Umzug durch Neuinstallation mit einer vohandenen Partner-Lizenz

aoadmin

SMB User
Mitglied seit
3. Dezember 2025
Beiträge
7
Hallo zusammen,

ich versuche einen on premise 3CX-PBX-Server von VMWare auf eine QEMU-basierte VM (Incus) zu migrieren. Da der Umbau des VMWare-Image von BIOS auf UEFI mir zu umständlich war, dachte ich, "einfach" die VM neu zu installieren und anschliessend ein aktuelles 3cx-Backup einzuspielen.

Der erste Versuch scheiterte jedoch daran, dass die Version im aktuellen Installer zu alt war für die Version, von der ein aktuelles Backup direkt nach der Installation eingespielt werden sollte:
Code:
The backup version 20.0.8.680 is newer than the PBX version 20.0.7.1080. You can restore this backup only with PBX version 20.0.8.680 or newer.

Im Forum habe ich dann den Hinweis gefunden, dass man erst einmal den Server mit einem initialen config-File einrichten, dann updaten und dann erst das Backup einspielen soll.

Das stellt mich nun aber vor neue Herausforderungen:
  • Die E-Mail-Adresse, mit der vor ein paar Jahren die Lizenz aktiviert (und vom Partner "Blatto Communication" erworben wurde) scheint nicht mehr bei 3cx aktiv zu sein (Lizenz läuft bis Ende 2026) - ich kann mich mit den mir bekannten Login-Daten jedoch nicht (mehr) bei 3cx anmelden, um die initiale Config für die vorhandene Lizenz abzurufen. Ein Zurücksetzen des Passworts geht leider ins Leere - es kommt keine Mail an unserem Server an. Ich vermute, der Account wurde in einem der vielen Systeme gelöscht?
  • Ich kann mich allerdings als neuer (!) User bei 3cx mit der selben E-Mail anmelden, bekomme dann aber einen neuen trial key und ich kann den von uns bereits genutzten fqn nicht mehr verwenden, weil dieser bereits belegt ist.
  • Wenn ich mit dem neuen Trial-Lizenz-Key mir einen neuen fqn ausdenke und die config in die frisch installierte VM einspiele, lässt sich anschliessend das Backup unseres vorhandenen Servers nicht mehr einspielen
Kann ich
  • ein passendes SetupConfig.xml selbst erstellen - z.B. durch Änderung useres Lizenz-Keys, fqn, ... von einer anderen SetupConfig oder gibt es sogar einen Generator?
  • nicht einfach den Installer abbrechen und (wie früher) bei der initialen Installation den Key manuell eingeben?
Ausserdem: Kann mir jemand den Account für unseren aktiven Lizenz-Key wieder aktivieren, sodass wir uns ggf. die initiale Config irgendwo selbst downloaden können?

Vielen Dank & viele Grüsse
Heiko
 
Die Version ist auf einer Beta, warum auch immer eine produktive Anlage auf dieser läuft. Eine option wäre die neue Anlage über die console auf die Beta zu aktualisieren (infos dazu gibts jede Menge im Forum) oder mit einem Trial key installieren, updaten und dann das Backup einspielen.

Was deinen Account angeht, da am besten direkt an 3cx wenden: https://www.3cx.com/contact/?lang=de
 
  • Like
Reaktionen: fxbastler
Das ist keine 3CX Produktivversion.

Im Forum habe ich dann den Hinweis gefunden, dass man erst einmal den Server mit einem initialen config-File einrichten, dann updaten und dann erst das Backup einspielen soll.
Für eine Windows 3CX: richtig. Bei einer Debian 3CX gibt es eine direkte Alternative:
https://www.3cx.de/forum/threads/tr...ingelt-und-legt-wieder-auf.123579/post-450356

Bei einer Windows 3CX (und wenn gewünscht auch Debian 3CX) läuft es wohl darauf hinaus, die 3CX mit einer Testlizenz zum Laufen zu bewegen, zu aktualisieren, zu leeren und dann das vorh. Backup im Zuge des Einrichtungsassistenten einzuspielen.

edit: mift, zu spät
 
  • Haha
Reaktionen: bitn2
Hallo @bitn2 ,
danke für Deine superschnelle Antwort!

