W60P (Yealink) Provisionierungs und Hardware Probleme

7freaks

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Grüße euch!
Habt ihr auch zunehmende Probleme mit dem Yealink DECT Bundel W60P (Basisstation W60B und Handset W56H)?
Ich habe davon einige bei Kunden im Einsatz. Zum Teil über STUN zum Teil über SBC. Grundsätzlich wenig auffällig aber in den letzten Wochen häufen sich die Probleme.
Immer wieder verlieren plötzlich die Geräte die Provisionierung und können nur durch manuellen Eingriff (lokal anmelden, Autoprovisionierung anstoßen und/oder Firmware Update machen) wieder provisioniert werden. Interessant ist, dass manche auch ohne Firmwareupdate nach der erneuten Provisionierung über den Link wieder auftauchen und funktionieren.

Einen besonderen Fall hatte ich heute, Firmware aktuellste Version, Auto Provisionierung über 2 Tage mehrfach angestoßen und erfolgreich beendet laut GUI. Gerät will ums verrecken nicht in der Telefon Liste auftauchen. Nun habe ich nach langer Überlegung den Hard Reset laut Anleitung auf 3cx durchgeführt (Natzkabel trennen, Taste drücken und halten, Kabel wieder verbinden, Taste loslassen wenn alle 3 Lichter leuchten). Nun kommt das Gerät nicht mehr, also GAR nicht mehr. Es ist nicht einmal mehr per Ping zu erreichen.

Egal wo ich kucke, sind die Lagerbestände leer, gut das heisst aktuell nichts, Hardware ist generell schwieriger zu besorgen, aber hat jemand ähnliche Probleme mit den Geräten? Welche DECT Kombis verwendet ihr? Konnte jemand das Problem beheben? Gibt es einen noch heftigeren Reset, dass das sch*** ding wieder anspringt? :)

Freu mich auf Euer Feedback.
 
Hallo,

wir haben nur wenige dieser Kombinationen und die letzte die wir hatten ist nun dauerhaft verborgt (haben damit selber keine mehr zum Testen). Alle W60P sind je direkt im Netz an die 3CX angebunden. Bei keinem Kunden Probleme bisher.

Nun kommt das Gerät nicht mehr, also GAR nicht mehr. Es ist nicht einmal mehr per Ping zu erreichen.
Das liest sich erstmal so wie wenn die FW des Gerätes gekillt wurde. Ich kann es wie gesagt nicht testen.

I.d.R. läuft so eine Rettungsaktion auf einen TFTP Boot hinaus: einen PC mit einer bestimmten festen IP aus dem Segment 192.168.0.x/24 versorgen, TFTP Server starten (Firewall und Virenscanner ggf. vorher komplett deaktiveren), im TFTP Upload Verzeichnis die FW des Geräte mit einem bestimmten Namen hinterlegen (bei der W60P weiss ich den nicht, sieht man aber später anhand der ersten Abfrage was angefragt wird), das betroffene Gerät so kurz als möglich am Netzwerk an den PC anbinden (am besten nur einen unmanaged Switch mit nur diesen beiden Geräten dran verwenden), Gerät starten lassen und das Gerät zieht sich die FW vom TFTP Server (wenn der Name und das Segment usw. stimmen). Sieht man alles auch im TFTP Log. Das ist das Standardverhalten verschiedenster Netzwerkgeräte für ein Recovery im Notfall.

Wie gesagt, wir können es aktuell nicht testen. Das nur so als Idee und Erklärung warum das Gerät nach einer solchen Aktion nun gar nicht mehr reagiert.
 

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