Zukunft Raspberry Pi

Hallo zusammen,

gibt es hierzu schon Neuigkeiten? Ich habe vor wenigen Tagen eine Installation gemäß der nach wie vor auf der 3CX-Internetseite verfügbaren Installationsanleitung auf einem Raspberry Pi 4 durchgeführt. Erst beim Einspielen des Backups im Rahmen der Installation wurde von der Installationssoftware beanstandet, dass der Versionsstand des Backups neuer ist als der der installierten Version und die Rücksicherung daher nicht möglich sei. Da erinnerte ich mich daran, dass der PI-Support abgekündigt wurde.

Ich würde die Anlage gerne weiter auf einem Raspberry PI nutzen, da ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen damit gemacht habe.

Grüße
Bisher nichts neues bekannt. Es gibt zum Glück auch diverse Alternativen (siehe hier im Thread).
 
Hallo,

wir haben unsere 3CX auch lange auf einem Raspi betrieben und sind jetzt auf eine VM unter Proxmox gewechselt. Läuft wie ne eins. Den Proxmox Server hatten wir sowieso von daher hat es sich angeboten. Hat den weiteren Vorteil, das eine zusätzliche VM den Stromverbrauch nicht erhöht im Gegensatz zu einem Raspi oder sogar Bare-Metal Server. Gut ist jetzt bei einem Raspi nicht viel aber heutzutage muss man ja mit jedem Watt rechnen. Auch mit einem IPU Board was ja für ne kleinen Anlage reichen würde ist man schnell bei 12-15 W.
 
Eine gute kostengünstige alternative gibt es dennoch.
Man könnte Android TV Boxen nutzen oder auf die bessere RPI alternative "Orange PI" setzen.
Für beides gibt es ein aktuelles ARMBIAN auf welchem man 3CX installieren kann.
Eine Installationsanleitung kann ich gerne bereitstellen.
 
Hallo,

hier die aktuelle Aussage zur Zukunft des RasPi als Grundlage der 3CX PBX:

 
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Schön also weder jetzt noch in Zukunft wird es mit dem Raspberry als PBX weitergehen. Schade. Als SBC kann man diesen dann trotzdem noch verwenden.
 
Super ist auch, dass nach der angekündigten Umstellen der SSL Zertifikate alle Raspberry PI Anlagen sich nicht mehr bei Aktivierungsserver melden können und dadurch auf die Free 4SC zurückgestuft werden UND den FQDN von 3CX verlieren. DIe Anlagen gehen also nach dem Update zwangsläufig offline

Eine Migration zur Cloud Variante ist nicht immer so einfach möglich. Telekom NGN Trunks werden nicht unterstützt, M700 Multizellen auch nicht und weitere Einschränkungen.

Klasse... Also wenn man am 13.09. offiziell verkündigt das der Raspberry nicht weiter unterstützt wird ist das das eine. Aber wenn dann am 01.11. angekündigt wird, dass zum 30.11. auf Update 5 aktualisiert werden muss, da sonst die Kommunikation zwischen Anlage und Aktivierungsserver nicht mehr reibungslos funktioniert und 60 Tage danach die Anlage spätestens nicht mehr funktioniert finde ich absolut nicht in Ordnung. ... Es kotzt mich eher sogar an.

es bleibt also für die Anlagen die nicht in die Cloud gehen können aufgrund der Einschränkungen zum SIP Trunk oder der Hardware, der Kauf bzw. die Installation einer Windows oder Linux Maschine. Klasse wenn der Kunde erst vor knapp einem Jahr die 3CX auf PI installiert bekommen hat. Oder gesagt bekommt, er müsste die M700 DECT Stationen die noch nicht alt sind, gegen neue M900 ausstauschen + Dienstleistung. Und wir reden teilweise über 10-15 Stück....
 
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Hallo @prointernet-kastellaun ,

ich will das aktuell ärgerliche Geschehen mit der 3CX Nutzung und dem Pi nicht schön reden, jedoch wenn ich lese:
er müsste die M700 DECT Stationen die noch nicht alt sind, gegen neue M900 ausstauschen + Dienstleistung. Und wir reden teilweise über 10-15 Stück
dann ist die ursprüngliche Planung für unser Dafür halten zu klein ausgefallen. Es ist ja nicht so, dass ein Pi das theoretisch nicht kann. Praktisch und dauerhaft würde ich solch ein Szenario von vornherein nicht erwarten oder ihm dauerhaft zumuten. Betreibt das weiterhin selber im eigenen Haus. Wechselt die Hardwarebasis. Mehr Leistung, mehr Standard. Es wurden genug Alternativen beschrieben.
 
