Cisco SPA-Serie Provisionieren für die 3CX IP-Telefonanlage

Kapitelübersicht:

Erforderliche Schritte für Cisco SPA 302, 303, 501G, 502G, 504G, 508G, 509G, 512G, 514G, 525G und 525G2

Schritt 1: Herunterladen der Firmware und Kopieren in Provisionierungsverzeichnis

Schritt 2: Zurücksetzen des IP-Telefons

Schritt 3: Konfigurieren des IP-Telefons in der 3CX IP-Telefonanlage

Schritt 4: Bereitstellen der Provisionierungs-URL per DHCP-Option 66

Konfigurieren von BLF-Funktionstasten der Cisco SPA 5-Serie

Funktionseinschränkungen

Weiterführende Informationen

Erforderliche Schritte für Cisco SPA 302, 303, 501G, 502G, 504G, 508G, 509G, 512G, 514G, 525G und 525G2

3CX unterstützt neben aktuellen IP-Telefonen auch ältere, bereits in Unternehmen vorhandene Geräte, um den Umstieg von zuvor genutzten Telefonanlagen auf die 3CX IP-Telefonanlage einfacher und kostengünstiger zu gestalten. Bei erforderlichen Neuanschaffungen (auch als Ersatz für defekte Geräte) sollten jedoch nur aktuelle Modelle gewählt werden. Mit älteren IP-Telefonen, deren Auswahl an Funktionen eingeschränkt ist, können nicht sämtliche Leistungsmerkmale der 3CX IP-Telefonanlage genutzt werden. Zudem kann der 3CX-Support bei Fragen nur in begrenztem Umfang technische Hilfe leisten, sodass zur Lösung eines Problems unter Umständen der Gerätehersteller direkt zu kontaktieren ist.

Schritt 1: Herunterladen der Firmware und Kopieren in Provisionierungsverzeichnis

Cisco-Telefone der 79er-Serie sind nur mit der nachfolgend jeweils angegeben Firmware zu 3CX Version 15 SP1 kompatibel:

  • Cisco SPA 302 – Firmware 7.6.1
  • Cisco SPA 303 – Firmware 7.6.1
  • Cisco SPA 501G – Firmware 7.6.1 (mit optionalem Erweiterungsmodul SPA-500S)
  • Cisco SPA 502G – Firmware 7.6.1 (mit optionalem Erweiterungsmodul SPA-500S)
  • Cisco SPA 504G – Firmware 7.6.1 (mit optionalem Erweiterungsmodul SPA-500S)
  • Cisco SPA 508G – Firmware 7.6.1 (mit optionalem Erweiterungsmodul SPA-500S)
  • Cisco SPA 509G – Firmware 7.6.1 (mit optionalem Erweiterungsmodul SPA-500S)
  • Cisco SPA 512G – Firmware 7.6.1 (mit optionalem Erweiterungsmodul SPA-500DS)
  • Cisco SPA 514G – Firmware 7.6.1 (mit optionalem Erweiterungsmodul SPA-500DS)
  • Cisco SPA 525G – Firmware 7.6.1 (mit optionalem Erweiterungsmodul SPA-500DS)
  • Cisco SPA 525G2 – Firmware 7.6.1 (mit optionalem Erweiterungsmodul SPA-500DS)

Führen Sie wie nachfolgend beschrieben ein Upgrade durch, bevor Sie mit der Provisionierung fortfahren. Falls Sie ein Upgrade für ein Cisco SPA 50X oder SPA 30X durchführen möchten, dessen Firmware älter ist als Version 7.5.2b, müssen Sie in einem Zwischenschritt zuerst auf Version 7.5.2b aktualisieren, um danach auf Version 7.6.1 umsteigen zu können.

  1. Laden Sie die Support-Dateien von 3CX für die Cisco SPA-Serie herunter. 
  2. Suchen Sie das standardmäßige Provisionierungsverzeichnis der 3CX-Installation:

    C:\ProgramData\3CX\Instance1\Data\Http\Interface\provisioning\XXXXXX.

