WebRTC – Top-Gründe für den weiteren Marktwachstum

Jedes Jahr aufs Neue versuchen Analysten und Experten die IT-Trends des neuen Jahres zu prognostizieren und die Branche auf die kommend Top-Themen zu sensibilisieren. Auch das Thema Kommunikation stellt hier keine Ausnahme dar. Für 3CX ist das Thema schon seit Jahren ein absoluter Schwerpunkt und ist nun vollständig in der Webkonferenz-Lösung integriert.

Zu den Top-Themen der IT für 2017 soll erneut WebRTC zählen. Renommierte Publikationen wie Forbes steigen ebenfalls auf den Zug auf und versuchen in die Zukunft zu sehen. Obwohl nicht alle Experten der Meinung sind kristallisieren sich stets Themenbereiche heraus, die von allen als Trends charakterisiert werden. WebRTC soll auch in 2017 die IT-Gemeinde weiterhin beschäftigen, so ist man sich einig, dass in 2017 die Milliarden-Hürde hinsichtlich des Marktvolumen überschritten werden soll. Bis Ende 2020 soll es der Markt erwartungsgemäß über 2,6 Milliarden USD betragen.

So ist es nur verständlich, dass sich viele fragen, mit welchen Mitteln dieser enorme Marktwachstum erzielt werden soll. Folgend werden die drei maßgebende Gründe näher beleuchtet, die essenziell zum weiteren Wachstum der Branche beitragen sollen.

1. Mobile Anwendungen

WebRTC wird sich den Reihen der anderen Technologien einreihen und ein starkes Augenmerk auf das Thema Mobilität setzen. So soll sich vieles in 2017 um die Entwicklung von mobilen Apps mit WebRTC-Funktionalität drehen. Dies wird erwartungsgemäß das Umsatzvolumen des WebRTC-Markts massiv steigern.

Momentan arbeitet Google an der Verbesserung seines WebRTC-Codebase für Android und iOS, während Ericsson ebenfalls an einem ähnlichen eigenen Konzept und Technologie arbeitet. Gruveo, Wire, Talko, Be my eyes und Switch gehören schon zu den Lösungen, die den Wechsel auf eine WebRTC-basierte Mobile-App vollzogen haben.

Da WebRTC auf offenen Standard basiert und von Google angetrieben wird, ist die Leistungsfähigkeit dieser Technologie weitaus größer, im Gegensatz zu vergleichbaren Konzepten. WebRTC bietet qualitative Übertragung von Medien und Daten an und ist somit eine optimale Lösung für Unternehmen, die mobile Anwendungen entwickeln.

2. WebRTC PaaS

Ein großer Vorteil der WebRTC-Technologie ist die Tatsache, dass keine Plugins, Clients oder Downloads vonnöten sind, um Voice, Video oder Daten zu teilen und zu übermitteln. Um jedoch die Vorteile auf der Anwenderseite noch weiter auszubauen, wird viel Bedeutung in 2017 auf das Thema WebRTC PaaS gelegt. Bei PaaS handelt es sich um “Platform as a Service” und soll erwartungsgemäß das Marktvolumen von WebRTC erweitern.
WebRTC PaaS wird den gesamten Prozess vereinfachen und ermöglicht Drittanbietern komplexe Server für WebRTC zu installieren und zu verwalten. Dieser Service kann zum Beispiel als Pay-as-you-Go-Modell angeboten werden oder auf monatlichen Gebührenbasis. Auf diesem Wege werden Entwickler in der Lage sein WebRTC-Anwendungen nun noch kostengünstiger und einfacher zu entwickeln, wodurch der Implementierungsgrad im Allgemeinen erhöht werden soll.

3. Unternehmenszusammenschlüsse

M&A haben die WebRTC-Landschaft in den letzten Jahren maßgebend definiert und auch im kommenden Zeitraum soll auf diesem Wege der Markt weiter ausgebaut werden. Ein Beispiel einer solchen Akquisition war 2014 der Kauf von Addlive, ein WebRTC-Startup-Unternehmen, durch Snapchat für rund 30 Millionen USD.

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