Ein ganz einfacher NUC ist nur ein wenig größer und tut es genauso. Umziehen der Anlage sollte auch nur gering sein mit Backup. Da musst du dem Kunden nur klar machen das er 300 Euro für die neue Hardware ausgeben muss. Ist natürlich ärgerlich nach einem Jahr, aber ihr konntet das ja nicht wissen.
 
ja das ist mir klar. hab auch schon gestern 3 stück umgestellt (VM vorhanden). Es geht mir eher ums Prinzip.
 
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ja das ist mir klar. hab auch schon gestern 3 stück umgestellt (VM vorhanden). Es geht mir eher ums Prinzip.
Der Hersteller 3CX hat keine Prinzipien. Wenn es denen in den Kram passt, wird das einfach geändert und 3-4 Tage später sitzt man vor vollendete Tatsachen.

Das Zwangsupdate von v16 auf v18 war auch nicht ok. Letztendlich wollen die gar nicht mehr das man selber entscheidet, ob man Updated. Von daher laufen bei uns nun alle Anlage auf Auto-Update, was bei komplexen Installationen nicht wirklich von Vorteil ist, da muss nur mal nen Release bei sein, das nen Bug hat, schon dreht der Kunde durch.

Aber geht ja nicht mehr anders. Nicht gewollt.
 
Kurze Frage: Ich verwende noch eine 3CX auf dem Raspberry und habe momentan keine Möglichkeit noch auf ein anderes Gerät umzuziehen.

Läuft die 3CX weiter nach dem 30.11, oder ist dann alles tot?
Ich verwende die freie Lizenz und auf den FQDN bin ich auch nicht unbedingt angewiesen.

lg Vendor
 
Wahrscheinlich (ich betone "wahrscheinlich") wird die Anlage noch bis zu zwei Monate weiter laufen. Das kann aber niemand mit Sicherheit sagen.
 
Kannst ja jetzt dein Zertifikat verlängern dann sollte sie auf jeden fall noch 90 tage laufen?
 
Kannst ja jetzt dein Zertifikat verlängern dann sollte sie auf jeden fall noch 90 tage laufen?
Das auf jeden Fall streich mal, aber die Chance ist zumindest groß das es klappt.
 
Bin mal gespannt, was nach dem 30.11. passiert.
Habe genau einen Kunden, dessen 3CX auf einem RPi läuft. Der bekommt aber erst im Dezember ein Proxmox-Cluster.
Das ging leider nicht eher, da Komponenten nicht erhältlich waren.
Habe das Zertifikat auf ein eigenes Zertifikat umgestellt und /var/lib/3cxpbx/Bin/nginx/conf/nginx.conf auf read-only für phonesystem gestellt.
Wenn das dennoch nicht mehr weiter laufen sollte, wäre das uncool von 3CX.

Vermute eh, dass die früher oder später auch die On-Premise-Versionen einstampfen werden und Cloud-Only kommt.
Wäre für uns aus verschiedenen Gründen dann jedenfalls das finale Aus für 3CX.
 
Bin mal gespannt, was nach dem 30.11. passiert.
Habe genau einen Kunden, dessen 3CX auf einem RPi läuft. Der bekommt aber erst im Dezember ein Proxmox-Cluster.
Das ging leider nicht eher, da Komponenten nicht erhältlich waren.
Habe das Zertifikat auf ein eigenes Zertifikat umgestellt und /var/lib/3cxpbx/Bin/nginx/conf/nginx.conf auf read-only für phonesystem gestellt.
Wenn das dennoch nicht mehr weiter laufen sollte, wäre das uncool von 3CX.

Vermute eh, dass die früher oder später auch die On-Premise-Versionen einstampfen werden und Cloud-Only kommt.
Wäre für uns aus verschiedenen Gründen dann jedenfalls das finale Aus für 3CX.
Habe gerade diese Aussagen durch gelesen:
https://www.3cx.de/blog/raspberrypi-migration-startup/
"...Mit dem Aufkommen von kostengünstigem Cloud Computing und der kostenlosen 3CX StartUP-Lösung macht der Betrieb einer eigenen 3CX-Instanz auf dem Raspberry Pi jedoch keinen Sinn mehr – weder für die Anwender noch für 3CX..."