    Hierbei steht
    XXXXXX für den nach dem Zufallsprinzip erstellten Verzeichnisnamen, der 8 bis 12 Zeichen umfasst..
  3. Extrahieren Sie die ZIP-Datei in das Provisionierungsverzeichnis.

Schritt 2: Zurücksetzen des IP-Telefons

Setzen Sie das IP-Telefon auf Werkseinstellungen zurück, bevor Sie das Gerät für 3CX provisionieren. So ist sichergestellt, dass möglicherweise zuvor vorgenommene Einstellungen vollständig gelöscht werden. Nähere Informationen zu den erforderlichen Schritten finden Sie unter Zurücksetzen der Cisco SPA-Serie auf Werkseinstellungen.

Schritt 3: Konfigurieren des IP-Telefons in der 3CX IP-Telefonanlage

  1. Klicken Sie in der 3CX-Verwaltungskonsole auf “Telefon >> Telefon hinzufügen”. Wählen Sie in der Drop-Down-Liste die Nebenstelle aus, der das IP-Telefon zugewiesen werden soll.
  2. Wählen Sie das IP-Telefon aus der Drop-Down-Liste aus, und geben Sie seine MAC-Adresse ein, die sich auf der Unterseite des Geräts befindet.
  3. Optional können Sie die “Display-Sprache” und “Zeitzone” des Telefons anpassen und bei mehr als einer Server-IP die zu verwendende Netzwerkkarte auswählen.
  4. Notieren Sie sich die angezeigte “Provisionierungs-URL”.
  5. Klicken Sie auf “OK”, um die Einstellungen zu speichern.

Schritt 4: Bereitstellen der Provisionierungs-URL per DHCP-Option 66

Stellen Sie mit Hilfe der Option 66 Ihres DHCP-Servers die vom IP-Telefon benötigten Firmware-Dateien und Einstellungen automatisch bereit. Falls Sie über keinen konfigurierbaren DHCP-Server verfügen, lassen sich die erforderlichen Schritte auch manuell durchführen.

IBei Verwendung eines konfigurierbaren DHCP-Servers:

  1. Ziehen Sie für weiterführende Informationen die Anleitung Automatisches Provisionieren von IP-Telefonen per DCHP-Option 66 zurate. 
  2. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie die in Schritt 3 notierte Provisionierungs-URL in folgendem Format mit ‘/$MA.xml’ am Ende ein:l
    http://[FQDNoderIP]:[HTTPPort]/provisioning/[ProSubDir]
    /$MA.xml
    Beispiel:
    http://pbx.mybusiness.local/provisioning/pc56bscs195k/$MA.xml
    (Der FQDN wird in die IP-Adresse Ihrer 3CX IP-Telefonanlage aufgelöst.)

Konfigurieren von BLF-Funktionstasten der Cisco SPA 5-Serie

Beim Cisco SPA sind die ersten beiden BLF-Tasten für Leitungen reserviert. Die erste frei belegbare BLF-Taste befindet sich somit erst an dritter Stelle. Falls Sie ein Erweiterungsmodul verwenden, sind die alle BLF-Tasten des Basisgeräts für Leitungen vorgesehen.

Falls Sie das Cisco SPA 500DS verwenden, provisionieren Sie die BLF-Felder 31 und 32 bitte nicht, da sie für das Gerät nicht verfügbar sind.

Funktionseinschränkungen

Bitte beachten Sie, dass das Cisco SPA 302, 303, 501G, 502G, 504G, 508G, 509G, 512G, 514G, 525G und 525G2 nicht für extern angebundene Nebenstellen oder eine in der Cloud gehostete 3CX-Anlage verwendet werden kann.

Weitere Funktionseinschränkungen:

  • Keine Unterstützung von Plug-and-Play
  • Keine STUN-Unterstützung
  • Keine Unterstützung des 3CX SBC (Session Border Controller)
  • Keine vollständige CTI-Unterstützung (nur MakeCall-Modus)
  • Eingeschränkte Verfügbarkeit von BLF-Funktionstasten (nur bei ausgewählten Modellen)
  • Begrenzte Anzahl an Einträgen im Telefonverzeichnis
  • Manuelle Angabe von Sommer-/Winterzeit

Weiterführende Informationen

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