Hallo zusammen,
ich bin 3CX Newbie und gerade etwas am rumexperimentieren. Ich hab mich schon viel mit 3CX auseinandergesetzt aber zu meinem aktuellen "Problem" noch keine Lösung gefunden.
Folgendes ist unser Aufbau:
Standort 1: 3CX-Server (standalone) mit SIP-Trunk 1 und lokalem Nummernkreis 0-99
Standort 2: 3CX-Server (standalone) mit SIP-Trunk 2 und lokalem Nummernkreis 0-99
Die beiden Standorte sind mittels VPN miteinander verbunden. Ein- und ausgehende Telefonate funktionieren auch wunderbar, gegenseitig kann man sich über die jeweils andere externe Nummer anrufen. Die Anforderung ist nun folgende: Einige Mitarbeiter aus Standort 2 sollen aufgrund der Absenderrufnummer über den SIP-Trunk 1 von Standort 1 raustelefonieren und auch über die entsprechende Rufnummer erreichbar sein (teilweise über Signalisierungsgruppen), während sie zeitgleich aber noch unter ihrer Hauptrufnummer von Standort 2 erreichbar bleiben müssen. Ich habe mir schon folgende Gedanken dazu gemacht:
- Einrichtung eines SBC an Standort 2: Dazu bräuchte aber jeder betroffene Mitarbeiter ein weiteres Telefon (und ohne SBC würde es über die VPN-Strecke ebenso gehen), fällt also aus.
- Konfiguration einer Bridge zwischen beiden Standorten: Soweit ich es richtig verstanden habe, ist die Bridge aber nur für die Verbindung der beiden Standorte, sodass "intern" telefoniert werden kann ohne Provider dazwischen. Das festgelegte Präfix sorgt ja nur dafür, dass die Anrufe an den anderen Bridge Standort geroutet werden oder ließe sich durch Regeln die Möglichkeit bauen, durch einen bestimmten Präfix am Standort 2 den SIP-Trunk 1 von Standort 1 zu nutzen? Fällt also vermutlich auch aus.
- Anlegen von Nebenstellen für die betroffenen Benutzer an Standort 1: Die Nebenstellen werden dann als SIP-Trunk in der 3CX von Standort 2 hinterlegt und entsprechend als DID zugewiesen. Ist halt mega unsauber und erfordert zweifaches Call-Routing (ist vermutlich vorallem outbound fehleranfällig).
Nutzung von CLIP no screening an Standort 2 bei Nutzung eines bestimmten Präfixes und eine einfache Rufweiterleitung der entsprechenden Nummern von Standort 1 an Standort 2 war auch noch eine Idee, das verursacht allerdings Verbindungskosten und die Signalisierungsgruppen sind nicht abbildbar. Außerdem wird CNS nicht unterstützt. Die Trunks sind leider an den Anschluss gebunden und können nicht zusammen auf einer Anlage vereint werden. Wäre aber ohnehin doof, weil dann im Worstcase zwei Standorte ohne Telefon dastehen.
Mir gefällt keine dieser Lösungen wirklich gut. Habt ihr noch irgendwelche guten Einfälle dazu?
Danke schonmal im Voraus!
Viele Grüße
Ketanest
ich bin 3CX Newbie und gerade etwas am rumexperimentieren. Ich hab mich schon viel mit 3CX auseinandergesetzt aber zu meinem aktuellen "Problem" noch keine Lösung gefunden.
Folgendes ist unser Aufbau:
Standort 1: 3CX-Server (standalone) mit SIP-Trunk 1 und lokalem Nummernkreis 0-99
Standort 2: 3CX-Server (standalone) mit SIP-Trunk 2 und lokalem Nummernkreis 0-99
Die beiden Standorte sind mittels VPN miteinander verbunden. Ein- und ausgehende Telefonate funktionieren auch wunderbar, gegenseitig kann man sich über die jeweils andere externe Nummer anrufen. Die Anforderung ist nun folgende: Einige Mitarbeiter aus Standort 2 sollen aufgrund der Absenderrufnummer über den SIP-Trunk 1 von Standort 1 raustelefonieren und auch über die entsprechende Rufnummer erreichbar sein (teilweise über Signalisierungsgruppen), während sie zeitgleich aber noch unter ihrer Hauptrufnummer von Standort 2 erreichbar bleiben müssen. Ich habe mir schon folgende Gedanken dazu gemacht:
- Einrichtung eines SBC an Standort 2: Dazu bräuchte aber jeder betroffene Mitarbeiter ein weiteres Telefon (und ohne SBC würde es über die VPN-Strecke ebenso gehen), fällt also aus.
- Konfiguration einer Bridge zwischen beiden Standorten: Soweit ich es richtig verstanden habe, ist die Bridge aber nur für die Verbindung der beiden Standorte, sodass "intern" telefoniert werden kann ohne Provider dazwischen. Das festgelegte Präfix sorgt ja nur dafür, dass die Anrufe an den anderen Bridge Standort geroutet werden oder ließe sich durch Regeln die Möglichkeit bauen, durch einen bestimmten Präfix am Standort 2 den SIP-Trunk 1 von Standort 1 zu nutzen? Fällt also vermutlich auch aus.
- Anlegen von Nebenstellen für die betroffenen Benutzer an Standort 1: Die Nebenstellen werden dann als SIP-Trunk in der 3CX von Standort 2 hinterlegt und entsprechend als DID zugewiesen. Ist halt mega unsauber und erfordert zweifaches Call-Routing (ist vermutlich vorallem outbound fehleranfällig).
Nutzung von CLIP no screening an Standort 2 bei Nutzung eines bestimmten Präfixes und eine einfache Rufweiterleitung der entsprechenden Nummern von Standort 1 an Standort 2 war auch noch eine Idee, das verursacht allerdings Verbindungskosten und die Signalisierungsgruppen sind nicht abbildbar. Außerdem wird CNS nicht unterstützt. Die Trunks sind leider an den Anschluss gebunden und können nicht zusammen auf einer Anlage vereint werden. Wäre aber ohnehin doof, weil dann im Worstcase zwei Standorte ohne Telefon dastehen.
Mir gefällt keine dieser Lösungen wirklich gut. Habt ihr noch irgendwelche guten Einfälle dazu?
Danke schonmal im Voraus!
Viele Grüße
Ketanest