Der Artikel ist leider für Kommentare gesperrt.
Also schreibe ich hier an Corina Werner:
Mir fällt dazu folgendes ein, warum es gerade für Anwender viel mehr Sinn ergibt, nicht die Cloud-Lösung zu verwenden, sondern statt dessen auf die On-Premise-Lösung zu setzen (zumindest gilt das für unsere Kunden):

Anpassungen an Templates: Z.B. Snom-Telefon-Templates für 2N Anbindung, d.h. Tür öffnen, Kamera-Bild aktivieren und Live-Stream auf dem Display darstellen. Zum anderen gewährleistet eine On-Premise-Anlage eine Anbindung der Türsprechstellen auch bei Ausfall des Internets.
Nächster Punkt: Telekom SIP Trunk NGN: läuft nicht in der Cloud
Dritter Punkt: Eigener FQDN auch in der Standard-Version: Die 3CX wird in unserem automatischen Zertifikats-Deployment mit unserem Zertifikat betankt.
Vierter Punkt: 3CX schreibt Passwörter im Klartext in die DB. Einen Teufel werde ich tun und Klartext-Passwörter auch noch in die Cloud zu verlegen. Dass dies überhaupt so gehandhabt wird, ist gruselig und ein No-Go. Abgesehen davon verstößt damit 3CX gegen die Pflicht zur Gewährleistung der Datensicherheit bei der Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß Art. 32 Abs. 1 lit a) DSGVO.
Fünfter Punkt: Wir haben einen Hook geschrieben, der Adressdaten Änderung oder Neuanlage aus dem ERP in die 3CX Postgres DB schreibt, damit diese auf den Telefonen verfügbar und aktuell sind.
Sechster Punkt: Wir haben eine Java-Applikation geschrieben, die Click2Dial aus allen Anwendungen ermöglicht und Informationen sowohl aus dem Verzeichnisdienst, als auch aus der 3CX-DB liest um die Zuordnung der Telefone zu eruieren.
Siebter Punkt: automatisierte Reports generieren, durch Aufbereiten der Daten aus der 3CX-DB
Achter Punkt: Anbindung an Grafana und Prometeus via telegraf. Auch hier wird die DB angezapft.
Neunter Punkt: 3CX läuft auf schlanken LXC-Containern auf einem Proxmox-Cluster und ist deshalb skalierbar und via haproxy hochverfügbar
Zehnter Punkt: Dual- oder Multi-WAN, also sicherere Anbindung, wechselnde Gateways nach Trafic Shaping und Lastaufkommen. Das hat 3CX noch nie gerafft, dass es das gibt und auch so eingesetzt wird.
Wenn ich noch weiter nachdenke, fallen mir noch zehn Punkte ein, warum es für den Anwender keinen Sinn ergibt die Nachteile der Cloud in Kauf zu nehmen. Der einzige, der Vorteile davon hat, ist 3CX.
Und jetzt Off-Topic als Abschluss: Die Zuckerbergsche Whatsapp-Datenkraken-Anbindung hätte man sich schenken können. Das ist bei uns und unseren Kunden tabu. Nicht nur deshalb: https://www.it-daily.net/it-sicherh...app-verstoss-gegen-datenschutzrecht-liegt-vor
 
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Siehe hier und darunter.
Punkt 5, 6, 7, 8 und insbes. 9 sind nicht supported.
 
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Siehe hier und darunter.
Punkt 5, 6, 7, 8 und insbes. 9 sind nicht supported.
Das sind alles Nachteile, keine Vorteile. Für den unbedarften Admin ist das vielleicht bequem, für uns ist das alles hinderlich.
Lauter Einschränkungen als Vorteile verkaufen zu wollen, ist schon irgendwie naiv.
Zu unseren Punkten: Wir machen das einfach, weil wir es können und die Anbindungen supporten wir und somit ist das supported.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigenständig gehostete oder lokal installierte Instanzen sind in der Einrichtung und Fehlerbehebung wesentlich flexibler und offener, erfordern daher kaum technischen Support. Mit 3CX StartUP oder einer gehosteten 3CX-Installation nur mit einem unterstützten SIP-Trunk-Anbieter verringern sich diese Möglichkeiten oder verhindern dies ganz.
 
haben noch 2 PIs laufen, bisher geht noch alles.
 

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