Änderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit von 3CX SMTP, RPS und der globalen IP-Blacklist.
3CX Version 18 wird nicht mehr unterstützt (End of Life, EOL). Daher werden verschiedene Sicherheits- und Zuverlässigkeitsfunktionen, darunter 3CX SMTP, Remote Provisioning Service (RPS) und die automatische globale IP-Sperrliste, nicht mehr aktualisiert oder gewartet.
Kunden, die weiterhin Version 18 verwenden, sollten die folgenden Änderungen beachten.
3CX SMTP-Dienst
Der integrierte 3CX-SMTP-Dienst für Version 18 wird eingestellt. Ab dem 1. Mai 2026 werden E-Mails, die über die 3CX-Cloud-Infrastruktur für V18-Systeme versendet werden, blockiert. Um weiterhin E-Mails zu versenden, müssen Sie einen eigenen SMTP-Dienst (z. B. Gmail, Microsoft 365) konfigurieren.
Remote Provisioning Service (RPS)
Der 3CX-RPS-Dienst wird bei der Bereitstellung von IP-Telefonen mit der 3CX-RPS-Bereitstellungsmethode verwendet. Administratoren können so unterstützte IP-Telefone automatisch bereitstellen, ohne die Bereitstellungs-URL oder Konfigurationsdatei eingeben zu müssen. Stattdessen muss das Telefon lediglich neu gestartet werden, und der Benutzer gibt seine Durchwahlnummer und PIN ein. Das Gerät verbindet sich dann automatisch und konfiguriert sich. Diese Methode spart Administratoren viel Zeit.
Bitte beachten Sie, dass für Version 18 keine Sicherheitsupdates mehr für den Remote Provisioning Service (RPS) bereitgestellt werden. Bestehende Funktionen mögen weiterhin verfügbar sein, es werden jedoch keine weiteren Sicherheitspatches mehr eingespielt.
Automatische globale IP-Sperrliste
Die globale IP-Sperrliste ist eine zentrale Datenbank mit IP-Adressen, die von einem oder mehreren 3CX-Systemen gesperrt wurden. Jede Instanz, die am globalen 3CX-Programm zur Abwehr von Hackerangriffen teilnimmt, trägt zu einer weltweiten Gemeinschaft von IP-PBX-Servern bei und hilft so, Systeme durch den Austausch bekannter schädlicher IP-Adressen zu schützen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Die automatische globale IP-Sperrliste erhält für Version 18 keine Sicherheitsupdates mehr. Systeme der Version 18 behalten diese Funktionalität zwar weiterhin, erhalten aber keine weiteren Sicherheitsupdates. Zusammenfassend bedeutet dies:
- Keine neuen Updates zu schädlichen IP-Adressen.
- Keine laufenden Aktualisierungen des Bedrohungsfeeds.
- Keine Sicherheitsverbesserungen an den Sperrliste-Mechanismen.
Ohne regelmäßige Aktualisierungen der Sperrliste könnten Systeme anfälliger für neue Bedrohungen werden.
Was dies für V18-Nutzer bedeutet
Während einige Komponenten möglicherweise vorübergehend weiterhin funktionieren, empfängt Ihr System keine weiteren Updates mehr, wenn Sie noch Version 18 verwenden:
- Sicherheitsupdates
- Updates zur Bedrohungsanalyse
- Garantien zur Servicezuverlässigkeit
Die Verwendung von Version 18 in Produktionsumgebungen wird nicht mehr empfohlen!
Warum Sie Ihren Wechsel zu V20 planen sollten
- Aktive Sicherheitswartung
- Laufende Aktualisierung der Blacklist
- Unterstützte SMTP-Dienste
- Technischer Support
- Kontinuierliche Funktionsentwicklung
Das Upgrade ist einfach und gewährleistet, dass Ihr System sicher bleibt, Support erhält und den aktuellen Plattformstandards entspricht.
Wir empfehlen allen Kunden dringend, den Umstieg auf Version 20 zu priorisieren, um Serviceunterbrechungen und Sicherheitslücken zu vermeiden.