> Eine option wäre die neue Anlage über die console auf die Beta zu aktualisieren

Das würde aber ja nichts daran ändern, dass das Backup dann immer noch zu neu ist für die Version des Installers

> oder mit einem Trial key installieren, updaten und dann das Backup einspielen

Das hatte ich auch schon versucht, doch mit einer (neuen) trial kann ich nicht mehr den fqn des bestehenden Systems bei 3cx registrieren/aktivieren. Wenn ich einen anderen hostnamen wähle, lässt sich das Backup nicht mehr einspielen :rolleyes:
 
Ist das eine Debian 3CX oder eine Windows 3CX?
 
Hallo @bitn2 ,
danke für Deine superschnelle Antwort!

> Eine option wäre die neue Anlage über die console auf die Beta zu aktualisieren

Das würde aber ja nichts daran ändern, dass das Backup dann immer noch zu neu ist für die Version des Installers

> oder mit einem Trial key installieren, updaten und dann das Backup einspielen

Das hatte ich auch schon versucht, doch mit einer (neuen) trial kann ich nicht mehr den fqn des bestehenden Systems bei 3cx registrieren/aktivieren. Wenn ich einen anderen hostnamen wähle, lässt sich das Backup nicht mehr einspielen :rolleyes:
Du musst ja auch auf die Version aktualisieren mit der das Backup erstellt wurde...

Die Anlage musst nach der installation mit trialkey und update auch erst reseten.

Das hat @fxbastler aber schon alles ganz gut erklärt.
 
Hallo @fxbastler,
bei mir geht es ausschliesslich um eine Debian-Installation - kein Windows. Also ein Wechsel von debian/mbr nach debian/uefi, damit es auch auf der neuen Virtualisierungsumgebung läuft, was man zwar mit etwas Aufwand auch mit reinen Linux-Mitteln lösen könnte, doch eine Neuinstallation hatte ich für einfacher gesehen.

Den Hinweis zum reset habe ich genutzt und im Forum gefunden, dass man über cli auch resetten kann:
Code:
/usr/sbin/3CXWizard --cleanup

Ein Update über cli, wie in anderen threads beschrieben, klappt bei mir aber nicht. Ein `apt update && apt -y dist-upgrade` belässt die Installation auf der Version des debian-installers: 20.0.7.1080. apt sieht also gar keine Version 20.0.8.* (http://repo.3cx.com/3cx bookworm main)

Der Weg wäre demnach wohl,
  • erst über eine trial den Server zu starten,
  • über UI das notwendige Backup durchzuführen
  • den Server zu resetten (3CXWizard --cleanup)
  • das eigentliche Backup einzuspielen

Ich habe mir in der Zwischenzeit anders beholfen, indem ich erst ein viel älteres Backup für den initialen Restore verwendet habe, dann die 3cx-Version über das Admin-UI hochgezogen und anschliessend erst das aktuelle Backup eingespielt habe.

Lieber wäre es mir zwar gewesen, man bräuchte diesen SetupConfig.xml-Schnickschnack mit einer Trial gar nicht, aber gut. Nun läuft das System in der neuen Umgebung wie gewünscht.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

P.S.: Gibt es einen (einfachen) Weg, sich für eine vorhandende Installation das response file SetupConfig.xml zu generieren oder gar das ganze einfach zu umgehen? Ich schaue mir gerade mal die Skripte wie /usr/sbin/3CXWizard an, aber da kommt man vom hundertsten zum tausenden ...
 
Du hättest auch direkt auf die passende Version per cli updaten können. Am einfachsten wäre es keine Alpha/Beta produktiv zu benutzen, dann hättest das alles nicht gehabt.
 
  • Like
Reaktionen: fxbastler
Das mit der Alpha/Beta lag nicht in meiner Gewalt und hat der Kunde selbst gemacht (ich kümmere mich nur grundsätzlich um die Infrastruktur). Ich gebe es entsprechend weiter.
Gut zu wissen, dass man ein normales dist-upgrade durchführen kann und die Updates per apt erreichbar sind. Als ich das System vor Jahren initial aufgesetzt hatte, hiess es dass man auf keinen Fall "eigenmächtig" Updates über apt ausführen darf und dass alles alles über die Anwendung laufen muss. Das fand ich alles damals mehr als befremdlich, war aber wohl dem geschuldet, dass man seinerzeit noch nicht allzuviel Linux-Know-how hatte / nur auf Windows zu hause war.

