Zweistelliger TCom SIP-Trunk in 3cx mit dreistellen betreiben?

Markus Schneider

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Moin. Mich würde interessieren, ob es möglich ist, einen zweistelligen Deutschlandlan Sip-Trunk (0-99er Block) der TCom in einer 3cx v20 (selbstgehostet) mit einer 3-stelligen Nebenstellen Konfiguration zu betreiben.

Derzeit wird an diesem Anschluss noch eine alte Panasonic TK-Anlage betrieben. Hier werden in der PBX sowohl 2-stellige, 3-stellige und 4-stellige Nebenstellen verwendet, bei insgesamt ca. 200 Teilnehmern. D.h. einige Benutzer haben die Rufnummer (als Beispiel) 030-123456 -50, andere haben 030-123456 -340 und wenige haben 030-123456 -1100.

D.h. der TCom Siptrunk leitet einfach alles an die Panasonic weiter, was möglicherweise noch hinter dem zweistelligen Block an Ziffern angehängt wird.

Auf die vierstellen könnten wir künftig verzichten, aber nicht auf die dreistelligen (und ungern auf die zweistelligen).

Hat evtl. jemand Kenntniss, ob sich das mit einer 3cx ebenso realisieren lässt, wenn ich diese auf Basis von z.B. 3-stelligen Nebenstellen (100-999) einrichte. Allerdings kann ich dann ja keine Benutzer bzw. Nebenstellen als zweistellige NS (z.B. 50 - Max Mustermann) anlegen, sondern müsste allen Benutzern, die aktuell eine zweistellige Nebenstelle besitzen, in der 3cx mit einer dreistelligen Nebenstellennummer anlegen, selbst wenn ich die externe zweistellige Rufnummer an die dreistellige (interne) Nebenstelle mit einer Regel weiterleiten kann. Die interne und externe (Nebenstellen)Rufummer soll natürlich identisch sein bzw. übereinstimmen.
 
Die verlängerte Nutzung von Rufnummerblöcken (030-123456=50, -50, 030-123456-340, 030-123456-1100) ist bei 3CX möglich, auch wenn dies generell nicht empfohlen wird. Die Länge der Nebenstellen wird bei der Installation von 3CX gewählt und ist dann fest und immer gleich lang. Hier kommt dann wohl eine Länge von 3 oder 4 Ziffern in Frage. Zu 030-123456=50 kann dann bspw die Nebenstelle 050 vergeben werden.
 
Moin. Mich würde interessieren, ob es möglich ist, einen zweistelligen Deutschlandlan Sip-Trunk (0-99er Block) der TCom in einer 3cx v20 (selbstgehostet) mit einer 3-stelligen Nebenstellen Konfiguration zu betreiben.
Ja. Trenne Dich von der Vorstellung, dass interne und externe Rufnummern identisch sein müssen.
Derzeit wird an diesem Anschluss noch eine alte Panasonic TK-Anlage betrieben. Hier werden in der PBX sowohl 2-stellige, 3-stellige und 4-stellige Nebenstellen verwendet, bei insgesamt ca. 200 Teilnehmern. D.h. einige Benutzer haben die Rufnummer (als Beispiel) 030-123456 -50, andere haben 030-123456 -340 und wenige haben 030-123456 -1100.
"Technisch" kann dies funktionieren. Beachte, dass dieses überwählen von der BNetzA bei VoIP nicht vorgesehen ist. Eine Erreichbarkeit ist nicht gewährleistet. Achte auch auf die nach E.164 maximale Rufnummernlänge.
D.h. der TCom Siptrunk leitet einfach alles an die Panasonic weiter, was möglicherweise noch hinter dem zweistelligen Block an Ziffern angehängt wird.
Das ist so bei 3CX nicht vorgesehen. Man könnte mit der SIP-ID experimentieren.
 
Moin. Mich würde interessieren.........
Wenn ich die Anfrage lese (3CX on-premise, ca. 200 Teilnehmer, Telekom SIP Trunk, erweiterte Durchwahlen usw.), dann empfehle ich dringend einen 3CX Partner für diese Aufgabe zu suchen, den das alles zu fragen und umsetzen zu lassen. Eine produktiv genutzte Telefonanlage, noch dazu in dieser Größe, ist keine Bastelaufgabe, die sich mit Fragen und Antworten im 3CX Forum umsetzen lässt. Unabhängig davon gibt es von 3CX Anleitungen online, kostenlose Schulungen seitens 3CX und man kann - und sollte sich in diesen Fall unbedingt - eine Teststellung organisieren.

