Konfigurieren eines snom DECT-Telefons für die 3CX-Telefonanlage

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Hinweis: Diese Anleitung gilt nur für die 3CX-Telefonanlage ab Version 15 SP 4.

Kapitelüberblick

Erforderliche Schritte für DECT-Basisstationen und -Mobilteile von snom

snom DECT-Basisstationen

snom DECT-Mobilteile

Schritt 1: Durchführen eines Upgrades auf die erforderliche Firmware

Schritt 2: Zurücksetzen eines snom M-Geräts auf Werkseinstellungen

Schritt 3: Provisionieren einer DECT-Basisstation der snom M-Serie

Option ‘Direkte SIP-Verbindung (STUN - extern)’

Option ‘3CX SBC (extern)’

Schritt 4: Anmelden von Mobilteilen an einer Basisstation

Schritt 5: Einrichten einer Multi-Cell-Systemumgebung

Bekannte Funktionseinschränkungen

Erforderliche Schritte für DECT-Basisstationen und -Mobilteile von snom

snom DECT-Basisstationen

  • Snom M300
  • Snom M700

snom DECT-Mobilteile

  • Snom M25
  • Snom M65
  • Snom M85

Wichtiger Hinweis: Falls Sie snom-Geräte für eine Multi-Cell-Systemumgebung provisionieren möchten, lesen Sie bitte zuerst den in Schritt 5 angegebenen Hinweis.

Schritt 1: Durchführen eines Upgrades auf die erforderliche Firmware

Überprüfen Sie, ob das zu konfigurierende DECT-System (Basisstation/Mobilteile) über die für die 3CX-Telefonanlage erforderliche Firmware verfügen. Wie Sie die aktuell installierte Firmware kontrollieren und gegebenenfalls auf die erforderliche Firmware aktualisieren, erfahren Sie in dieser Anleitung: Firmware-Upgrade von snom DECT-Basisstationen

Schritt 2: Zurücksetzen eines snom M-Geräts auf Werkseinstellungen

Setzen Sie das IP-Telefon auf Werkseinstellungen zurück, bevor Sie das Gerät für 3CX provisionieren. So ist sichergestellt, dass möglicherweise zuvor vorgenommene Einstellungen vollständig gelöscht werden. Die zum Zurücksetzen erforderlichen Schritte werden in der Anleitung Zurücksetzen der snom M-Serie auf Werkseinstellungen beschrieben.

Schritt 3: Provisionieren einer DECT-Basisstation der snom M-Serie

Die snom M-Serie kann nur manuell mit erforderlichen Einstellungen provisioniert werden. Die hierfür notwendigen grundlegenden Schritte in einem lokalen Netzwerk finden Sie hier: Manuelles Provisionieren von snom DECT-Geräten

Falls als “Provisionierungsmethode” die Option “Direkte SIP-Verbindung (STUN - extern)” oder “3CX SBC (extern)” gewählt wurde, müssen Sie zusätzlich zu den in der obigen Provisionierungsanleitung beschriebenen Schritten folgende Einstellungen in der 3CX-Verwaltungskonsole vornehmen:

Option ‘Direkte SIP-Verbindung (STUN - extern)’

  1. Wählen Sie als Provisionierungsmethode” die Option “Direkte SIP-Verbindung (STUN - remote)” aus.
  2. Geben Sie für das externe Gerät den zu verwendenden lokalen SIP-Port und die lokalen RTP-Ports für die Audioübertragung an. Hierdurch lässt sich ein Inbound NAT auf der externen Firewall vor dem Gerät einrichten.

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die vorgegebenen Ports von der Firewall an die interne IP-Adresse der DECT-Basisstation weitergeleitet werden. Ebenso muss das SIP ALG in der Firewall deaktiviert sein. Befindet sich mehr als ein DECT-Gerät hinter derselben NAT-Basis, erfolgt die Audioübertragung unter Berücksichtigung der Einstellungen der Nebenstelle.

Option ‘3CX SBC (extern)’

  1. Wählen Sie als Provisionierungsmethode” die Option “3CX SBC (extern)” aus.
  2. Geben Sie die lokale IP-Adresse des 3CX Session Border Controller im entfernten Netzwerk und den vom SBC verwendeten SIP-Port an (Standard: 5060).

Der 3CX SBC muss auf einem Computer am entfernten Standort installiert sein. Weiterführende Informationen erhalten Sie in Artikeln zur Verwendung des 3CX SBC für Windows und Linux.

Schritt 4: Anmelden von Mobilteilen an einer Basisstation

In den folgenden Anleitungen erfahren Sie, wie Sie die jeweiligen snom M-Mobilteile an einer Basisstation anmelden:

snom M300: https://www.3cx.de/sip-phones/snom-m300-mobilteil-anmelden/

snom M700: https://www.3cx.de/sip-phones/snom-m700-mobilteil-anmelden/

Schritt 5: Einrichten einer Multi-Cell-Systemumgebung

Falls Sie das snom M700 für eine Multi-Cell-Systemumgebung einrichten möchten, ziehen Sie bitte unbedingt vor der Provisionierung die snom-Anleitung zur Einrichtung von Multi-Cell-Systemumgebungen zurate. Zudem erhalten Sie in folgendem Video weitere Hilfe: Einrichtung von snom-DECT-Systemen

Bekannte Funktionseinschränkungen

  • Problem mit Alert-Info Ringer für externe und Warteschleifen-Anrufe
  • Kein Parken von Anrufen auf gemeinsamen Parkpositionen (SP0), sondern nur in regulärer Parkposition (*00)
  • Keine BLF-Unterstützung
  • Keine CTI-Unterstützung
  • Keine Unterstützung von Multicast-Paging
  • Bei Auswahl von STUN werden für jeden von der Basisstation verwalteten Anruf zwei Ports im RTP-Bereich benötigt
  • Keine Kompatibilität zur Sicherheitseinstellung “SSL-Übertragung/Verschlüsselung”

1 Jahr kostenlos! Wählen Sie Ihre bevorzugte Installation:

On-Premise

für Linux auf 200 € Appliance oder als VM

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On-Premise

für Windows als VM

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