gleiche Ext.Nr. bei unterschiedlichen Sip-Servern

anonymous

Well-Known Member
Mitglied seit
14. Januar 2008
Beiträge
19.170
Hallo,

wir wollen zwei Provider auf einer 3CX nutzen. Hierfür sind an beiden Anschlüssen Fritz!Boxen angeschlossen und IP-Telefone konfiguriert. Jede Fritz!Box vergibt hierbei die internen Nummern von 620-629 (fix ohne Möglichkeit des Eingriffs).

Konfiguriert man nun 3CX-VoIP-Provider kommt man in das Dilemma, dass die Kontoinformationen (externe Nummer) gleich sind. Dies lässt die Überprüfung von 3CX nicht zu, auch wenn es sich um unterschiedliche SIP-Server handelt. Beispiel:
620 @192.168.100.201 und 620 @192.168.100.202.

Das Thema ist unabhängig von den Fritz!Boxen (sind nur das Praxisbeispiel). Das gleiche könnte theoretisch auch passieren, wenn man von zwei unabhängigen Anbietern gleiche externe Nummern bekommt.

Gibt es eine Möglichkeit, dies dennoch irgenwie zu konfigurieren?

Wäre super, wenn hier jemand eine Idee hat!
Danke ... Horst
 
nein, diese gibt es nicht
Denn die Request URI würde zu gleich aussehen, damit man mit 100% Sicherheit sagen könnte, der Call kommt von Box1 und der andere Call von Box2. Aber lege einfach in der FB weitere IPTelefone an. Die nummer steigt dann bis sie unterschiedlich sind und lösche dann die nicht genutzten!
 
Hallo Stefan,
Danke für die Idee.

Geht leider nicht, da die FB max. 10 IP-Telefone unterstützt und die IDs von der Box selbstständig (fix) vergeben werden. Dies wurde vom AVM-Support als "as designed" bestätigt. Daher die Suche nach einer Alternative.

Mein Gedanke war, dass 620 @192.168.100.201 und 620 @192.168.100.202 unterschiedlich genug sind, denn [email protected] und [email protected] müssen im VoIP-Provider auch unterschieden werden können. Die Validierung checkt nur einen Teil der Daten. Es werden lediglich "Externe Nummer" und "Authentifizierungs-ID" gecheckt, jedoch nicht der "SIP-Server-Hostname/IP" oder der "Ausgehende Proxy".

Aktuell sehe ich hier eine große Falle, wenn man mit homogener Hardware bzw. gleichen IDs arbeiten möchte (muss).
 
Hab das gleiche Problem. Verstehe ich das richtig, dass es definitv nicht möglich ist die gleiche Authentifizierungs-ID für mehrere Geräte zu verwenden? Kann man das irgendwie freischalten?
Wir überlegen derzeit eine Enterprise-Version zu beschaffen. Dies wäre dann aber wohl das k.o.-Kriterium an dem es scheitert :-(
 
Hallo MarkusA,
Hallo rec24-hv,

@rec
Nein, denn bedenke einfach das hinter dem @ es einfach 3CX ist, egal welche IP Sie gerade hat. damit wird aus 620@3CX auch bei dem 2tem account 620@3CX und für uns ist das dann gleich!

wenn du eine ENT kaufst wirst du dich auch nicht mit einer FB befassen und dir mehr eine BeroNet kaufen.
Bei Lancom routern kommst du aber auch an ein solches problem, der call router ist hier auch nicht so "dynamisch" wie es zu wünschen wäre.
Wir können von einem Host mehr anfragen erhalten, aber halt nicht die gleiche, das ist nun mal nicht erlaubt.
Es können sich aber mehrere Telefone an einer ID anmelden (also es gibt 2x die Nebenstelle 100) aber das ist ja dann auch kein Gateway welches "definiert" sein muss...
 
Hallo zusammen,

ich habe das Gefühl, dass ein kleines Missverständnis aufgekommen ist - gerne versuche ich, mich deutlicher auszudrücken:

- es geht um die externe Verbindung zu ISDN-Routern. Dort meldet sich die 3CX mit SIP@Gateway an (sollte zumindest). Sind nun zwei Gateways im Einsatz sollte es SIP@Gateway1 und SIP@Gateway2 sein. In meinem Beispiel, mit zwei Fritz!Boxen also: 620 @FritzBox1 und 620 @FritzBox2 | oder: 620 @192.168.100.201 und 620 @192.168.100.202 (die Fritz!Boxen haben unterschiedliche IPs, die 3CX natürlich nur eine, z.B. 192.168.100.200)
- es ist richtig, dass innerhalb der 3CX eine SIP ein Gerät darstellt. Hier sollte jedoch unterschieden werden, ob es eine Nummer innerhalb der 3CX ist, oder ob es um die Verbindung "nach außen" geht

Vergleicht man es mit klassischen Telefonanlagen, kann man mehrere ISDN-Anschlüsse (S0) an eine Anlage anschließen und über die MSNs wird der Kanal bestimmt. Intern sind dann slots vorhanden, die verkabelt werden und dann mit Nebenstellennummern verknüpft werden. Die Trennung von innen und außen hat sich bewährt!

