies Sinn oder sollte alles über eine Netzwerkkarte abgebildet werden?

Danke für ein kurzes Feedback,

Grüße,
Thomas
 
Hallo,

diese Konstellation mit 2 NIC verursacht absehbar Probleme im Betrieb der 3CX. Wenn vor der 3CX auf dem vServer eine vernünftige Firewall steht dann ist das auch unnötig. Die 3CX arbeitet in einem privaten Netzwerk (keine öffentliche IPv4) mit einer IPv4 und IPv6 an einer NIC.

So ein vServer ist so ein Ding. Da kann halt leider nicht alles drauf laufen und weiter virtualisieren geht oft auch nicht.

Ich habe anderswo u.a. einen physischen Server im RZ, davor steht eine Firewall des RZ die ich nur rudimentär kontrollieren kann, auf dem Server läuft ein Virtualisierer an der 1. NIC mit der 1. öff. IP (i.d.R. kein Zugriff von aussen möglich), darin laufen virtualisiert div. Firewalls je an einer eigenen öff. IP und virtualisiert div. andere Maschinen (Cloud, div. Datensammler, 3CX usw.) je in eigenen Netzwerken hinter den Firewalls - so wie benötigt. Eine Instanz mit einer IP ist da immer Reserve falls man mal fix eine braucht ;)
 
Also ich habe das auch schon mal mit mehreren Netzwerkkarten von einem Vorgänger auf Windows übernommen und das dan auf eine Linux V18 migriert... mit statischen routen funktioniert das... sowohl unter windows als auch Linux - aber wenn man es sich aussuchen kann würde ich das Routen dem Router überlassen und auch nur ein Interface nutzen :)
 
Dejure (das hab ich mit VirtualBox) funktioniert das, weil alle Hosts in einem Rack sitzen, alle 2 NICs haben, entsprechend an 2 Swiches angeschlossen sind und alle VMs diese beiden NICs separat angeboten bekommen und entsprechend dediziert für "intern" und "extern" nutzen - das hat seinen Ursprung in den 1990er Jahren als Switche eine Novität und Netzwerke noch langsamer als die Festplatten waren.

Ich behalte das deshalb bei, weil es im Rack ein 200TB RAID gibt, welches ständig irgendwelche Snapshots als Datensicherung von den anderen Servern zieht und das halt über die jeweils zweite Netzwerkkarte der Server läuft (wir sind hier schon im 40GBit Bereich)

In Deinem Fall ist die Fragestellung eher, ob die vServer auf einem gemeinsamen Host laufen - wenn nicht, machen zwei virtuelle Netzwerkkarten nur wenig Sinn.

Und wir reden bei VoIP normalerweise von einer Bandbreite vergleichbar ISDN 64kbit/s per 2 Kanäle, selbst kostengünstige Switches sollten VoIP priorisieren sodass man mit einer 08/15 Anbindung mit 100MBit/s im RZ verdammt weit kommt.

Unterschied zu ISDN: beim Rufaufbau via ISDN wurde Dir ein direkter Pfad zum Empfängersystem geschaltet, bei VoIP musst Du halt nehmen was das Routing hergibt - und da fangen die Probleme an.
 
So, nun zurück zum Thema 3CX. Um das von mir zum Thema der Frage geschriebene für den TO und die anderen zu konkretisieren und nicht weiter zu fachsimpeln was sein könnte -
siehe hier, speziell auch Folie 8: eine aktive NIC, nur lokales (RFC1918) Netzwerk.

Der Rest steht auf den Folien davor und danach.
 
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