Danke nochmals
 
@aoadmin
Du hättest auch direkt auf die passende Version per cli updaten können.
https://www.3cx.de/forum/threads/dringende-hilfe-wg-update-9a-built-31.120635/post-434018
Das ist immer noch eine gute Option, um die gewünschte 3CX Version zu installieren.

Wie schon geschrieben: eine Debian 3CX wird seitens 3CX nur unterstützt wenn non UEFI boot.

Gibt es einen (einfachen) Weg, sich für eine vorhandende Installation das response file SetupConfig.xml zu generieren oder gar das ganze einfach zu umgehen?
Eine leere setupconfig.xml über das 3CX Portal generieren lassen (und vmtl. anpassen) oder eine entspr. Datei haben und diese für den ersten Durchlauf des 3CX Installationsassistenten benutzen. Bei einer Windows 3CX geht es nicht anders. Bei einer Debian 3CX - s.o..
 
Als ich das System vor Jahren initial aufgesetzt hatte, hiess es dass man auf keinen Fall "eigenmächtig" Updates über apt ausführen darf und dass alles alles über die Anwendung laufen muss.
Grundsätzlich richtig.
Aber wenn schon man an dem Punkt einer nichtproduktiven 3CX Version angelangt ist, dann muss man sich auch damit anfreunden und behelfen.
 
Gut zu wissen, dass man ein normales dist-upgrade durchführen kann und die Updates per apt erreichbar sind. Als ich das System vor Jahren initial aufgesetzt hatte, hiess es dass man auf keinen Fall "eigenmächtig" Updates über apt ausführen darf und dass alles alles über die Anwendung laufen muss
Das ist auch heute noch so und hat entsprechende Gründe. Heißt aber nicht das es nicht geht.
 
  • Like
Reaktionen: fxbastler
@aoadmin
Aus eigenem Interesse abschließend noch die Fragen: Wieso Incus Vollvirtualisierung? Was ist das für ein Host System? Ist das so ein supertoller großer Server (Mainframe)? Warum nicht Hyper V oder PVE oder ...?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schon geschrieben: eine Debian 3CX wird seitens 3CX nur unterstützt wenn non UEFI boot.
Ihr verwirrt mich. Was hat das denn für Gründe und wo steht, dass nur non uefi supportet wird? Da seid Ihr aber ganz schön hinter der Zeit. Was hat sich eine Anwendung unter Linux für den Boot-Mechanismus zu interessieren?
Aus eigenem Interesse abschließend noch die Fragen: Wieso Incus Vollvirtualisierung? Was ist das für ein Host System? Ist das so ein supertoller großer Server (Mainframe)? Warum nicht Hyper V oder PVE oder ...?
Incus hiess früher mal lxd und wurde ursprünglich von Ubuntu entwickelt:
[What is Incus](https://linuxcontainers.org/incus/)
Anfangs nur für den Betrieb von lxc-containern gedacht, kann man damit heute elegant Systemcontainer (fka lxc), Anwendungscontainer (fka docker) und VMs (fka qemu also PVE) auf einem oder mehreren Servern im im Cluster über eine Management-Schicht betreiben. Im weitesten Sinne also so etwas ähnliches wir Proxmox.
Wir haben mit Incus mehrere VMWare-ESX-Server/Umgebungen abgelöst, die jetzt deutlich weniger Resourcen brauchen, weil bei der Gelegenheit die meisten Linux-Systeme ohne Virtualisierung als Systemcontainer laufen. 3cx ist noch eines der letzten Systeme, die noch als VM laufen.
Hyper V ist etwas für Leute, die nur mit Windows können und all die Einschränkungen und den vielen Aufwand akzeptieren;)
 
Ihr verwirrt mich. Was hat das denn für Gründe und wo steht, dass nur non uefi supportet wird? Da seid Ihr aber ganz schön hinter der Zeit.
Eine Bitte: wir hier im Forum (speziell ich) sind nicht 3CX.
Die Ausnahmen sind 3CX Mitarbeiter. Man kann man gut erkennen wer das ist. Solche Beschwerden und Fragen bitte an diese Personen richten wenn du meinst das ist sinnvoll :)

Fazit - auch wenn es dir nicht gefällt: eine Debian 3CX wird grds. nur dann von 3CX supportet wenn das eine klassische MBR Installation ist. So steht es in den Installationsvoraussetzungen usw.. Siehe auch mein zuvor geschickter Link zu der anderswo darüber laufenden Diskussion und siehe hier:
https://www.3cx.de/docs/adminhandbuch/debian-linux-telefonanlage-installieren/
https://www.3cx.com/docs/installing-microsoft-hyper-v/

