Konfigurieren eines privaten MCU/Videokonferenzservers
Einführung
Um einen lokalen Videokonferenzserver zu verwenden, benötigen Sie eine 16SC+ AI Edition-Lizenz.
Konfigurieren eines Videokonferenzservers
- Navigieren Sie in der 3CX Admin-Konsole zu "System > Konferenzen", und aktivieren Sie "Privater Videokonferenzserver".
- Fügen Sie einen Konferenzserver hinzu, und warten Sie ein paar Minuten, bis der folgende Konfigurationsdialog angezeigt wird.
- Setzen Sie einen Linux-Server mit Debian 12 neu auf, und öffnen Sie die folgenden Ports: TCP 80 443 und UDP 48000-65535, ein- und ausgehend.
- Fügen Sie den im obigen Screenshot angezeigten Befehl per Copy-and-Paste im Terminal ein, und führen Sie ihn aus. Wählen Sie anschließend aus, ob Sie einen 3CX FQDN oder einen eigenen FQDN verwenden möchten.
- Nachdem die Installation erfolgreich abgeschlossen ist, wird Ihr Videokonferenzserver in der 3CX Admin-Konsole auf der Konferenzseite im Konferenzstatus als verbunden angezeigt.
- Beim nächsten Planen einer Konferenz mit 3CX WebMeeting wird im Bereich zu aktuellen Meetings die Videokonferenz-Statistiken angezeigt.
Hinweis: Diese Funktion steht noch nicht für "Hosted by 3CX" bereit und wird in Kürze verfügbar sein. Wenn Sie eine eigene Videokonferenz-Implementierung wünschen, müssen Sie die 3CX-PBX als On-Premise-Version vor Ort installieren oder durch Ihren Cloud-Provider hosten lassen.
Erforderliche Hardware-Spezifikationen
Debian 12 64-Bit-VM: 4–24 vCPUs, 4–16 GB RAM, 50 GB Speicherplatz, 50–500 Mb/S Downstream/200 Mb/s–1 Gb/s Upstream je nach Nutzung. Umfassendere Dokumentation und weiterführende Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein.
ACL/Firewall
Jede lokale Installationsumgebung ist anders. Daher liegt es in Ihrer Verantwortung, die entsprechenden ACL-/Firewall-Regeln zu definieren, die verhindern, dass der 3CX-Host sensible Subnetze/Endpunkte in Ihrem Netzwerk erreicht. Dies muss auf der Netzwerkebene in Gateways und Firewalls sowie im 3CX-Videokonferenzserver vor Ort erfolgen, um im Falle einer Kompromittierung eine Umstellung unserer Infrastruktur zu verhindern.
Letztes Update
Dieses Dokument wurde zuletzt am 24. April 2026 aktualisiert.