Der Fehler liegt darin, dass hier nicht unterschieden wird und die Zugangsdaten für den externen SIP-Server (Registrar, früher S0-Bus) als Leitungsidentifikation nach innen genommen wird. Dann kommt es intern zur Überschneidung und das System sagt zurecht, dass es diese Leitung schon gibt. Der Check ist also ok, wenn man den Design-Fehler als gegeben nimmt. Die Lösung wäre, besser zwischen außen und innen zu trennen.

Hoffe das erklärt die Problematik nochmals besser und ich denke, dass vielen geholfen wäre, wenn identischer Hardware zweimal verwendet werden könnte (minimiert den administrativen Aufwand, weniger Updates, Probleme, Support, ...)

Gruß ... Horst
 
Und warum kann eine FB nicht einfach den User fragen, welchen 6XX er nutzen will?
Mach es einfach, nutze einmal dummy 620 auf box 2 der nichts tut und dann 621.
Immer noch, alle Supporteten Geräte von 3CX bieten 100% mehr felx als eine FB, daher mache ich mir
darum auch keinen kopp ;-)
 
Hallo Stefan,
weil ein FB kernelseitig zehn definierte Nummern (620-629) hart codiert dafür vorgesehen hat und wenn man 10 MSNs hat, sind die voll. AVM wird laut Support daran nichts ändern, da dort die FB als Anlage gesehen wird.
Gruß ... Horst
 
Die FB funktioniert als Faxnebenstelle oder DECT-Station mit der 3CX zusammen ganz gut. Alles Weitere bekommt man auch hin, muss für manche Sachen aber per telnet auf die Box und die Config-Dateien anpassen. Als Gateway kann ich die FB aber definitiv nicht empfehlen. Sie ist dafür auch nicht gemacht. Zum Testen und Basteln ganz nett. Mehr aber auch nicht.

Und ganz wichtig: Die FB ist für den Home-Bereich ausgelegt und definitiv nicht als professionelle Lösung in Verbindnung mit Telefonanlagen.

Für mich hat sich die Beronet als einfache, flexible, kostengünstige Lösung etabliert, trotz teilweise nicht ganz so guter Stabilität (ab 10.000 Calls am Tag mit mehr als 30 Gesprächen gleichzeitig).

Patton bietet sehr viele Möglichkeiten und extrem gute Debug-Optionen, ist jedoch wesentlich schwieriger zu erlernen.

Lancom: funktioniert mit einer neueren Firmware ganz gut. Für kleine Lösungen, die Lancom schon haben als durchaus eine Option.

Teldat-Funkwerk-Bintec-Elmeg ;) Media Gateways funktionieren auch gut.

Wenn die Hersteller mit dem grundsätzlichen SIP-Standard umgehen können, gehen fast alle Geräte problemlos. Geräte aus dem Business-Bereich laufen tendenziell besser, insbesondere wenn sie dafür ausgelegt sind.
 
Hallo "matictec",

Danke für die Info! Für ein kleines Büro, welches über redundante Leitungen (Telekom & Kabel) abgesichert wird, stellt sich weniger die Frage der Skalierbarkeit, sondern das simple Szenario, dass beide Provider eine FB stellen und damit eigentlich alles da ist, was man braucht. Also: warum zusätzliches Kaufen?

Gruß vom Schwaben :lol: ... Horst
 
Das ist schon richtig...aber die FB ist auch qualitativ (Audio) einfach nicht zu empfehlen. Die Beronet gibt es mittlerweile als Small Business für 399€ mit 2S0 und 2FSX (oder auch andere Kombis). Oder VoIP-Provider nutzen, wenn der Provider eventuell sowieso schon VoIP nutzt.

Aber wie gesagt als FAX-ATA oder DECT Station funktioniert die FB sehr gut.
 
Ja, die FBs sind sicher nicht die Top-Lösung :oops: Der Tipp mit VoIP über den Provider ist gut (Danke), muss ich mal schauen. Aktuell überlegen wir auch, uns von 3CX zu verabschieden, da das eigentliche Problem dieses threats schon ganz schön nervt.
 
Die externe Nummer muss aber nicht zwangsläufig identisch sein. Bei meinen VoIP-Providern kann ich das beliebig wählen
 

Statistik des Forums

Themen
44.414
Beiträge
232.715
Mitglieder
78.328
Neuestes Mitglied
as7h