Holt euch einen kompetenten Partner!

Dennoch, zu den Fragen:
D.h. der TCom Siptrunk leitet einfach alles an die Panasonic weiter, was möglicherweise noch hinter dem zweistelligen Block an Ziffern angehängt wird.
Das funktioniert mit einer 3CX v20.

Man muss nur bedenken: man kann nicht mehr alle erweiterten Durchwahlen - als DID in einer 3CX angelegt - sinnvoll nutzen, da man die Reihenfolge der Abarbeitung bei einer v20 wohl nicht konsequent beeinflussen kann. Zum Beispiel verhindert die Nutzung DID 9001 die Nutzung der DID 900 und der DID 90 bei einem solchen Nummernblock von 00-99 wie bei euch.

Allerdings kann ich dann ja keine Benutzer bzw. Nebenstellen als zweistellige NS (z.B. 50 - Max Mustermann) anlegen, sondern müsste allen Benutzern, die aktuell eine zweistellige Nebenstelle besitzen, in der 3cx mit einer dreistelligen Nebenstellennummer anlegen, selbst wenn ich die externe zweistellige Rufnummer an die dreistellige (interne) Nebenstelle mit einer Regel weiterleiten kann
Ja, alle Nutzer mit zweistelliger DID hätten dann eine dreistellige - oder gar vierstellige so ihr das wollt - interne Nummer. Die Länge der int. NSt. Nummern einer 3CX ist eben fix.

Für zweistellige interne Anrufe kann man die SIP ID des 3CX Nutzers nutzen - aber nur bei diesen. Die SIP ID kann man frei vergeben. Aber Achtung bzgl. externer Direktanrufe: IP Sperren einrichten und auf den SIP Trunk Provider begrenzen - das sollte euer angedachter Partner kennen. Die Freischaltung erfolgt in einer v20 über Admin / System / Optionen / Erlaube Direct-SIP-Anrufe. So kann z.B. die int. NSt. 0050 auch mit Vergabe der SIP ID 50 über die Anwahl der Nummer 50 erreicht werden.

Wie bereits oben angesprochen: trennt euch gedanklich von der Vorstellung der notwendigen und aufrecht zu erhaltenden fixen Bindung der ext. Nummern / DID zu internen Nutzer Durchwahlen.
 
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"Technisch" kann dies funktionieren. Beachte, dass dieses überwählen von der BNetzA bei VoIP nicht vorgesehen ist. Eine Erreichbarkeit ist nicht gewährleistet. Achte auch auf die nach E.164 maximale Rufnummernlänge.
Am PC habe ich jetzt auch gefunden, was easybell zur verlängerten Nutzung von Rufnummernblöcke oder Rufnummern schreibt:

" […] Wir möchten Ihnen trotzdem aus mehreren Gründen von diesem Vorgehen abraten:

  1. Die verlängerten Rufnummern sind eventuell aus einigen Netzen nicht erreichbar. Das ist vor allem der Fall, wenn Sie Ihre Rufnummern um mehrere Stellen verlängern.
  2. Es kann jederzeit durch die Bundesnetzagentur unterbunden werden, dass Rufnummern verlängert werden dürfen.
  3. Wenn Sie zu einem anderen Anbieter wechseln (was wir natürlich nicht hoffen), ist eine Nutzung verlängerter Rufnummern nicht möglich."

Wir haben auch schon Kunden gesehen, wo diese so von etablierten Anbietern so aufgesetzt wurde. Bei der Migration zu 3CX haben wir dies dann so für die neu aufgesetzte 3CX-Telefonanlage übernommen, aber gleichzeitig jedem Mitarbeiter aus einem neu bestellten 1000er-Block jedem Mitarbeiter eine echte Durchwahl zuzuordnen. Damit hatte dann ein Mitarbeiter:
  • Durchwahl: 0050
  • Rufnummer 1 (übernommen): 030-123456-340 (aus dem SIP-Trunk 030-123456-xx)
  • Rufnummer 2 (* neu *): 030-638376-340 aus dem SIP-Trunk 030-neueRN-xxx)
 

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