Auch wenn eine Debian 3CX mit UEFI und secure boot installiert werden kann und läuft - es gibt keinen Support bei irgendwelchen Problemen, Beispiel siehe im Thread hier:
https://www.3cx.com/community/threads/3cx-installation-running-out-of-space.135501/post-648925

Incus hiess früher ... ... ...
Das beantwortet keine meiner optionalen Fragen. :)
@aoadmin
Gehe davon aus, dass ich weiß was die div. VMWare Produkte, L_X_D, Incus, Hyper V, PVE & Co. ist, können und gut oder weniger gut sind - in gross und in klein. Ich bin grds. kein Telefoner ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: bitn2
Eine Bitte: wir hier im Forum (speziell ich) sind nicht 3CX.
Die Ausnahmen sind 3CX Mitarbeiter. Man kann man gut erkennen wer das ist. Solche Beschwerden und Fragen bitte an diese Personen richten wenn du meinst das ist sinnvoll :)
fair enough
Fazit - auch wenn es dir nicht gefällt: eine Debian 3CX wird grds. nur dann von 3CX supportet wenn das eine klassische MBR Installation ist. So steht es in den Installationsvoraussetzungen usw.. Siehe auch mein zuvor geschickter Link zu der anderswo darüber laufenden Diskussion und siehe hier:
https://www.3cx.de/docs/adminhandbuch/debian-linux-telefonanlage-installieren/
https://www.3cx.com/docs/installing-microsoft-hyper-v/
Hatte ich alles schon gelesen und sogar nun nochmals gelesen, kann jedoch keinerlei Hinweise finden, dass eine Debian-Installation nicht mit UEFI unterstützt wird.

Auch wenn eine Debian 3CX mit UEFI und secure boot installiert werden kann und läuft - es gibt keinen Support bei irgendwelchen Problemen, Beispiel siehe im Thread hier:
https://www.3cx.com/community/threads/3cx-installation-running-out-of-space.135501/post-648925
Hast Du Dich mit dem Link vertan? In dem Thread geht es doch nur darum, wie man eine Partition vergrössert. Gerade bei Virtualisierung ist das für jemanden mit Debian/Linux-Know-how kein Problem und keine Frage für das 3cx-Forum
Das beantwortet keine meiner optionalen Fragen. :)
Das war keine Absicht, daher versuche ich es nochmals:
> Wieso Incus Vollvirtualisierung?
Was meinst Du mit "Vollvirtualisierung" - warum ich keinen Systemcontainer erstellt habe? Wäre mir natürlich lieber, aber 3cx hält sich an so vielen Stellen nicht an Linux best practices, dass ich es für sicherer gehalten habe, in eine vm zu installieren, die keine Einschränkungen hat.

> Was ist das für ein Host System?
Meinst Du das OS oder die Hardware? Es handelt sich um mehrere Hetzner onprem/hardware Server (jeweils 16 Cores) mit minimal Ubuntu und Incus als Management-Schicht und jeweils mehreren Platten/SSDs, wobei der Storage exkl. dem hostsystem selbst von Incus in zfs pools verwaltet wird.
> Warum nicht Hyper V
Hyper V: is ja nur sinnvoll, wenn man nur ein bisschen virtualisieren, aber ansonsten viel im Windows host laufen lassen will. Skaliert schlecht und hat viele Einschränkungen, kaum zu automatisieren.
> oder PVE oder ...?
Du meinst Proxmox VE? Sehe ich als Alternative zu Incus, wenn der Schwepunkt auf VMs liegt, daher für viele die beste Wahl, die einen ESX ablösen wollen, vor allem wenn es um Windows-VMs geht.
Incus kann auch VMs (und nutzt dabei unter der Haube wie proxmox/KVM libvirt/qemu), hat aber seine Stärken im pragmatischen Betrieb von Containern und hat eine einheitliche, sehr mächtige CLI, sodass man zwar ein UI hat, aber selten nutzt.
 

Zurzeit aktive Besucher

Keine Mitglieder online.

Statistik des Forums

Themen
44.306
Beiträge
232.349
Mitglieder
78.271
Neuestes Mitglied
Oit-Nik